
Apple × Issey Miyake iPhone Pocket: 3D-gestrickter Mini-Sling fürs iPhone
Vertraut man auf Apple, wird selbst etwas Banales wie ein Taschenbeutel zum Design-Statement. Gemeinsam mit dem japanischen Modehaus Issey Miyake bringt Apple das iPhone Pocket: ein limitiertes Accessoire aus 3D-Strick, gefertigt als ein einziges Stück, das sich elastisch an jedes iPhone schmiegt – und bei Bedarf Platz für ein paar Alltagshelfer lässt. Das Ergebnis ist typischer Apple-Minimalismus mit Miyake-Textilpoesie: auffällige Farben, ein klarer Umriss, hochwertiger Touch – und ein Preis, der Diskussionen garantiert.
Was das iPhone Pocket ist – und was nicht
Die Tasche entsteht aus einer nahtfreien 3D-Gestrick-Konstruktion. Die offene, gerippte Struktur wird beim Dehnen leicht transparent; so erhaschen Sie einen Blick auf Display, AirPods-Case oder Fahrkarte, ohne alles herauszuziehen. Funktional ist es ein weicher Sleeve, der mit einem Gurt zur Mikro-Umhängetasche wird. Es ist kein Sturzpanzer, kein Kartenetui und kein Regenschutz auf Expeditionsniveau. Die Mission lautet: Stil, Leichtigkeit, schneller Zugriff.
So tragen Sie es im Alltag
- Crossbody: Mit dem langen Gurt wird das iPhone zum federleichten Sling – ideal für Konzerte, Reisen und Pendeln mit freien Händen.
- Am Bag getethert: Knoten Sie das Pocket an die Lieblings-Tote oder den Rucksack; das Handy verschwindet nie wieder im Taschen-Nirwana.
- Wristlet: Die kurze Schlaufe sitzt wie eine Handgelenksschlinge – perfekt für den schnellen Gang zum Bäcker.
Weil das Gestrick nachgibt, passen neben dem iPhone auch ein schmaler Powerbank-Riegel, AirPods, ein Schlüssel oder eine Fahrkarte hinein. Die luftige Textur fühlt sich angenehm an, hat aber zwei Konsequenzen: Kleinteile sind nicht vollständig verborgen, und bei Regen hilft eher das schnelle Unterstellen als heroisches Nass-Outfit.
Varianten, Farben und Preise
Zum Start gibt es zwei Versionen:
- Kurzriemen – 149,95 US-$: Lemon, Mandarin, Purple, Pink, Peacock, Sapphire, Cinnamon, Black.
- Langriemen – 229,95 US-$: Sapphire, Cinnamon, Black.
Der höhere Preis des langen Gurts erklärt sich durch die echte Crossbody-Funktion: Aus dem Sleeve wird eine eigenständige Mini-Bag. Das Taschen-Modul bleibt identisch – ein elastischer, gerippter 3D-Strickkörper ohne störende Nähte.
Verkaufsstart und Regionen
Der Verkauf beginnt am Freitag, 14. November, in ausgewählten Apple Stores sowie online in den USA, Großbritannien, Japan, Südkorea, Singapur, Italien, Frankreich und in der Region Großchina. Apple spricht von einer limitierten Auflage, ohne Stückzahlen zu nennen – sprich: Trendfarben könnten zuerst weg sein.
Warum diese Kollaboration Sinn ergibt
Issey Miyake steht seit Jahrzehnten für die Intelligenz des Stoffes: Falten, Plissées, Strick – Material, das Form erzeugt. Apple zielt im Industriedesign auf radikale Reduktion: weniger Bauteile, präzise Geometrien, Materialität im Fokus. Das iPhone Pocket sitzt genau an dieser Schnittstelle. Für langjährige Apple-Beobachter schwingt dazu ein kulturgeschichtlicher Subton mit: Steve Jobs’ schwarze Miyake-Rollkragenpullover sind Teil der Firmenmythologie – die Kooperation fühlt sich wie eine leise Verbeugung an.
Apples Lifestyle-Kurs
Spätestens seit der iPhone-17-Generation denkt Apple das Smartphone als stylingfähiges Objekt: Tragegurte, Clips, modulare Lösungen. Das iPhone Pocket führt diese Linie fort. Es geht nicht nur um Nutzen, sondern um einen Look, der das Gerät in das persönliche Setup integriert – ähnlich wie Armbänder die Apple-Watch vom Tool zum Accessoire machen.
Tragekomfort, Pflege, Haltbarkeit
Der Strick liegt weich auf Stoffen, klappert nicht an Metall und eliminiert durch die Einteiler-Bauweise potenzielle Scheuer-Nähte. Ein Nebeneffekt der Technik: Im Vergleich zum klassischen Zuschnitt fallen tendenziell weniger Verschnittreste an. Pflegeleicht ist es auch: Scharfe Kanten meiden, Flecken abtupfen, an der Luft trocknen. Feindbilder heißen Klett, grober Kies und bissige Schlüsselzähne – sie lieben es, sich in Maschen zu verhaken.
Für wen es gedacht ist – und für wen nicht
Wenn Sie minimal reisen, Farbe mögen und das iPhone gerne griffbereit statt in überfüllten Hosentaschen tragen, passt das Pocket. Wenn Sturzschutz, Wasserdichtigkeit und Diskretion oberste Priorität haben, sind ein strukturiertes Pouch oder ein robuster Case die bessere Wahl. Preislich bewegt sich das Ganze mit 149,95 bis 229,95 US-$ klar im Premium-Segment. Do-it-yourself-Interpretationen werden garantiert auftauchen; wer jedoch auf die abgestimmte Apple-Palette, die hochwertige Haptik und den Miyake-Stempel Wert legt, greift zum Original.
Farbstory & Kombinationen
Die Palette ist aufs Mixen ausgelegt, nicht aufs strenge Matchen: Cinnamon zu hellen Geräten, Sapphire zu kühlen Tönen, Lemon als Kontrast auf schwarzen iPhones. So wird das Pocket zu einem Baustein, der den gesamten Tech-Look beeinflusst – von Sneakern bis Watch-Armband.
Fazit
Das iPhone Pocket ist ein kleines Objekt mit großer Persönlichkeit: halb Hülle, halb Sling, hundert Prozent Gesprächsstoff. Es will kein Schutzpanzer sein – sondern ein neuer Umgang mit dem Gegenstand, den wir am häufigsten berühren. Teuer? Ja. Überdesignt? Auf die beste Art. Und genau die Art von verspielter Kollaboration, die Apples Lifestyle-Ambitionen lebendig hält – und unseren Alltag um ein farbiges Detail reicher macht.
1 kommentar
Endlich kein Handy-Tauchen mehr im Rucksackboden