Apple hat erneut für Aufsehen gesorgt und die AirPods Pro 3 vorgestellt. Diese neuen In-Ear-Kopfhörer sind nicht einfach nur ein Upgrade gegenüber den Pro 2, sondern markieren einen Schritt in Richtung Zukunft des mobilen Hörens. 
Drei Jahre nach den AirPods Pro 2 und nur ein Jahr nach den AirPods 4 bringt Apple jetzt ein Modell auf den Markt, das mehr Komfort, neue Gesundheitsfunktionen und smarte Features in einem Gerät vereint.
Schon die Namenswahl sorgt für Diskussionen: Warum AirPods Pro 3 und nicht gleich Pro 4? Branchenkenner vermuten, dass Apple bewusst Platz für ein noch radikaleres Modell lässt
. Doch egal, wie die Zahl lautet – die Pro 3 sind eine klare Ansage an die Konkurrenz.
Neues Design und längere Ausdauer
Optisch haben die AirPods Pro 3 nur leichte Veränderungen erfahren, doch das Ergebnis ist ein stabilerer Sitz und spürbar mehr Tragekomfort über den ganzen Tag hinweg. Dank IP57-Zertifizierung sind die Ohrhörer jetzt resistenter gegen Schweiß und Staub – perfekt für Sport und Outdoor. Auch die Akkulaufzeit wurde verlängert, sodass Nutzer länger ohne Ladepause auskommen.
Ein echtes Highlight ist der integrierte Pulssensor. Apple bringt damit eine Funktion in die Massen, die bislang nur in Fitness-Trackern oder Smartwatches zu finden war. Zwar ist die Pulsmessung vor allem für Workouts gedacht, aber schon jetzt erweitert sie den Nutzen der AirPods deutlich – sie sind nicht mehr nur Kopfhörer, sondern auch Gesundheitshelfer.
Echtzeit-Übersetzung mit Apple Intelligence
Die vielleicht spektakulärste Neuerung ist die Live-Übersetzung. Mithilfe der neuesten KI von Apple können Gespräche in Echtzeit übersetzt werden. Für Reisende könnte das bedeuten: einsteigen, ankommen, losreden – ohne Sprachbarriere. Sollte die Umsetzung halten, was Apple verspricht, werden die AirPods Pro 3 nicht nur Audio-Gadget, sondern auch Reisebegleiter.
Noise Cancelling auf neuem Niveau
Apple spricht von einer Verdoppelung der Leistung gegenüber den Pro 2 und sogar einer Vervierfachung gegenüber den ersten Pro-Modellen. Mit diesem verbesserten ANC beansprucht Apple, die weltbesten In-Ear-Kopfhörer zur Geräuschunterdrückung zu liefern. Sony, Samsung und Co. 
dürften das nicht kampflos hinnehmen, doch die Messlatte liegt nun höher.
Auch beim Klang wurde nachjustiert: klarere Mitten, kräftigere Bässe und ein insgesamt volleres Klangbild. Zusammen mit dem ANC entsteht eine fast schon über Kopfhörer der Over-Ear-Klasse vergleichbare Abschottung von der Außenwelt.
Konkurrenz ohne passende Antwort
Samsung, Sony und Google bieten zwar starke Modelle, aber weder Herzfrequenzmessung noch integrierte Übersetzungen. Damit positioniert sich Apple klar vor den Rivalen. Während audiophile Nutzer Sony für den reinen Klang bevorzugen mögen, überzeugt Apple mit Funktionsvielfalt und Ökosystem.
Preis und Marktstart
Überraschend bleibt der Preis gleich: Die AirPods Pro 3 kosten 249,99 US-Dollar – genauso viel wie die Pro 2 zum Start. Vorbestellungen sind bereits möglich, die Auslieferung beginnt am 19. September. Damit bietet Apple High-End-Technik, ohne den Preis anzuheben – ein starkes Signal an den Markt.
Die AirPods Pro 3 sind weit mehr als ein Update. Sie kombinieren Audioqualität, Fitness-Features und smarte Kommunikation. Sollte alles so funktionieren wie angekündigt, könnten diese Ohrhörer den Standard für die gesamte Branche neu definieren.
2 kommentare
Sony klingt besser, aber Apple hat die besseren Features
Pulsmessung in Kopfhörern? Irgendwie unnötig, aber spannend