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Wenn deine Legendäre im Nichts verschwindet: Der Loot-Frust in Borderlands 4

von ytools
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Wenn deine Legendäre im Nichts verschwindet: Der Loot-Frust in Borderlands 4

Wenn deine Legendäre im Nichts verschwindet: Der Loot-Frust in Borderlands 4

In **Borderlands 4** dreht sich alles um eines: Loot. Kaum etwas ist so befriedigend, wie der Moment, in dem ein Boss in einer Explosion aus Licht und Beute zerplatzt – und mitten im Chaos leuchtet eine orangefarbene Waffe auf: eine Legendäre. Doch dieser magische Augenblick endet für viele Spieler derzeit im Desaster. Denn immer öfter bleibt die heiß ersehnte Beute irgendwo stecken – hinter unsichtbaren Wänden, auf Dächern oder sie fliegt einfach aus der Karte hinaus. Unerreichbar. Für immer verloren.

Die Community ist wütend, Foren laufen heiß, und viele verlangen, dass Gearbox endlich reagiert.

## Zwischen Glücksrausch und Wutausbruch

Wer Borderlands 4 spielt, kennt dieses Gefühl: das Adrenalin, wenn die Beute regnet, der kurze Moment des Triumphs, wenn eine Legendäre aufblitzt. Dieses Gefühl hat die Serie groß gemacht. Gearbox-Chef Randy Pitchford sagte einst, Borderlands sei erfolgreich, weil es verstanden habe, warum Spieler Loot lieben. Doch jetzt verstehen viele Spieler nur eines: warum sie langsam die Geduld verlieren.

Seit dem Launch berichten Fans, dass Beute regelmäßig an unerreichbaren Orten landet. Doch in dieser Woche hat sich das Problem mit dem neuen **Big Encore-Boss The Oppressor** zugespitzt. Der Gegner fliegt – und das ist das Kernproblem. Wenn man ihn in der Luft besiegt, schleudert das Spiel den Loot in alle Richtungen, teilweise auf Dächer oder jenseits unsichtbarer Wände. Die Belohnung für den harten Kampf? Weg.

## Spieler verlieren Nerven – und hunderte Eridium

„Verschwendet kein Eridium an den Big Encore Boss Oppressor, wenn ihr euren Loot behalten wollt!“, schreibt der Reddit-Nutzer *PuzzleheadedDust8094*. Andere pflichten ihm bei: „Ich habe sieben von zehn Belohnungen verloren. Sieben! 700 Eridium einfach futsch.“

Die Frustration ist greifbar. Ein weiterer Spieler schreibt: „Wenn sie das mit The Oppressor nicht bald fixen – dieses Rumgefliege und Loot, der aus der Arena fliegt – verliere ich langsam den Glauben.“ Andere kritisieren das schlechte Qualitätsmanagement: „Zwei Wochen in Folge verbuggte Bosse. Das merkt man nach 15 Minuten. Testet das doch mal selbst!“

Und dann ist da noch der User *S0LWAY*, der trocken anmerkt: „Sechs Kills. Drei Legendäre außerhalb der Karte. Null im Lost Loot Machine. Einfach Mist, absoluter Mist!“

## Der kaputte Retter: Lost Loot Machine funktioniert nicht

Die **Lost Loot Machine**, eigentlich das Sicherheitsnetz gegen verlorene Beute, scheint selbst defekt zu sein. Sie soll eigentlich hochwertige Items automatisch einsammeln – doch laut Spielern speichert sie fast nur Ramsch. „Nur Weiß und Grün“, klagt ein Fan. „Es soll angeblich automatisch bessere Gegenstände ersetzen, wenn der Speicher voll ist, aber das passiert einfach nicht.“ Ein anderer ergänzt: „Ich lasse ständig blaue Waffen liegen, aber der Automat ist voll mit Müll.“

Für ein Spiel, dessen gesamtes Design um Beute aufgebaut ist, ist das ein Desaster.

## Provisorische Tricks der Community

Die Spieler versuchen inzwischen, sich selbst zu helfen. Ein beliebter Trick: Sobald man sieht, dass der Loot außer Reichweite fällt, sofort **speichern und beenden**, danach neu laden und direkt zum Lost Loot Machine laufen. Manchmal funktioniert es – meistens nicht. Es ist Glücksspiel.

PC-Spieler haben eine alternative Lösung gefunden: den Mod **Ground Loot Helpers** auf NexusMods. Dieser teleportiert sämtlichen Loot direkt zum Charakter. Für viele ein Segen, auch wenn es nur eine Notlösung ist. Konsolenspieler dagegen haben Pech – sie müssen weiter zusehen, wie ihre Legendären im Nichts verschwinden.

## Hoffnung auf das „Tag-30-Update“

Das nächste große Update, eigentlich geplant für diese Woche, wurde verschoben. Ursprünglich sollte es einige übermächtige Mechaniken (wie das „Krit-Messer“) anpassen, nun hoffen Fans, dass auch der Loot-Bug endlich angegangen wird. Bis dahin heißt es: Zähne zusammenbeißen – und hoffen, dass der nächste Drop nicht in einer unsichtbaren Wand verschwindet.

## Ein altbekanntes Problem

Veteranen wissen: Das ist nicht neu. Schon in **Borderlands 2** konnten Legendäre hinter Bossarenen stecken bleiben. In **Borderlands 3** sollte die Lost Loot Machine das beheben – und jetzt? In Borderlands 4 scheint sie kaputter als je zuvor. Kein Wunder also, dass viele Spieler sagen, der Release sei einer der schwächsten der Reihe. „Nach Level 30 ist 98 % des Loots wertlos“, schreibt einer. „Eridium bringt nichts mehr – früher gab’s dafür dauerhafte Upgrades, jetzt nur noch für Boss-Replays und Item-Traits. Komplett sinnlos.“

Ein anderer Spieler bringt es auf den Punkt: „Das ist einer der leblosesten Starts, die ich je bei einer großen Serie gesehen habe. Niemand redet über Borderlands 4.“

## Was bleibt zu tun?

– **SHiFT-Codes** im Auge behalten – sie liefern gelegentlich Gratis-Beute oder Eridium.
– Online-Tools wie den **Maxroll Planner** nutzen, um Builds zu optimieren und Verluste auszugleichen.

Denn in einem Spiel, das von der Jagd nach Beute lebt, ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn die hart erkämpfte Legendäre einfach verschwindet. Das ist kein Bug mehr – das ist ein Vertrauensbruch.

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2 kommentare

tilt October 28, 2025 - 3:06 pm

Das Problem ist weniger der Boss, sondern die kaputte Lost Loot Machine

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Ninja January 12, 2026 - 3:50 pm

Dieser Bug existiert seit BL2. Manche Dinge ändern sich nie

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