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DDR5 32 GB unter 200 Dollar, während RAM-Preise explodieren

von ytools
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Wer 2025 einen Gaming-PC baut oder seinen alten Rechner aufrüsten will, merkt es sehr schnell: RAM ist vom Alltagsprodukt zum Luxusgut geworden. In vielen Shops kostet ein ordentliches 32-GB-Kit DDR5 fast so viel wie eine aktuelle Konsole, und so mancher Upgrade-Plan landet erst mal auf Eis. Dumm nur, dass sich nicht jede Situation aussitzen lässt.
DDR5 32 GB unter 200 Dollar, während RAM-Preise explodieren
Aktuelle AAA-Spiele verschlingen mehr als 16 GB, Browser-Sessions mit dutzenden Tabs knabbern ständig am Speicher und Creator-Workflows mit Video, Streaming und Tools im Hintergrund bringen ältere Systeme zügig an die Grenze. Wer jetzt trotzdem aufrüsten muss, sollte sehr genau hinschauen, wo es noch faire Preise gibt.

Warum DDR5 plötzlich teurer wirkt als eine Konsole

In den letzten Monaten haben sich die Straßenpreise für RAM deutlich von den ursprünglichen UVPs abgekoppelt. Viele 16-GB-Module DDR5 liegen mittlerweile deutlich über der 100-Dollar-Marke, und 32-GB-Kits (2×16 GB) bewegen sich je nach Takt, Marke und RGB-Show nicht selten zwischen 250 und über 400 Dollar. Da wirkt es fast surreal, wenn ein 32-GB-DDR5-Kit unter 200 Dollar auftaucht. Genau solche Ausreißer nach unten sind es, auf die Schnäppchenjäger bei Händlern wie Micro Center, Amazon, Best Buy und Newegg derzeit lauern.

Der Ausreißer nach unten: V-Color Manta XSky 32 GB DDR5

Beim Durchforsten der gängigen Shops sticht insbesondere ein Set hervor: das V-Color Manta XSky DDR5 32 GB. In der Konfiguration mit zwei 16-GB-Modulen, 6000 MT/s und CL36-Latenzen bietet Newegg das Kit für rund 197 Dollar an, sofern man einen 12-Dollar-Gutscheincode nutzt. Selbst ohne Rabatt gehört dieses Set zu den günstigsten 32-GB-DDR5-Kits im Markt, mit Code rutscht es endgültig in die Kategorie „echtes Angebot“ für alle, die auf eine aktuelle Intel- oder AMD-Plattform wechseln.

Die Kombination aus 6000 MT/s und CL36 trifft genau den Sweetspot vieler Gaming-Builds: genug Bandbreite, solide Latenzen und keine verrückten Spannungen. In der Praxis bedeutet das: XMP oder EXPO einschalten, speichern, fertig – ohne stundenlanges Feintuning im BIOS. Kein Wunder, dass Nutzer in Foren ihre Manta-6000-CL36-Screenshots posten, Benchmarks teilen und sich darüber freuen, dass sie nicht den Marken-Aufpreis für das große Logo auf dem Heatspreader zahlen mussten.

Für Tuning-Fans: 6400 MT/s mit CL32

Wer den letzten Prozentpunkt Performance herauskitzeln will, bekommt von V-Color eine zweite Option: Ebenfalls 32 GB Manta XSky, diesmal mit 6400 MT/s und strafferen CL32-Timings. Listenpreis etwa 227 Dollar, mit Coupon sinkt das Ganze auf rund 219 Dollar. Der Aufpreis im Vergleich zum 6000-Kit ist überschaubar, bringt aber etwas mehr Takt und niedrigere Latenzen. Im Alltag macht das keinen Quantensprung, kann aber in CPU-limitierten Szenarien einige Frames pro Sekunde bringen und speicherhungrige Anwendungen minimal beschleunigen. Für Overclocker und Feintuner ist das Paket interessant, rein vom Preis-Leistungs-Standpunkt bleibt das 6000-MT/s-Kit jedoch die vernünftigere Wahl.

DDR4 als Rettungsring: 32 GB ohne Konto-Schock

Wer nach weiteren guten DDR5-Deals sucht, stößt aktuell schnell an Grenzen. Umso wichtiger ist es, DDR4 nicht vorschnell abzuschreiben. Viele Systeme der letzten Generation liefern noch mehr als genug Leistung, und der Wechsel auf 32 GB kann hier sehr günstig ausfallen. Ein Preis-Leistungs-Hit ist das KingSpec DDR4-Kit mit 32 GB (2×16 GB), 3200 MHz und CL18. Auf Newegg liegt es bei circa 85 Dollar – ein extrem niedriger Einstieg in die 32-GB-Klasse. Einziger Haken: Das Set befindet sich im Vorverkauf und soll erst im kommenden Monat ausgeliefert werden. Für alle, die ein paar Wochen warten können, ist das eine starke Option.

Wenn die Kiste allerdings jetzt sofort mehr RAM braucht, ist erneut V-Color im Spiel. Das 32-GB-Kit DDR4 mit 3200 MHz und CL16 kommt mit RGB-Beleuchtung, kostet um die 119 Dollar und ist direkt verfügbar. Man zahlt etwas mehr als bei KingSpec, bekommt dafür engere Timings, ein schickeres Aussehen für Glas-Gehäuse und vor allem die Möglichkeit, den RAM sofort einzubauen, statt auf den Versandtermin zu warten.

Jetzt kaufen oder aussitzen – was ist sinnvoller?

Die entscheidende Frage bleibt: Lohnt es sich, im aktuellen Preisumfeld überhaupt RAM zu kaufen? Wenn dein System mit 16 GB noch gut durch den Alltag kommt, Spiele nicht ständig in die Auslagerungsdatei prügeln und deine Workflows nicht permanent am Limit laufen, spricht viel dafür, erst einmal abzuwarten. Märkte beruhigen sich, und mit der Zeit könnten die Preise wieder fallen. Wer allerdings regelmäßig an die Speichergrenze stößt, mit Video-Editing, Streaming oder vielen parallelen Anwendungen arbeitet oder ohnehin auf eine Plattform wechselt, die DDR5 verlangt, kann das Thema nicht endlos schieben.

In genau diesen Fällen werden Kits wie V-Color Manta XSky DDR5 zu seltenen Lichtblicken. Zusammen mit den günstigen DDR4-Alternativen von KingSpec und V-Color zeigen sie, dass man auch 2025 noch sinnvoll auf 32 GB gehen kann, ohne dass zwei 16-GB-Module zur teuersten Komponente im Rechner werden. Billig ist RAM aktuell sicher nicht – aber mit etwas Recherche lässt sich der Speicher-Ausbau immer noch so planen, dass Budget, Leistung und Zukunftssicherheit im Gleichgewicht bleiben.

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3 kommentare

SigmaGeek December 25, 2025 - 6:05 am

KingSpec für 85 Dollar klingt mega, aber Vorbestellung macht mich immer nervös. Wäre typisch, wenn das Paket ankommt, genau in dem Moment wo DDR5 im Preis abstürzt 😂

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OrangeHue January 21, 2026 - 4:20 pm

Ganz ehrlich, RAM-Preise sind aktuell komplett daneben. Dass ein 32-GB-Kit so nah an einer Konsole liegt, fühlt sich einfach falsch an, auch wenn der V-Color-Deal noch halbwegs ok ist

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Guru January 22, 2026 - 1:20 am

Hab vor ein paar Wochen 32 GB deutlich teurer gekauft als die hier genannten Preise. Fühl mich, als hätte ich die Early-Adopter-Steuer doppelt gezahlt. Nächstes Mal warte ich auf solche Berichte, bevor ich zuschlage 😭

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