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Apple diversifiziert Speicherzulieferer für das iPhone 17

von ytools
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Apple steht kurz vor der Vorstellung der iPhone-17-Reihe im September – und diesmal sorgt nicht nur das Design oder neue Funktionen für Schlagzeilen, sondern auch die Neuausrichtung der Lieferkette. Angesichts steigender Produktionskosten, insbesondere bei DRAM- und NAND-Speichern, sowie zusätzlicher Handelstarife setzt Apple auf eine breitere Zuliefererbasis.
Apple diversifiziert Speicherzulieferer für das iPhone 17
Insgesamt fünf Unternehmen sollen künftig die Speicherchips liefern, um Kosten zu drücken und Abhängigkeiten zu reduzieren.

Schon seit Monaten kursieren Prognosen, dass die iPhone-17-Modelle deutlich teurer werden – Analysten rechnen mit bis zu 200 US-Dollar Aufpreis im Vergleich zur iPhone-16-Serie. Die Gründe liegen nicht allein in neuen Technologien, sondern auch in höheren Komponentenpreisen und den weiterhin wirksamen Strafzöllen aus der Trump-Ära. Gerade Speicherbausteine haben sich massiv verteuert, was Apple zwingt, neue Einkaufsstrategien zu entwickeln.

Ein aktueller Bericht der Citi-Bank, geteilt vom Branchenbeobachter @Jukanlosreve auf X, zeigt, wie Apple seine Lieferantenstruktur umbaut. Samsung und SK hynix bleiben zwar die Schwergewichte, aber Micron, SanDisk und Kioxia erweitern nun den Kreis. Bei DRAM liegt Samsung mit einem Anteil von rund 37 Prozent vorne, gefolgt von SK hynix mit 33 Prozent und Micron mit 30 Prozent. Beim NAND-Flash-Speicher dominiert Kioxia mit etwa 35 Prozent, während SK hynix 30 Prozent übernimmt. Der Rest verteilt sich auf Samsung und SanDisk.

Besonders bemerkenswert ist der Aufstieg von SK hynix. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren seinen Rivalen Samsung zunehmend unter Druck gesetzt, indem es aggressive Preise und stabile Liefermengen bietet. Damit ist SK hynix für Apple zu einem der wichtigsten Partner in beiden Speichersegmenten geworden. Samsung bleibt dennoch unverzichtbar: Neben Speicherchips liefert der Konzern auch die LTPO-OLED-Panels, die in den iPhone-17-Pro- und Pro-Max-Modellen verbaut werden.

Die neue Mehr-Lieferanten-Strategie wird zwar nicht verhindern, dass die Preise für Endkunden steigen, sie verschafft Apple jedoch mehr Flexibilität und stärkt die Verhandlungsposition. Durch die Aufteilung auf fünf Hersteller sinkt die Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern, während die Produktionssicherheit steigt. Gleichzeitig lassen sich die Materialkosten („Bill of Materials“) besser kontrollieren. Wie teuer die iPhone-17-Serie am Ende tatsächlich wird, erfahren wir am 9. September bei der großen „Awe Inspiring“-Keynote, wo Apple die Preisgestaltung offiziell bekanntgeben wird.

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1 kommentar

okolo December 24, 2025 - 1:35 am

wenigstens hängt Apple nicht nur an Samsung

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