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Warum Apple jetzt doch ein MacBook mit Touchscreen entwickelt

von ytools
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Nach Jahren der Ablehnung macht Apple endlich das, was viele Nutzer längst gefordert haben: Ein MacBook mit Touchscreen ist in Arbeit. Damit bricht das Unternehmen mit einer seiner ältesten Überzeugungen – und folgt zugleich einem Trend, dem sich kaum noch jemand entziehen kann.
Warum Apple jetzt doch ein MacBook mit Touchscreen entwickelt
Für Apple ist dieser Schritt nicht nur ein technologischer Wandel, sondern ein symbolischer: ein Eingeständnis, dass auch Cupertino nicht immer recht hat.

Wie der gut informierte Journalist Mark Gurman in seinem Newsletter Power On berichtete, ist das keineswegs das erste Mal, dass Apple etwas baut, das es zuvor verspottet hat. Die Liste solcher Beispiele ist lang: Steve Jobs machte sich einst über Eingabestifte lustig – heute ist der Apple Pencil für viele iPad-Nutzer unverzichtbar. Streaming-Dienste hielt man bei Apple lange für überbewertet, bevor Apple Music geboren wurde. Und sogar Virtual-Reality-Headsets und RCS-Nachrichten, einst als unnötig abgetan, gehören nun zur Strategie des Konzerns.

Nun steht also das Touchscreen-MacBook auf dieser Liste. Sowohl Jobs als auch Tim Cook erklärten jahrelang, es sei unpraktisch, ständig nach vorne zu greifen, um den Bildschirm zu berühren. Doch die Zeiten haben sich geändert. Nutzer erwarten heute, dass sie ihre Geräte mit den Fingern bedienen können – ob Smartphone, Tablet oder Laptop. Windows-Geräte und Chromebooks zeigen schon lange, wie gut das funktioniert. Apple blieb als letzter großer Hersteller ohne Touch-Laptop zurück – ein Zustand, der einfach nicht mehr haltbar war.

Laut Gurman war einer der Hauptgründe für Apples Zögern die Angst, den iPad-Markt zu schwächen. Ein MacBook mit Touchscreen könnte schließlich den Bedarf an einem iPad verringern. Doch die Verkaufszahlen des Tablets stagnieren ohnehin, und da beide Geräte inzwischen denselben Apple-Silicon-Chip verwenden, ist die Grenze zwischen Mac und iPad ohnehin verwischt. Mit iPadOS 26 hat Apple den Funktionsumfang des Tablets weiter in Richtung Desktop verschoben – inklusive Maus-, Fenster- und Multitasking-Unterstützung.

Die Entscheidung, endlich ein Touch-MacBook zu bringen, wirkt daher weniger wie ein Sprung ins Unbekannte, sondern wie der logische nächste Schritt. Apple hat erkannt, dass Nutzer heute Flexibilität erwarten – sie wollen tippen, wischen und zeichnen, ohne über das Gerät nachzudenken. Der Mac, einst das Sinnbild für klassische Computerarbeit, wird damit zu einem moderneren Werkzeug, das sich an die Gewohnheiten seiner Nutzer anpasst.

Ob das erste Modell zusammen mit dem neuen M5-Chip erscheint oder kurz danach, ist zweitrangig. Sicher ist: Die Ära des „Nicht-Anfass-Mac“ ist vorbei. Und selbst eingefleischte Puristen dürften sich eingestehen – es wurde höchste Zeit.

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3 kommentare

404NotFound November 21, 2025 - 11:14 am

Ich wette, sie nennen es dann ‚revolutionär‘ wie immer 😂

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David January 2, 2026 - 1:50 pm

Haha, Apple macht wieder genau das, was sie früher kritisiert haben 😂

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ZshZen January 29, 2026 - 4:50 am

Bitte keinen Touch nur im Pro-Modell, Apple 😬

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