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Galaxy S26 Ultra: kluge Kamera-Evolution mit starkem Video-Fokus

von ytools
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Galaxy S26 Ultra: kluge Kamera-Evolution mit starkem Video-Fokus

Galaxy S26 Ultra: kluge Kamera-Evolution mit stärkerem Video-Profil

Beim Samsung Galaxy S26 Ultra deutet alles auf einen vertrauten, aber sehr gezielten Ansatz hin: Bewährte Hardware bleibt an Bord, ein einzelnes Modul wird ausgetauscht – und die Bildverarbeitung bekommt ein kräftiges Update. Anstatt das komplette Kamerasystem neu zu erfinden, fokussiert sich Samsung laut Leaks auf feinere Optik, mehr Lichtausbeute und smartere Algorithmen
Galaxy S26 Ultra: kluge Kamera-Evolution mit starkem Video-Fokus
. Das Ziel ist klar: sichtbar sauberere Nachtfotos, nutzbarerer Zoom im Alltag und Videofeatures, die auch ambitionierte Creator ernst nehmen.

Setup im Überblick: viel Bekanntes, eine neue 3×-Tele

Gerüchten zufolge übernimmt das S26 Ultra die 200-MP-Hauptkamera (HP2), den 50-MP-Ultrawide (JN3) sowie die 50-MP-Periskop-Tele mit 5× (IMX854). Auch die Frontkamera mit 12 MP soll bleiben. Neu ist die mittlere Zoomstufe: Statt der 10-MP-3× Sony IMX754 setzt Samsung demnach auf die 12-MP-3× S5K3LD aus eigener Fertigung. Dieser Sensor kam bereits in Foldables und gehobenen Mittelklassegeräten zum Einsatz – ein gutes Zeichen für konsistente Farben, natürlichere Texturen und weniger Artefakte genau dort, wo viele Nutzer am häufigsten zoomen.

Details zu Sensorgrößen und Pixelarchitektur variieren je nach Leak, deshalb sollten exakte Maße bis zur offiziellen Spezifikation mit Vorsicht gelesen werden. Die Richtung ist jedoch eindeutig: Die 3×-Stufe wird modernisiert, während der Rest des Systems über Software und Optikfeinschliff weiter reift.

Größere Blenden an den wichtigen Stellen

Die größte Chance auf sichtbare Bildsprünge liegt nicht nur im Sensor, sondern in der Optik.
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Für die Hauptkamera und die 5×-Tele ist von lichtstärkeren Blenden die Rede. Mehr Licht am Sensor bedeutet kürzere Belichtungszeiten bei Nacht, weniger Verwackeln bei bewegten Motiven, sauberere Schatten – und oft auch ein natürlicheres Bokeh. Besonders die Periskop-Tele profitiert: Mit einer helleren Linse muss die Software weniger aggressiv entrauschen und nachschärfen, was feinere Strukturen in Innenräumen oder Dämmerung erhält.

Adaptive Pixel: Multi-Frame klüger gedacht

Auf der Softwareseite plant Samsung laut Berichten einen Modus namens Adaptive Pixel. Anders als simples Pixel-Binning verknüpft das Verfahren mehrere Aufnahmen mit geringerer Auflösung zu einem hochwertigen Endbild: Die Frames werden präzise ausgerichtet, Rauschen wird unterdrückt, Kanten bleiben scharf. Ergänzt wird das durch eine 24-MP-Voreinstellung – sowohl für den Standard- als auch für den Porträtmodus. 24 Megapixel sind ein sehr praxistauglicher Sweet Spot: spürbar mehr Spielraum beim Zuschneiden als 12 MP, aber ohne die riesigen Dateien und die längeren Verarbeitungszeiten eines 200-MP-Shots.

Fokus-Geschwindigkeit regeln: lieber blitzschnell oder besonders stabil?

Eine weitere, alltagstaugliche Neuerung: ein Regler für die Fokusgeschwindigkeit. Damit ließe sich die Autofokus-Charakteristik anpassen – entweder auf „schnappen und weiter“ für Kinder, Haustiere und Street-Momente, oder auf „kleben und halten“ für Produktshots, Makro und Video, wo Fokus-Hunting höchst störend sein kann. Solche Stellschrauben kennen wir sonst eher von dedizierten Kameras; in einem Smartphone können sie die Trefferquote deutlich steigern.

HDR nach Wunsch & ein neues Videoformat: APV

Nicht jeder Workflow mag HDR10+. Deshalb soll das S26 Ultra erlauben, HDR10+ zu deaktivieren und stattdessen „klassisches“ HDR zu nutzen – oft kompatibler mit gängigen Schnittketten und Social-Plattformen. Der spannendste Videopunkt ist jedoch ein neues Format namens APV, angeboten in zwei Qualitätsstufen: APV HQ mit etwa 1,5 GB pro Minute und APV LQ mit rund 750 MB pro Minute. Die hohen Bitraten deuten auf weniger Kompression, sauberere Farbverläufe und mehr Spielraum fürs Grading. Der Preis ist Speicherplatz: Wer längere Clips in HQ plant, sollte beim Kauf direkt großzügig dimensionierten internen Speicher wählen.

Ultrawide bleibt – aber Software macht den Unterschied

Der 50-MP-Ultrawide (JN3) bleibt wohl unverändert. Allerdings entscheidet hier die Bildpipeline enorm viel: Randkorrekturen, Rauschmodell, Mikrokontrast und Schärfeverteilung. Selbst ohne Sensorwechsel sind bessere Ecken, sauberere Sterne am Nachthimmel und weniger „Seifenblasen-Effekte“ rund um Stadtlichter drin – sofern die Algorithmen nachziehen.

Design, Chips, Laden: der Kontext für bessere Bilder

Optisch wird ein Gehäuse mit runderen Ecken und eine pill-förmige Kamera-Anordnung erwartet. Unter der Haube soll je nach Region ein Exynos 2600 oder Snapdragon 8 Gen 5 Elite sitzen, kombiniert mit schnellerer RAM-Technik. Für Fotografie ist das nicht nur Zahlenkosmetik: Multi-Frame-Stacks sind hungrig nach Rechenleistung und Speicherbandbreite
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. Mehr Durchsatz heißt schnellere Folgeaufnahmen und weniger „Bitte warten“ nach langen Nachtbelichtungen. Bei der Ladeleistung widersprechen sich die Quellen: Manche nennen 60 W, andere sprechen von einer neuen Ladearchitektur bei weiterhin 45 W auf dem Datenblatt. Entscheidend wird sein, wie stabil die Leistung über längere Ladefenster gehalten wird.

Was bedeutet das im Alltag?

Unterm Strich sieht das nach einem substanziellen, aber unaufgeregten Upgrade aus. Hardwareseitig ist nur ein neuer Sensor an Bord, dafür werden die wichtigsten Linsen lichtstärker, die Standardauflösung sinnvoller, der Autofokus anpassbarer und das Videoangebot professioneller. Wer Konsistenz, Low-Light-Güte und mehr Kontrolle schätzt, dürfte den Unterschied spüren – auch ohne spektakuläre Datenblatt-Sprünge. Ein Restrisiko bleibt beim Preis: Steigende Komponentenpreise könnten einen moderaten Aufschlag bringen. Wenn Samsung Maß hält und die Kamera liefert, was die Gerüchte versprechen, hat das S26 Ultra gute Karten, wieder ganz oben in den Kamera-Bestenlisten mitzuspielen.

Natürlich gilt: Bis zur offiziellen Vorstellung können Details kippen. Die Leitlinie bleibt jedoch klar: Mehr Licht, weniger Rauschen, mehr Kontrolle – und damit Bilder, die häufiger auf Anhieb sitzen, egal ob für Familienalbum, Insta-Story oder Color-Grading in der Post.

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1 kommentar

SilentStorm February 3, 2026 - 5:01 pm

24 MP als Standard klingt endlich vernünftig, 12 MP war oft knapp

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