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Cheater stürmen die Call of Duty: Black Ops 7 Beta trotz neuer Anti-Cheat-Systeme

von ytools
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Die Beta von Call of Duty: Black Ops 7 ist gestartet – und wie erwartet sind die Cheater sofort zur Stelle. Activision hatte schon vorab gewarnt, dass Hacker die Testphase ausnutzen würden, und nutzt die Gelegenheit nun, um das verbesserte Anti-Cheat-System Team RICOCHET unter realen Bedingungen zu testen.
Cheater stürmen die Call of Duty: Black Ops 7 Beta trotz neuer Anti-Cheat-Systeme
Verdächtige Aktivitäten werden in Echtzeit überwacht, Daten gesammelt und auffällige Accounts gnadenlos gebannt.

Die Ansage ist klar: Wer in der Beta beim Schummeln erwischt wird, verliert nicht nur den Zugang zu Black Ops 7, sondern zu sämtlichen Call of Duty-Titeln – von Modern Warfare bis zu kommenden Spielen. Activision setzt damit ein Zeichen und will endlich konsequent gegen Störenfriede durchgreifen. Im Hintergrund arbeiten neue Erkennungssysteme, die Aimbots zuverlässiger aufspüren und Wallhacks identifizieren, bei denen Spieler Gegner durch Wände sehen können.

Doch ein Blick auf soziale Netzwerke zeigt: Clips von Cheatern machen bereits die Runde. Perfekte Headshots, automatische Zielverfolgung oder Spieler, die Feinde durch ganze Gebäude hindurch orten – die Videos sorgen für Frust bei fairen Spielern. Laut dem offiziellen Account Call of Duty Updates wurden viele dieser Schummler bereits gebannt. Aber das beschädigte Vertrauen der Community lässt sich schwerer reparieren. Die Hoffnung: Mit den Daten aus der Beta soll das System bis zum Release im November deutlich robuster werden.

Cheater-Probleme kennt aber nicht nur Call of Duty. Auch Electronic Arts musste bei der Battlefield-6-Beta ähnliche Erfahrungen machen. Publisher reagieren mittlerweile mit härteren Vorgaben für PC-Spieler: TPM 2.0 und Secure Boot sind Pflicht, um Manipulationen von Hardware oder nicht autorisierte Software zu blockieren. Das könnte Gelegenheitsschummler bremsen, aber gegen hartnäckige Hacker bleibt unklar, wie wirksam diese Maßnahmen langfristig sein werden.

Konsolenspieler wiederum reagieren mit der altbekannten Taktik: Crossplay deaktivieren. Weil auf dem PC deutlich mehr Cheater unterwegs sind, ziehen viele es vor, ausschließlich gegen Konsolen-Gegner anzutreten. Activision selbst betont, dass Cheater auf Konsolen eine extreme Ausnahme sind. Verdächtige Situationen seien meist auf Map-Kenntnis oder bessere Positionierung zurückzuführen. Trotzdem bleibt das Misstrauen groß, und die Option, Crossplay auszuschalten, ist für viele die bequemste Lösung.

Für viele Fans geht es aber nicht nur um Technik, sondern ums Prinzip: Schummeln zerstört den Kern eines kompetitiven Spiels. Warum jemand Geld für Cheats ausgibt, das Risiko eines permanenten Banns eingeht und den eigentlichen Spaß – die Herausforderung – entfernt, bleibt für viele unverständlich. Manche sehen darin ein Sinnbild einer Gaming-Kultur, in der schnelle Erfolge mehr zählen als Fairness oder Skill. Andere nennen es schlicht Feigheit. Klar ist nur: Cheater sorgen immer wieder für Wut in der Community.

Ob Black Ops 7 erfolgreich wird, hängt nun entscheidend davon ab, wie stark Activisions Schutzmaßnahmen zum Release im November greifen. Hardware-Restriktionen, Secure Boot, TPM 2.0 und das Abschalten von Crossplay verschaffen etwas Luft. Doch am Ende zählt vor allem, dass die Spieler das Gefühl haben, fair kämpfen zu können. Denn nichts tötet den Hype so schnell wie der Verdacht, dass im Hintergrund immer ein Cheat-Programm mitspielt. Die Beta ist deshalb mehr als ein Vorgeschmack – sie ist ein Testlauf in Activisions Krieg gegen Cheater, dessen Ausgang die Zukunft der Serie beeinflussen wird.

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