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Galaxy S26 Ultra: Was 2026 wirklich mit dem Preis passieren könnte

von ytools
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Der Galaxy S26 Ultra ist noch nicht einmal offiziell angekündigt, aber eine Sache ist schon jetzt glasklar: günstig wird dieses Ding nicht. Die Ultra-Reihe ist für Samsung längst mehr als nur ein weiteres Topmodell – sie ist das Schaufenster, in dem die Marke alles ausstellt, was technisch und marketingseitig gerade möglich ist.
Galaxy S26 Ultra: Was 2026 wirklich mit dem Preis passieren könnte
Genau deshalb dreht sich die Diskussion nicht darum, ob der S26 Ultra teuer wird, sondern ob Samsung den Preis im Vergleich zu den letzten Jahren noch weiter nach oben schiebt, ihn einfriert oder mit einem geschickten Preisspiel innerhalb der S26-Familie arbeitet.

Die Lage wird zusätzlich vernebelt durch ein Dauerfeuer aus Leaks, "Insider-Infos" und angeblich geleakten Preislisten. An einem Tag kursiert ein Screenshot, der von einem höheren Einstiegspreis spricht, am nächsten heißt es plötzlich, alles bleibe wie gehabt. Dazu kommen regionale Gerüchte über unterschiedliche Preise in Europa, den USA und Asien. Für viele Fans fühlt sich das inzwischen wie ein Rauschen an: zu viele Quellen, zu viele Widersprüche, zu wenig Vertrauen. Kein Wunder, dass immer mehr Leute sagen, sie glauben gar nichts mehr, bis ein Samsung-Manager auf der Bühne steht und die echten Zahlen zeigt.

Wie der Galaxy Ultra in die 1299-Dollar-Liga gerutscht ist

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo der Galaxy S26 Ultra preislich landen könnte, lohnt sich der Blick zurück. Der Galaxy S23 Ultra startete in vielen Märkten um die 1199 US-Dollar. Mit dem Galaxy S24 Ultra zog Samsung dann die Linie deutlich nach oben – etwa 1299 US-Dollar wurden zur neuen Referenz. Der S25 Ultra klebte an diesem Wert und signalisierte: Das hier ist jetzt das neue Normal für Samsungs klassisch gebaute Flaggschiffe, also Monoblock und kein Foldable.

Aktuell geistern für den Galaxy S26 Ultra Preisspannen von etwa 1299,99 bis 1399,99 US-Dollar herum, natürlich je nach Speicher und Markt. Das heißt übersetzt: Es ist durchaus denkbar, dass die Basisvariante beim "alten" Preis bleibt – genauso gut könnte Samsung sich aber auch die Freiheit nehmen, noch einmal 100 Dollar draufzulegen. Pikant dabei: Der große iPhone 17 Pro Max wird, geht man nach den bisherigen Schätzungen, im Einstieg vermutlich weiterhin leicht unter der Ultra-Linie von Samsung liegen.

Modell Startpreis (Basis)
Galaxy S23 Ultra 1199,99 US$
Galaxy S24 Ultra 1299,99 US$
Galaxy S25 Ultra 1299,99 US$
Galaxy S26 Ultra (Gerüchte) 1299,99–1399,99 US$

Schon an dieser kleinen Tabelle sieht man: Die Latte liegt hoch. Jeder weitere Sprung macht aus einem ohnehin teuren Smartphone endgültig ein Luxusprodukt, das sich nur noch eine überschaubare Zielgruppe gönnt – egal, wie gut das Datenblatt aussieht.

Was der Galaxy S26 Ultra überhaupt bieten soll

Bevor man sich über Preise aufregt, sollte man sich anschauen, für welches Paket man überhaupt bezahlt. Der Galaxy S26 Ultra soll laut Gerüchten wieder die Rolle des "Vollausstatters" übernehmen: ein Chip der nächsten Snapdragon-Generation (oft als Snapdragon 8 Elite Gen 5 gehandelt) oder ein entsprechender Exynos, üppige RAM-Bestückung, schneller UFS-Speicher, jede Menge KI-Funktionen direkt auf dem Gerät, dazu der S Pen, eine extrem helle LTPO-OLED mit variabler Bildwiederholrate und das typische Ultra-Kamera-Setup mit mehreren Brennweiten und starkem Zoom.

Aber: Der Schritt vom S25 zum S26 Ultra wirkt nach aktuellem Stand eher wie eine saubere Modellpflege als wie ein radikaler Neuanfang. Die Akku-Kapazität dürfte bei rund 5000 mAh bleiben – vor ein paar Jahren beeindruckend, heute in Zeiten von 6000 bis 7000 mAh bei manchen Konkurrenten eher "solide". Beim Kamerasystem ist bislang nichts zu hören von einem großen Revolution-Sprung, teilweise ist sogar die Rede davon, dass der 3x-Tele-Sensor physisch kleiner werden könnte. Ladeleistung etwas höher, Display mit neuen Privacy-Spielereien, KI-Features feinjustiert – insgesamt klingt das nach Evolution, nicht nach "nächstem Level".

Genau hier liegt der Nerv: Wer für ein Gerät ohnehin schon über 1200 oder 1300 Euro hinlegen muss, erwartet im Normalfall sichtbare Fortschritte. Fallen diese eher moderat aus, wird jeder zusätzliche Preisaufschlag unter der Lupe betrachtet.

Warum ein Preisanstieg trotzdem sehr realistisch ist

Der stärkste Hebel in Richtung teurerem Galaxy S26 Ultra liegt in einem Bereich, den man als Endkunde normalerweise nur am Rande wahrnimmt: beim Speichermarkt. Die Nachfrage nach DRAM explodiert, weil große Rechenzentren und Cloud-Anbieter für KI-Workloads gigantische Mengen an Speicher schlucken. Hersteller wie Samsung verdienen an diesen Hochleistungs-Chips hervorragend – deutlich besser, als wenn sie die Bausteine intern zum "Familienrabatt" an die Smartphonetruppe weiterreichen.

In den letzten Monaten wurden Preise für bestimmte RAM-Typen Berichten zufolge um rund 60 Prozent angezogen. Viele Distributoren liegen inzwischen bei zwei- oder dreifachen Kursen im Vergleich zu den letzten Jahren. Mancher Händler listet gar keine festen Preise mehr, sondern verkauft quasi zum Tageskurs, ähnlich wie bei Rohstoffen: Heute so, morgen so.

Im Konzern selbst sorgt das für Reibung: Die Mobile-Division hätte gerne langfristige Verträge für die Galaxy-S26-Serie, um kalkulierbare und halbwegs günstige Speicherpreise zu sichern. Die Halbleiter-Sparte hingegen sieht, wie lukrativ der offene Markt ist, und hat wenig Lust, intern billig abzugeben, während man extern Premiumpreise durchsetzen kann. Das Ergebnis: Das Smartphone-Team muss flexibler, kurzfristiger und oft teurer einkaufen.

Wenn ein 12-GB-DRAM-Chip plötzlich um die 70 US-Dollar kostet, also sich im Vergleich zu vorher quasi verdoppelt, schlägt das direkt auf die Fertigungskosten durch. Rechnet man noch Transport, Marketing, gestiegene Löhne und lokale Steuern obendrauf, sind 100 US-Dollar mehr beim Endpreis auf einmal nicht mehr nur Gier, sondern ein Versuch, die Marge zu retten. Aus Unternehmenssicht wirkt ein Preissprung dann plötzlich sehr plausibel.

In diesem Licht ist ein Galaxy S26 Ultra, der zumindest in den höheren Speicherstufen Richtung 1399 US-Dollar marschiert, keineswegs ausgeschlossen. Eher im Gegenteil: Er würde gut in das Bild einer Branche passen, die zwischen KI-Wettlauf, teuren Komponenten und Aktionärserwartungen zerrieben wird.

Die Argumente für einen eingefrorenen Preis

Auf der anderen Seite wäre es aber auch leicht nachvollziehbar, wenn Samsung beim S26 Ultra genau das Gegenteil tut und den Preis bewusst stabil hält. 1299 US-Dollar sind für ein klassisches Smartphone ohne Falt-Mechanik bereits eine Hausnummer, die für viele Menschen die Schmerzgrenze darstellt. Jeder weitere Aufschlag verschiebt das Modell noch stärker in Richtung Nischenprodukt für Enthusiasten.

Hinzu kommt, dass der S26 Ultra nach heutigem Wissensstand eben keine Vollgas-Revolution wird. Design, Akku-Größe, Kamera-Layout – alles deutet eher auf Feintuning hin. Ja, ein modernerer SoC und bessere KI sind wichtig, aber für viele Käufer fühlt sich das eher nach "logischem Jahresupdate" an als nach etwas, das einen massiven extra Aufpreis rechtfertigt. Wer schon den S24 oder S25 Ultra hat, könnte sich fragen, warum er für ein paar Prozent mehr Leistung plötzlich deutlich tiefer in die Tasche greifen soll.

Die Konkurrenz spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. Apple wird zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keine Schnäppchenpreise aufrufen, könnte aber mit dem iPhone 17 Pro Max in einigen Märkten leicht unter dem Ultra bleiben oder zumindest sehr ähnlich liegen. Gleichzeitig drücken chinesische Marken mit aggressiven Preis-Leistungs-Paketen in den Markt; insbesondere in Europa und vielen Schwellenländern macht das Samsung das Leben schwer. In so einer Lage noch einmal kräftig am Preisrad zu drehen, wäre eine mutige – vielleicht zu mutige – Entscheidung.

Der dritte Weg: an der S26-Familie statt am Ultra drehen

Viele Branchenbeobachter halten deshalb ein Szenario für besonders plausibel: Samsung lässt den offiziellen Startpreis des Galaxy S26 Ultra bei 1299 US-Dollar, spielt aber an den anderen Stellschrauben. Heißt konkret: Der "normale" Galaxy S26 und der S26 Plus könnten die Modelle sein, die das dickste Plus im Preisschild abbekommen. Die Lücke zum Ultra würde enger, die durchschnittlichen Verkaufspreise steigen – und im Marketing kann man trotzdem behaupten, der Ultra sei nicht teurer geworden.

Dazu kommen weitere Möglichkeiten, die in der Praxis viel ausmachen, auf dem Datenblatt aber harmlos aussehen. Die Einstiegskonfiguration könnte in manchen Ländern etwas weniger Speicher bieten, sodass viele Käufer automatisch zur nächsthöheren, teureren Variante greifen. Einführungsaktionen und großzügige Trade-in-Programme könnten kürzer laufen oder weniger attraktiv sein. Auf dem Papier bleibt der UVP identisch, im echten Leben fühlt es sich aber an, als wäre alles ein Stückchen kostspieliger geworden.

Und dann sind da natürlich die regionalen Unterschiede. Währungsschwankungen, Steueränderungen und lokale Konkurrenz können dazu führen, dass der S26 Ultra in einem Markt preislich stabil wirkt, während er in einem anderen deutlich zulegt, obwohl Samsung global denselben Ausgangswert kommuniziert.

Was Käufer realistisch erwarten sollten

Setzt man alle Puzzleteile zusammen, zeichnet sich ein recht klares Bild ab: Der Galaxy S26 Ultra wird ein sehr teures Smartphone bleiben, egal, ob die offiziellen Zahlen nun exakt bei 1299 US-Dollar landen oder leicht darüber. Die Kombination aus teurer werdenden Speicherchips, KI-Rüstungswettlauf und internem Kostendruck macht einen gewissen Aufpreis absolut möglich. Gleichzeitig ist der Druck groß, die Stammkundschaft nicht unnötig zu vergraulen – vor allem, wenn das Upgrade eher nach Feinschliff als nach Neudefinition aussieht.

Am Ende könnte es also auf einen Kompromiss hinauslaufen: Entweder minimale Anpassungen beim Ultra selbst, abhängig von Region und Speicherstufe, oder ein eingefrorener Preis an der Spitze bei gleichzeitig spürbaren Verschiebungen im Rest der S26-Familie. Die wirkliche Antwort wird erst dann feststehen, wenn Samsung offiziell auftritt, das Design zeigt – und vor allem die Folie mit den Preisen einblendet.

Bis dahin gilt: Leaks können ein Gefühl für die Richtung geben, aber sie sind keine Garantie. Wer die letzten Jahre aufmerksam verfolgt hat, weiß, wie oft vermeintlich "sichere" Preislisten wenige Wochen vor Launch wieder kassiert wurden. Sicher ist nur eines: Der Galaxy S26 Ultra wird auch 2026 in der Liga der richtig teuren Smartphones spielen – ob nun knapp über oder genau bei den 1299 US-Dollar.

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