Samsung verteilt seine neue Software für Smartwatches weiter Stück für Stück – und jetzt ist der Samsung Galaxy Watch FE an der Reihe. Die Fan-Edition kam 2024 als günstiger Einstieg in die Galaxy-Watch-Welt auf den Markt und ist im Kern ein aufgefrischter Galaxy Watch4 unter neuem Namen. 
Mit dem Update auf One UI 8 Watch auf Basis von Wear OS 6 wirkt der preiswerte Begleiter nun deutlich moderner, als es das Datenblatt vermuten lässt.
Für Käuferinnen und Käufer, die den Galaxy Watch FE vor allem wegen des niedrigeren Preises gewählt haben, ist dieses Update mehr als nur ein kleiner Bugfix. Die Hardware war schon bekannt: kompakte Bauweise, helles AMOLED-Display und genug Speicher für Benachrichtigungen, Fitness-Tracking und ein paar Apps. Doch erst die Software entscheidet, ob man die Uhr nach ein paar Wochen noch gern trägt. One UI 8 Watch räumt die Menüs auf, sorgt für flüssigere Animationen und macht die Bedienung insgesamt schlüssiger.
Neuerungen mit One UI 8 Watch und Wear OS 6
Durch One UI 8 Watch in Kombination mit Wear OS 6 wird die Verzahnung zwischen Samsungs Diensten wie Samsung Health und den Google-Services enger. Zifferblätter lassen sich umfangreicher anpassen, Widgets wurden überarbeitet und zeigen Informationen übersichtlicher an, und die Darstellung von Benachrichtigungen ist weniger chaotisch. Wer seine Trainings- und Gesundheitsdaten regelmäßig auswertet, profitiert von klareren Ansichten für Schlaf, Herzfrequenz und Workouts.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind Optimierungen im Hintergrund: Das System geht sparsamer mit laufenden Apps um, was Hänger reduziert und im Idealfall auch die Akkulaufzeit stabilisiert. Wunderdinge sollte man zwar nicht erwarten, aber gerade bei einem älteren Chipsatz wie im Galaxy Watch FE kann ein effizienteres Power-Management den Alltag spürbar angenehmer machen – etwa wenn man lange Tage mit vielen Benachrichtigungen oder längeren Sport-Sessions hat.
Das Update startet zunächst in Südkorea und trägt die Firmware-Version R861XXU1CYK6. Im Paket steckt auch der Sicherheitspatch von Oktober 2025. Der wirkt im Dezember zwar nicht mehr taufrisch, ist aber immer noch ein Fortschritt gegenüber älteren Builds. In der Wear-OS-Welt sind solche Verzögerungen leider eher die Regel als die Ausnahme. Dennoch bedeutet jeder neuere Patch ein Plus an Sicherheit, gerade wenn man etwa mobile Zahlungen oder sensible Benachrichtigungen am Handgelenk nutzt.
Verfügbarkeit und Installation auf dem Galaxy Watch FE
Wie üblich nutzt Samsung den Heimatmarkt als Testfeld. Bleiben nach dem Start in Korea größere Probleme wie starker Akkuverbrauch, Abstürze oder reproduzierbare Fehler aus, wird das Update in Wellen auf weitere Regionen ausgeweitet – typischerweise zuerst Europa, dann andere Märkte. Besitzerinnen und Besitzer eines Galaxy Watch FE außerhalb Koreas sollten daher in den kommenden Wochen hin und wieder im Update-Menü nachsehen.
Wer in Korea ist und prüfen möchte, ob One UI 8 Watch bereits verfügbar ist, öffnet auf dem Smartphone die Galaxy-Wearable-App, wechselt zu den Uhreinstellungen, tippt auf „Softwareupdate der Uhr“ und anschließend auf „Herunterladen und installieren“. Die Uhr sollte ausreichend geladen sein, und das Handy idealerweise mit einem stabilen WLAN verbunden. Nach dem Download wird die Firmware auf die Uhr übertragen, diese startet neu und installiert das Update.
Nach der Aktualisierung fallen die überarbeitete Oberfläche, neue Personalisierungsoptionen sowie eine insgesamt geschmeidigere Bedienung auf. Für ein Modell, das als besonders günstiger Einstieg in das Galaxy-Watch-Ökosystem gedacht ist, rückt der Galaxy Watch FE dank One UI 8 Watch ein gutes Stück näher an die teureren Geschwister heran – und wird damit noch attraktiver für alle, die Wear OS ausprobieren wollen, ohne direkt zum Premium-Modell zu greifen.
1 kommentar
Für den Preis ist der FE mit One UI 8 echt ein ziemlicher Geheimtipp geworden