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Galaxy S26 und S26 Ultra: Leaks zu RAM und Speicher sorgen für Diskussionen

von ytools
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Die Galaxy-S26-Familie von Samsung ist noch nicht einmal offiziell vorgestellt, sorgt aber jetzt schon für hitzige Diskussionen. Diesmal geht es nicht um Megapixel oder neue Design-Experimente, sondern knallhart um RAM und Speicher: Wie viel gibt es 2025 noch für Flaggschiff-Preise – und in welchen Märkten spart Samsung bewusst an den großen Zahlen?

Laut aktueller Leak-Welle werden das Galaxy S26 und das größere Galaxy S26+ jeweils nur in zwei Speicherstufen angeboten: 12 GB RAM mit 256 GB oder 512 GB internem Speicher.
Galaxy S26 und S26 Ultra: Leaks zu RAM und Speicher sorgen für Diskussionen
Positiv: Das Kapitel „8 GB RAM im Premium-Segment“ scheint damit endlich beendet. Weniger schön: Wer sehr viel filmt, zockt oder offline speichert, bekommt bei diesen beiden Modellen keine 1-TB-Option und muss direkt zum Ultra greifen.

Beim Galaxy S26 Ultra wird die Auswahl breiter. Für die meisten Länder sollen drei Varianten geplant sein: 12 GB RAM kombiniert mit 256 GB, 512 GB oder 1 TB Speicherplatz. Auf dem Datenblatt wirkt das solide – vor allem im Vergleich zu früheren Generationen, in denen 1 TB oft nur als extrem teure Top-Konfiguration zu haben war. Aber genau hier versteckt sich ein Detail, das gerade die Community spaltet.

Denn in einigen ausgewählten Märkten soll die 1-TB-Version des S26 Ultra nicht mit 12, sondern mit 16 GB RAM kommen. China ist das prominenteste Beispiel: Dort liefern Hersteller wie Xiaomi, Honor & Co. schon länger 16 GB RAM in ihren High-End-Geräten, teilweise sogar in „gehobenen Mittelklasse“-Modellen. Würde Samsung dort nur mit 12 GB antreten, sähe das in den Spec-Vergleichen schlicht alt aus. Also gleicht man das Spiel an: 16 GB + 1 TB für die härtesten Märkte, 12 GB + 1 TB für den Rest der Welt – gestützt auf die Markenstärke Samsung.

Genau dieses zweigleisige Vorgehen sorgt nun für Diskussionen. Die eine Seite sagt: 12 GB RAM sind für den Alltag locker genug – Social Media, Kamera, Streaming, Navigation, ein paar Games im Hintergrund, alles problemlos. Die wenigsten Nutzer halten wirklich 20 schwere Apps parallel offen. Die andere Seite denkt weiter: Wenn Samsung mehrere große Android- und One-UI-Updates sowie wachsende KI-Funktionen verspricht, dann sind 16 GB eine Art Versicherung für die nächsten fünf bis sieben Jahre, damit das Gerät im Spätstadium nicht doch träge wirkt.

Noch sensibler ist das Thema Speicher. Seit Jahren ist bei 1 TB Schluss, während Inhalte explodieren: Ein paar Minuten 8K-Video fressen schnell zig Gigabyte, AAA-Mobile-Games erreichen Konsolengröße, RAW-Fotos und Offline-Bibliotheken aus Netflix, Spotify & Co. lassen die Speicherkurve rasant nach oben schießen. Immer mehr Power-User finden, dass ein Ultra-Modell im Preisbereich um tausend Euro eigentlich mit 1 TB starten und optional auf 2 TB gehen sollte – statt 1 TB als teuren Aufpreis und 2 TB nur als Wunsch im Kommentarbereich zu belassen.

Besonders pikant: Samsung ist nicht nur Smartphone-Hersteller, sondern einer der größten Speicherproduzenten der Welt. Aus Sicht vieler Fans wirkt es widersprüchlich, dass ausgerechnet ein Speicher-Gigant bei den eigenen Handys so vorsichtig mit 1-TB- und möglichen 2-TB-Konfigurationen umgeht und hohe Aufpreise verlangt. Gleichzeitig wurden Netzteile aus der Box gestrichen, der Klinkenanschluss ist Geschichte, und bei Ladeleistungen geht man im Vergleich zu manchen chinesischen Konkurrenten eher konservativ vor – das summiert sich im Meinungsbild.

Technisch gesehen ist die Ausstattung trotzdem alles andere als schwach. Die gesamte Galaxy-S26-Reihe soll laut Leaks auf LPDDR5X-RAM mit bis zu 10,7 Gbps setzen. Das bringt mehr Bandbreite und bessere Effizienz als frühere Generationen und hilft bei Serienbildern in hoher Auflösung, stabilen Bildraten in Games und vor allem bei KI-Funktionen, die immer häufiger direkt auf dem Gerät laufen. Ein gut optimiertes System mit 12 GB LPDDR5X kann in der Praxis durchaus flüssiger wirken als ein schlecht abgestimmtes 16-GB-Smartphone mit überladener Oberfläche.

Entscheidend wird sein, wie diese Entscheidungen auf lange Sicht wirken. Wenn Samsung ernst macht mit mehrjährigem Support, dann wird ausreichend Puffer in RAM und Speicher zu einem echten Argument für oder gegen den Kauf. Wer ein Galaxy S26 Ultra für vier oder fünf Jahre plant, fragt sich heute schon, ob das Gerät auch am Ende der Update-Reise noch leichtfüßig durch Menüs und Apps huscht oder dann doch zäh reagiert. Eine weltweit verfügbare 16-GB-Variante oder gar eine 2-TB-Option hätten diesen Leak in den Augen vieler in einen klaren Volltreffer verwandelt.

Derzeit bleibt das alles noch unbestätigt: Sowohl die Konfigurationen als auch der gemunkelte Release im Februar basieren auf glaubwürdigen, aber eben nicht offiziellen Quellen. Bis zur Vorstellung hat Samsung theoretisch noch Spielraum, einzelne Märkte anders zuzuschneiden oder eine Sonderedition mit mehr Speicher zu bringen. Doch selbst wenn alles genau so kommt wie geleakt, zeigt die Galaxy-S26-Geschichte bereits jetzt den Grundkonflikt im Smartphone-Markt: Hersteller wollen Kosten kontrollieren, während Nutzer in 2025 von einem Flaggschiff erwarten, dass es bei RAM und Speicher keine halben Sachen mehr macht.

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1 kommentar

SnapSavvy December 27, 2025 - 1:05 pm

Ich warte nur auf das erste Handy mit 32 GB RAM, einfach damit ich alles gleichzeitig offen lassen und im Freundeskreis mit Screenshots angeben kann 😂

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