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Honor 500 taucht im Benchmark auf – überraschendes Chip-Upgrade

von ytools
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Der Honor 500 macht erstmals ernsthafte Schlagzeilen: In Geekbench ist ein Gerät mit der Kennung MEY-AN00 aufgetaucht und liefert damit die bislang klarsten Hinweise zur Ausrichtung von Honors nächstem Mittelklasse-Topmodell. Der Eintrag im Geekbench 6.3 listet 2.113 Punkte im Single-Core und 6.539 im Multi-Core. Spannender als die nackten Zahlen ist jedoch die Plattform: Laut Datenbank steckt ein Qualcomm Snapdragon 8s Gen 4 drin, flankiert von 16 GB RAM.
Honor 500 taucht im Benchmark auf – überraschendes Chip-Upgrade
Das schiebt den 500er ganz nach oben in der Midrange und kratzt leistungsmäßig an ehemaligen Flaggschiffen.

Damit korrigiert sich eine frühe Erzählung: Zuvor war vom Snapdragon 7 Gen 4 die Rede. Wenn der Benchmark stimmt, hat Honor die Performanceziele während der Entwicklung nachjustiert – oder die Gerüchte lagen daneben. Im Vergleich zum Honor 400, der im Mai mit Snapdragon 7 Gen 3 erschien, dürfte der Zuwachs deutlich ausfallen: schnellere App-Starts, stabilere Taktung unter Last, mehr Reserven für Games und reichlich Headroom für KI-gestützte Features sowie Rechenpower für Fotografie.

Auf der Softwareseite läuft der Prototyp mit Android 16. Das spricht dafür, dass die Verkaufsversion direkt mit der aktuellen Android-Generation inklusive Honors Oberfläche startet. Nutzer können mit optimierter Energieverwaltung, feineren Privatsphäre-Kontrollen und intelligenteren Systemfunktionen rechnen – vom Kamera-Assistenten bis zur cleveren Ressourcenverteilung.

Auch optisch scheint sich etwas zu tun. Ein geleakter Entwurf deutet auf eine frisch gezeichnete Rückseite mit Pixel-Vibes: ein aufgeräumtes Kameramodul, klarere Linien, weniger optische Unruhe. Genau so ein Stilwechsel kann im überfüllten Mittelfeld helfen, Wiedererkennbarkeit zu schaffen.

Beim Display erwarten wir Bewährtes im besten Sinne: ein 6,5-Zoll-AMOLED mit 120 Hz für flüssiges Scrollen, knackigen Kontrast und angenehme Lesbarkeit. Zu den Kameras kursieren Hinweise auf Upgrades gegenüber dem Honor 400 – denkbar sind größerer Sensor, zuverlässigere Stabilisierung und stärkere Nachtverarbeitung. Ein potenterer Chip begünstigt außerdem HDR-Algorithmen, Rauschreduktion und Autofokus.

Offen bleiben handfeste Alltagsfragen: Akkukapazität, Ladegeschwindigkeit, Speichervarianten und vor allem die Preise je Region. Doch die Richtung ist erkennbar: Sollte Honor tatsächlich Snapdragon 8s Gen 4, 16 GB RAM, Android 16 und ein frischeres Design zu einem aggressiven Kurs kombinieren, könnte der Honor 500 zum Geheimtipp für alle werden, die nahezu Flaggschiff-Tempo ohne Flaggschiff-Budget suchen.

Wie immer vor dem Launch gilt: Alles ist vorläufig. Zusammengenommen – die Kennung MEY-AN00, die Geekbench-Werte, der Android-16-Build und das Design-Leak – ergibt sich jedoch ein plausibler Upgrade-Pfad gegenüber dem Honor 400 und eine solide Basis für einen spannenden Jahresend-Start.

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2 kommentare

Virtuoso January 22, 2026 - 3:20 pm

Android 16 ab Werk ist ein riesen Pluspunkt

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FaZi January 23, 2026 - 10:20 pm

Bitte keine Sparmaßnahmen beim Hauptsensor…

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