James Camerons Avatar-Universum bekommt ein außergewöhnliches Kino-Update. Am 3. Oktober 2025 kehrt «Avatar: The Way of Water» zurück auf die große Leinwand – diesmal mit exklusiven Szenen aus der kommenden Fortsetzung «Avatar: Fire and Ash». Doch es gibt einen Haken: Statt alle Clips zu zeigen, wird nach jeder Vorstellung nur eine von drei vorbereiteten Szenen eingeblendet. 
Das heißt, während die Zuschauer im Kino A einen Blick auf die Windhändler werfen, erleben Kinobesucher im Saal B vielleicht eine düstere Vorschau auf das Aschevolk.
Dieser Ansatz sorgt für Diskussionen. Manche sehen darin einen cleveren Marketingkniff, der Lust macht, Pandora erneut im Kino zu besuchen. Andere ärgern sich, dass sie nur einen zufälligen Ausschnitt ohne Zusammenhang sehen. Doch genau das passt zu Camerons Strategie: Spannung erzeugen, das Universum größer wirken lassen und die Fantasie der Fans ankurbeln.
Zur Erinnerung: «The Way of Water» startete 2022 und spielte weltweit über 2,3 Milliarden Dollar ein – Platz drei der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, hinter dem Original «Avatar» (2009) und «Avengers: Endgame» (2019). Der Film erhielt den Oscar für die besten visuellen Effekte und eine Nominierung als Bester Film. Viele Kritiker lobten ihn als emotionalere und ausgereiftere Fortsetzung der Sully-Familiengeschichte. Das Magazin IGN sprach von einer „opulenten Rückkehr nach Pandora“, die die Mythologie ausbaut und die erste Episode übertrifft.
«Fire and Ash» setzt etwa ein Jahr nach den Ereignissen von «The Way of Water» an. Erneut stehen Jake Sully, Neytiri und ihre Familie im Zentrum, doch diesmal treten neue Na’vi-Stämme auf die Bühne. Die Tlalim, auch Windhändler genannt, sind Nomaden der Lüfte, die ihre Segel wie einstige Seefahrer aufspannen. Ihnen gegenüber steht das Aschevolk, die Mangkwan, deren Heimat durch einen Vulkanausbruch zerstört wurde. Sie haben den Glauben an Eywa verloren und leben in einer kargen, von Asche bedeckten Welt. David Thewlis übernimmt die Rolle des Windhändler-Anführers Peylak, während Oona Chaplin die kompromisslose Anführerin des Aschevolks, Varang, verkörpert.
Diese Mischung aus neuen Kulturen, familiärem Drama und epischem Weltaufbau verspricht eine packende Fortsetzung. Cameron verbindet erneut persönliche Geschichten mit bildgewaltigen Visionen und thematisiert Überleben, Glaube und Identität. Ob man sich von den Windhändlern faszinieren lässt oder vom Aschevolk erschreckt wird – die exklusiven Clips im Kino sind ein klarer Vorgeschmack auf das, was «Fire and Ash» zu bieten hat.
3 kommentare
Cameron kassiert wieder ab, aber ja, ich geh trotzdem rein
way of water war mega, außer die walszene, die war echt zu lang
das aschevolk klingt richtig düster, bin gespannt 👀