Startseite » Nicht kategorisiert » Samsung Galaxy Z TriFold: das dreifach faltbare Power-Smartphone für Multitasker

Samsung Galaxy Z TriFold: das dreifach faltbare Power-Smartphone für Multitasker

von ytools
0 kommentar 7 ansichten

Samsung Galaxy Z TriFold: das dreifach faltbare Power-Smartphone für Multitasker

Samsung Galaxy Z TriFold: wenn das dreifach faltbare Smartphone plötzlich Realität ist

Faltbare Smartphones sind für Samsung längst kein Experiment mehr. Flip und Fold gehören inzwischen fest zum Premium-Portfolio, die größten Überraschungen blieben zuletzt aber aus. Mit dem Galaxy Z TriFold ändert sich das wieder: Samsungs erstes dreifach faltbares Smartphone wirkt auf den ersten Blick wie ein Messe-Prototyp, taucht nun aber ganz real in einem offiziellen Unboxing-Video auf. Noch bevor das Gerät offiziell in den USA verkauft wird, zeigt Samsung ausführlich, wie sich das TriFold im Alltag aufklappen, nutzen und wieder einpacken lässt.

Der Ansatz ist klar: Statt nur ein weiteres Luxus-Telefon zu bauen, versucht Samsung, Smartphone, Tablet und mobile Arbeitsstation in einem einzigen Gerät zu kombinieren. Zusammengefaltet ist das TriFold ein dicker, kompakter Klotz, der noch in die Tasche passt. Voll aufgeklappt verwandelt es sich in eine kleine Arbeitsfläche, auf der man deutlich mehr erledigen kann als auf einem normalen 6-Zoll-Display.

Unboxing: ungewohnt viel Zubehör für ein modernes Top-Smartphone

Wer in den letzten Jahren ein High-End-Smartphone gekauft hat, rechnet beim Blick in die Schachtel eher mit Leere: Gerät, Kabel, ein paar Zettel – das war’s. Beim Galaxy Z TriFold lässt Samsung überraschend alte Zeiten aufleben. Im Karton liegen ein 45-Watt-Netzteil, ein USB-C-auf-USB-C-Kabel, das SIM-Werkzeug und die übliche Dokumentation.

Dazu gibt es direkt ab Werk das Carbon Shield Case, eine Schutzhülle, die das komplexe Scharnier-System zumindest vor den gröbsten Alltagsmacken bewahren soll. Im Video zeigt Samsung außerdem das Carbon Standing Case, eine zweite Hülle mit ausklappbarem Standfuß. Damit lässt sich das TriFold auf dem Tisch aufstellen, mehrere Apps nebeneinander öffnen und wie eine Art Mini-Laptop nutzen – perfekt im Zug, im Flugzeug oder im Café. Dieses Case wird allerdings separat verkauft. Angesichts eines erwarteten Preises von rund 2.500 US-Dollar (der genaue US-Preis steht noch aus) hätte sich so mancher gewünscht, dass Samsung den Ständer gleich mit in die Box packt.

Design und Displays: von dicker Stange zu kleinem Tablet

Optisch macht das Galaxy Z TriFold im Unboxing einen sehr stimmigen Eindruck. Außen sitzt ein 6,5-Zoll-Display, das für klassische Smartphone-Aufgaben gedacht ist: schnell Nachrichten tippen, Benachrichtigungen wegklicken, Anrufe annehmen. Dieses Cover-Display besitzt eine entspiegelnde Beschichtung, die Reflexionen deutlich reduziert und den Screen bei direktem Sonnenlicht besser ablesbar macht.

Der eigentliche Star versteckt sich im Inneren. Klappt man alle drei Segmente vollständig auf, erhält man ein flexibles Panel mit ungefähr 10 Zoll Bilddiagonale. Damit nähert sich das TriFold eher einem kleinen Tablet als einem Handy an. Genau das ist die Idee: E-Mails, Tabellen, PDFs, Präsentationen oder Videos wirken auf dieser Größe ganz anders, und Multitasking wird deutlich sinnvoller als auf gängigen Foldables.

Die Scharniere wirken im Video stabiler und weniger fragil als bei frühen Falt-Generationen. Viele Zuschauer kommentieren, dass das TriFold weniger wie ein heikler Prototyp und mehr wie ein robustes Seriengerät aussieht. Ganz ohne Kompromisse ist das Konzept allerdings nicht. Ein Detail fällt auf: Im halb aufgeklappten Zustand, wenn nur das erste Segment geöffnet ist, wirkt die Darstellung auf der inneren Fläche etwas unscharf und provisorisch. Wer gehofft hatte, das Gerät wie ein kleines Notebook halb aufgeklappt permanent nutzen zu können, dürfte mit dieser Übergangsphase nicht glücklich werden.

Galaxy AI und echte Multitasking-Spielwiese

Wie bei allen aktuellen Flaggschiffen spielt auch beim Galaxy Z TriFold die Galaxy-AI-Plattform eine zentrale Rolle. Im Unboxing demonstriert Samsung besonders Circle to Search: Man umkreist mit dem Finger ein Objekt, einen Textausschnitt oder ein Gebäude auf dem Bildschirm und erhält sofort weiterführende Infos – ohne App-Wechsel oder umständliche Copy-Paste-Aktionen. Auf einem 10-Zoll-Panel wirkt diese Funktion deutlich sinnvoller als auf einem klassischen Smartphone-Display, weil einfach mehr Kontext gleichzeitig sichtbar ist.

Der eigentliche USP des TriFold ist aber die Multitasking-Freiheit. Mehrere Apps können parallel geöffnet, verschoben und in ihrer Größe angepasst werden. Videocall oben links, Notizen daneben, Chat unten – oder Browser, Mail und Kalender gleichzeitig sichtbar: Das Gerät ist offensichtlich darauf ausgelegt, mehrere Workflows auf einmal zu bedienen. Wer den halben Tag mit Splitscreen auf dem Laptop verbringt, erkennt hier sofort den Reiz, das gleiche Konzept in die Jackentasche zu stecken.

Erstes dreifach faltbares Phone für den US-Markt – aber bewusst Nische

Es ist nicht das erste dreifach faltbare Gerät weltweit; Hersteller wie Huawei haben mit Geräten wie dem Mate XT bereits ähnliche Richtungen ausprobiert, diese Modelle kamen aber nie offiziell in die USA. Samsung hat mit dem Galaxy Z TriFold die Chance, diese Lücke zu füllen und das Segment der Triple-Foldables überhaupt erst auf den Radar der breiten Tech-Szene zu bringen.

Trotzdem ist klar: Das TriFold ist nicht als Massenprodukt gedacht. Der hohe Preis, die komplexe Mechanik und das spürbare Gewicht machen das Gerät vor allem für Enthusiasten und Poweruser interessant. Gemeint sind Leute, die ständig zwischen Videokonferenzen, Dokumenten, Projekt-Tools und Messenger hin- und herspringen und dafür bereit sind, Notebook-Preise für ein Smartphone zu zahlen. Für sie könnte das TriFold tatsächlich die Zahl der Geräte im Rucksack reduzieren.

Frühe Einschätzungen: beeindruckend, aber mit Fragezeichen

Die ersten Eindrücke aus dem offiziellen Video sind eindeutig: Das Galaxy Z TriFold wirkt hochwertig, durchdacht und konsequent als Produkt der Oberklasse geplant. Dass Samsung wieder ein Netzteil und eine Hülle beilegt, unterstreicht den Anspruch, hier mehr zu liefern als nur ein teures Technik-Spielzeug.

Gleichzeitig bleiben die üblichen Sorgen rund um Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit. Wie lange hält ein dreifaches Scharnier bei intensiver Nutzung wirklich durch? Wie verträgt das Innendisplay tägliches Auf- und Zuklappen, dazu Rucksäcke, Jackentaschen, Temperaturschwankungen? Tech-YouTuber haben bereits tiefergehende Hands-ons veröffentlicht, in denen sie Faltspuren, Blickwinkel, Leistungsdaten und Multitasking-Szenarien durchgehen – viele kommen zu dem Ergebnis, dass das TriFold genau das ist, was es sein will: ein spektakuläres Nischenprodukt.

Am Ende bleibt der Eindruck eines Geräts für Menschen, die bewusst am Limit zwischen Smartphone und Computer leben wollen. Wer einfach nur Instagram, Messenger und ein paar Games braucht, findet mit klassischen Flagships weit günstigere und weniger sperrige Optionen. Aber wer sich danach sehnt, die eigene mobile Arbeit auf eine neue Stufe zu heben, für den könnte das Galaxy Z TriFold genau die Art von technologischer Übertreibung sein, die plötzlich erstaunlich viel Sinn ergibt.

Das könnte Ihnen auch gefallen

Einen Kommentar hinterlassen