Der Xiaomi 17 Ultra rückt in greifbare Nähe – und der deutlichste Fingerzeig kommt aus Chinas 3C-Datenbank. 
Dort tauchen zwei Modellnummern auf: 2512BPNDAC ohne Satellitenfunk und 25128PNA1C mit Satellitenunterstützung. 3C-Zertifizierungen legen zwar vor allem Sicherheits- und Ladeparameter offen, sie sind aber ein zuverlässiger Marker dafür, dass ein Gerät in die finale Produktionsphase einbiegt.
100W per Kabel: schneller laden, stabiler bleiben
Beide Varianten sind für 100W kabelgebundenes Laden ausgewiesen – ein Plus von 10W gegenüber dem im Februar erschienenen Xiaomi 15 Ultra (90W). Zehn Watt klingen unspektakulär, sparen in der Praxis aber Minuten und deuten auf verfeinerte Wärmeabfuhr sowie Batteriepflege hin. Erwartbar sind eine aggressivere Anfangsladephase, feinere Regelung bei hoher Stromstärke und Algorithmen, die Langzeitkapazität schützen.
Satelliten-Variante: Sicherheit, wenn nichts mehr funkt
Die Version mit Satellitenlink folgt dem Branchentrend, Notkommunikation und Basisdaten auch ohne Mobilfunknetz zu ermöglichen – nützlich für Outdoor-Touren, abgelegene Regionen oder Pannen. Offizielle Featurelisten fehlen zwar noch, aber die Zertifizierung stützt die Gerüchte um SOS-Nachrichten und einfache Standortfunktionen jenseits terrestrischer Netze.
Kamera-Set-up: neuer 50-MP-Hauptsensor und 200-MP-Tele-Makro
Fotoseitig wird ein neuer 50-MP-Mainsensor mit verbessertem In-Sensor-Zoom erwartet – sprich, sauberere Crops mit mehr Textur. Ein besonderes Highlight ist die 200-MP-Tele-Makro-Kamera, die Reichweite und Nahfokus kombinieren soll, um Details aus der Ferne wie aus nächster Nähe einzufangen. Insgesamt soll ein Vierfach-Array auf der Rückseite sitzen, Ultrawide inklusive, ganz im Sinne der Ultra-DNA: maximale Flexibilität.
Leistung und Effizienz
Alles andere als der Snapdragon 8 Elite Gen 5 an der Spitze wäre eine Überraschung. Die neue Qualcomm-Plattform verspricht mehr CPU-/GPU-Leistung, stärkere KI-Beschleunigung und bessere Effizienz – wichtig für hohe Bildwiederholraten, rechenintensive Fotofunktionen und dauerhaft schnelle 100W-Ladezyklen ohne Drosselung.
Was noch offen ist
Der Start dürfte, wie bei der Serie üblich, zunächst in China erfolgen – nach 17, 17 Pro und 17 Pro Max. Unklar bleiben Batteriegröße, kabellose Ladeleistung und der Zeitplan für internationale Märkte. Mit der 3C-Freigabe zeichnen sich die Konturen trotzdem ab: flotteres Laden, eine Satelliten-Edition und ein ambitioniertes Kamera-Paket, das Xiaomis Ultra-Anspruch weiter schärft.