Company of Heroes 3 rückt mit frischer Munition aus: Am erscheint für PC das DLC Endure and Defy. 
Statt bloß neuer Skins liefert Relic Entertainment vier prägnante Battlegroups mit eigenen Spielrhythmen, Einheiten und Tech-Pfaden. Ein kurzer Teaser zeigt erste Szenen; detaillierte Übersichten sollen bis zum Release folgen. Für alle, die Matches über Tempo, Positionsspiel und clevere Gegenangriffe entscheiden, verspricht dieses Paket spürbar veränderte Gefechtsdynamik – im 1v1 ebenso wie in Koop- und Skirmish-Runden.
Vier Battlegroups, vier Denkweisen
- Italian Partisan (US Forces): Widerstandskämpfer, Saboteure, Schattenkrieger. Mit Tunneln, Hinterhalten und Sprengladungen hebeln sie Nachschubwege aus, stehlen Ressourcen und säen Unruhe hinter der Front. Wer die Partisanen meistert, spielt den Gegner nicht an der Front, sondern an seiner Lebensader aus.
- Last Stand (Wehrmacht): Die Doktrin der Zähigkeit. Neue Fahrzeuge und Verteidigungsoptionen verwandeln Engstellen in Verschleißkorridore. Wer hier durchbrechen will, bezahlt in Manpower und Zeit – bis die Gegenoffensive anrollt.
- Polish Cavalry (British Forces): Stoßkraft mit Feingefühl fürs Timing. Lancer-Sektionen brechen Linien auf und bestrafen übermütige Veteranen. Rein, treffen, absetzen, formieren – wieder rein. Wer gute Fenster erkennt, dreht Gefechte in Sekunden.
- Kriegsmarine (Deutsches Afrikakorps): Maritime Note im Wüstensand. Fokus auf Interdiction und Kartenränder: Flanken, Küstenabschnitte und Rückzugswege geraten unter Druck. Ideal, um Bewegungen zu diktieren und sichere Sammelpunkte in Fallen zu verwandeln.
Multiplayer & Koop: gemacht für Teamabende und Ladder
Alle vier Battlegroups sind gezielt für PvP sowie Koop/Skirmish abgestimmt. Das Entscheidende sind nicht einzelne “OP”-Einheiten, sondern neue Rhythmen: alternative Openings, ungewohnte Tech-Abzweige, ökonomische Nadelstiche, plötzliche Druckspitzen und späte Übergänge, die Standard-Builds aushebeln. Besonders stark: Teamkombinationen, die Identitäten verzahnen – etwa Partisanen-Sabotage plus der wehrhafte Last-Stand-Anker. So entstehen mehrstufige Siegbedingungen statt eines einzigen Alles-oder-nichts-Pushs.
Was sich in der Meta verschieben dürfte
Im Kern steht der Konflikt Störung vs. Befestigung. Partisanen zwingen zur Sicherung der Versorgungswege und lassen überdehnte Fronten ausfransen. Last Stand verwandelt unüberlegte Angriffe in Materialmühlen. Die Polish Cavalry räumt mit „zu komfortablen“ Veteranenformationen auf und belohnt sauberes Rotieren. Und die Kriegsmarine verteuert jeden Flankenwechsel: Wer seine seitlichen Korridore ignoriert, verliert Reinforcements – und damit Tempo, das in CoH3 häufig gleichbedeutend mit Sieg ist.
Preise, Rabattfenster und Timing
Zum Start erhält Endure and Defy einen Launch-Rabatt von 10% für die ersten zwei Wochen. Wer das Grundspiel nachholen will, hat zusätzlich Glück: Im Rahmen der Black-Friday-Phase wird Company of Heroes 3 zeitweise um 60% reduziert. Ein günstiges Sprungbrett für Rückkehrer und Neulinge – und ein willkommenes Argument, um die Stammgruppe für Koop-Abende zu reaktivieren.
Teaser heute, Details in Kürze
Der Trailer blitzt Sabotagepassagen in Tunneln, zähes Linienhalten, Kavallerievorstöße und küstennahe Blockaden auf. Konkrete Einheitenbäume und Aufwertungen stehen noch aus, doch die Richtung ist klar: scharf gezeichnete Rollen, die die Karte neu lesen lassen und Gegner zu ungeplanten Reaktionen zwingen.
Warum das DLC Gewicht hat
Company of Heroes lebt vom Zusammenspiel aus Mikro-Können und Makro-Entscheidungen. Mit vier distinkten Battlegroups liefert Relic kein bloßes Content-Bündel, sondern einen neuen strategischen Wortschatz: Versorgungsabriss als Win-Condition, Flankenkontrolle als Ressource, Timingfenster als Pfeiler der Offensive. Der markiert damit weniger einen Patch – sondern einen Meta-Punkt, an dem Gewohnheit endlich wieder Fragen beantworten muss.
1 kommentar
Wenn die Lancer sauber timen, kippen ganze Fights in 3 Sekunden