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iOS 26: Apple Wallet unterstützt nun vollständige Kartendaten

von ytools
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Apple treibt den Plan voran, das iPhone endgültig zum Ersatz für die klassische Geldbörse zu machen. Mit iOS 26 bekommt die Wallet-App ein Update, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, aber im Alltag sehr praktisch sein dürfte: Ab sofort lassen sich nicht nur die Karten für Apple Pay hinterlegen, sondern auch die vollständigen Daten physischer Kredit- und Debitkarten. Damit haben Nutzer jederzeit Zugriff auf Kartennummer, Ablaufdatum und Sicherheitscode – selbst wenn die Plastikkarte nicht dabei ist.

Bisher war dieses Feature nur für die Apple Card verfügbar.
iOS 26: Apple Wallet unterstützt nun vollständige Kartendaten
Wer andere Karten nutzte, konnte zwar kontaktlos bezahlen, musste für Onlinekäufe oder Vertragsbestätigungen jedoch oft den Geldbeutel zücken. Mit der neuen Funktion entfällt dieser Schritt, und das Wallet wird mehr denn je zur digitalen Allzwecklösung.

Die Daten müssen manuell eingetragen werden. Apple hat bewusst auf eine automatische Erfassung verzichtet. Der Ablauf ist simpel: Wallet öffnen, Karte auswählen, sich per Face ID oder Code authentifizieren, das „123“-Symbol antippen und anschließend „Physische Kartendaten hinzufügen“ wählen. Danach können die Angaben gescannt oder per Hand eingegeben werden – Kartennummer, Ablaufdatum, CVC, Name des Karteninhabers sowie eine optionale Notiz. Pflicht ist lediglich die Nummer, was besonders für Karten mit wechselnden Sicherheitscodes nützlich ist.

Wie gewohnt legt Apple größten Wert auf Sicherheit. Die gespeicherten Informationen werden verschlüsselt im iCloud-Schlüsselbund abgelegt und sind ausschließlich für den Nutzer zugänglich. Für Zahlungen mit Apple Pay werden diese Daten nicht verwendet – sie dienen rein der Verwaltung und schnellen Einsicht.

Damit nimmt Apple einmal mehr Drittanbieter ins Visier. Apps wie 1Password boten schon lange die Möglichkeit, Kreditkartendaten sicher zu speichern. Doch sobald diese Funktion direkt ins System integriert ist, verliert ein separater Dienst für viele Anwender seinen Reiz. Genau wie beim Passwort-Manager oder bei Fitness-Features sorgt Apple dafür, dass weniger externe Apps benötigt werden.

Die Strategie ist eindeutig: Alles, was sich in den Alltag der Nutzer einfügt, soll direkt Teil des iPhones werden. Ob Passwörter, Gesundheitsdaten oder nun Bankkarten – Schritt für Schritt wird das Ökosystem erweitert. Für die User bedeutet das weniger Abhängigkeit von Fremdanbietern und ein noch stärker verzahntes Apple-Erlebnis.

Auch wenn dieses Update keine Schlagzeilen wie ein neues Design oder revolutionäre Funktionen macht, dürfte es für viele Menschen im täglichen Gebrauch zu den nützlichsten Neuerungen gehören. Beim Online-Shopping oder wenn mal wieder ein Abo-Dienst die Kartendaten verlangt, reicht ein Blick ins Wallet. Mit der Sicherheit von Face ID und der Verschlüsselung im Hintergrund wird das iPhone ein Stück mehr zur digitalen Brieftasche der Zukunft.

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