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Apple und Meta stehen offenbar vor Einigung mit der EU in Kartellverfahren

von ytools
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Nach Jahren voller Streit und Milliardenstrafen scheinen Apple und Meta kurz davor zu stehen, ihre Konflikte mit der Europäischen Kommission beizulegen.
Apple und Meta stehen offenbar vor Einigung mit der EU in Kartellverfahren
Laut gut informierten Quellen befinden sich beide Tech-Giganten in der finalen Phase von Verhandlungen, um ihre laufenden EU-Wettbewerbsverfahren zu beenden – und damit saftige tägliche Strafzahlungen von bis zu 5 % ihres weltweiten Umsatzes zu vermeiden.

Die Hoffnung auf eine Einigung wächst, nachdem monatelang intensiv über mögliche Verstöße gegen das europäische Wettbewerbsrecht gestritten wurde. Im Mittelpunkt steht bei Meta das umstrittene Modell „Zahlen oder zustimmen“. Nutzer von Facebook und Instagram müssen entweder zustimmen, dass ihre Daten für personalisierte Werbung genutzt werden, oder ein monatliches Abo bezahlen, um Werbetracking zu vermeiden. Kritiker sehen darin einen Versuch, Einwilligung zu erzwingen, was im Widerspruch zu den strengen Datenschutzgrundsätzen der EU steht. Laut der Financial Times glauben EU-Beamte nun, dass eine „praktikable Lösung“ in Sicht ist – eine, die den Nutzern eine einfachere und transparentere Auswahl ihrer Datenschutzoptionen ermöglicht.

Meta musste bereits 200 Millionen Euro Strafe zahlen und wird voraussichtlich verpflichtet, seine Privatsphäre-Einstellungen klarer und zugänglicher zu gestalten. Auch Apple steht unter Druck: Die EU-Kommission untersucht die Bedingungen im App Store, insbesondere die Gebühren und Vertragsklauseln für Entwickler. Zwar hat Apple im Juni erste Änderungen angekündigt, doch laut Insidern laufen die Gespräche über weitere Anpassungen noch.

Noch ist keine endgültige Entscheidung gefallen, doch Insider sprechen von wachsendem Optimismus. Sollte es tatsächlich zu einer Einigung kommen, könnten Apple und Meta nicht nur neue Strafen vermeiden, sondern auch zeigen, dass sie bereit sind, sich an die Spielregeln des europäischen Marktes anzupassen. Für Brüssel wäre das ein symbolischer Sieg – ein Signal, dass selbst die mächtigsten Tech-Konzerne den europäischen Rechtsrahmen respektieren müssen.

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