
ASUS bereitet AM5-Mainboards mit neuem AGESA 1.2.7.0 BIOS auf Ryzen 9000G APUs vor
ASUS hat eine neue BIOS-Beta-Version veröffentlicht, die auf AMDs AGESA 1.2.7.0 basiert und den Weg für die kommende Ryzen-9000G-Serie ebnet. Damit zeigt der Hersteller klar, dass man für die nächste Generation von AMD-APUs bereit ist, die auf der Zen-5-Architektur mit RDNA-3.5-Grafikeinheit und einem leistungsstarken NPU für KI-Aufgaben basieren wird.
Das neue AGESA 1.2.7.0 BIOS bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich: optimierte Unterstützung für kommende APUs, gesteigerte Systemstabilität und fein abgestimmte Performance. Diese Version ersetzt ältere Varianten wie 1.2.0.3g und stellt einen wichtigen Schritt dar, um das AM5-Ökosystem fit für die Zukunft zu machen. Besonders interessant ist, dass ASUS das Update bereits für fast alle Modelle der X870- und B850-Reihen veröffentlicht hat – von High-End-Platinen wie der ROG CROSSHAIR X870E HERO bis hin zu den TUF GAMING- und PROART-Serien.
Der Hersteller betont, dass es sich weiterhin um eine Beta-Version handelt. Die offizielle, stabile Variante folgt voraussichtlich mit dem Marktstart der Ryzen 9000G-APUs Anfang 2025. Dennoch können Enthusiasten die neue Firmware bereits jetzt ausprobieren und damit frühzeitig von den Optimierungen profitieren. Wer das Risiko kennt und nicht scheut, wird mit besserer Performance und stabilerem Betrieb belohnt.
Die Ryzen 9000G-Serie – Nachfolger der aktuellen 8000G (Hawk Point) – wird auf Zen 5-Kernen basieren und RDNA-3.5-Grafik bieten. Noch spannender ist das integrierte NPU-Modul, das bis zu 55 TOPS liefern soll und somit KI-Aufgaben wie Spracherkennung, Video-Upscaling oder Bildanalyse direkt auf der Hardware ausführen kann. Für viele Anwender bedeutet das: weniger Abhängigkeit von Cloud-Diensten und eine deutliche Beschleunigung im Alltag.
ASUS hebt hervor, dass das neue BIOS nicht nur die Unterstützung neuer CPUs bringt, sondern auch Verbesserungen im Energiemanagement und bei der Temperatursteuerung bietet – ein Punkt, der bei früheren AM5-Prozessoren oft kritisiert wurde. Viele Nutzer berichten bereits von kühlerem Betrieb und schnelleren Bootzeiten. Das ist besonders erfreulich, da die AM5-Plattform zu Beginn für ihre hitzköpfigen CPUs und teuren Boards viel Kritik einstecken musste.
Jetzt, nach mehreren Firmware-Generationen, zeigt sich: AMDs Entscheidung für langfristige Plattformunterstützung zahlt sich aus. Mit AGESA 1.2.7.0 wirkt AM5 endlich ausgereift, stabil und zukunftssicher. ASUS’ breites BIOS-Update ist ein weiterer Beweis dafür, dass AMD und seine Partner auf Nachhaltigkeit statt ständige Sockelwechsel setzen – im Gegensatz zu Intels häufigem Plattformkarussell.
Wer Lust auf Experimentieren hat, kann die Beta-Versionen direkt auf der ASUS-Supportseite herunterladen. Die Version 1801 ist für die meisten X870-Modelle vorgesehen, während B850-Platinen das Update 1301 erhalten. Sogar spezielle Editionen wie die Hatsune Miku-Version wurden berücksichtigt – ein nettes Detail für Sammler und Fans.
Unterm Strich bedeutet das neue BIOS: mehr Leistung, mehr Stabilität und eine klarere Richtung für die Zukunft der AM5-Plattform. Der Übergang zur Ryzen-9000G-Generation steht kurz bevor – und ASUS sorgt dafür, dass niemand zurückbleibt.
2 kommentare
die Hatsune Miku Edition ist einfach wild, das ist Gamer-Kult lol
früher hat man hier über Hardware geredet, jetzt nur noch Politik… traurig ey