Die Galaxy S26-Serie von Samsung sorgt schon jetzt für jede Menge Gesprächsstoff – und diesmal nicht nur wegen ihres Designs oder der Kamera, sondern wegen einer technischen Neuerung, die vieles verändern könnte. Laut neuen Leaks arbeitet Samsung daran, ein eigenes Exynos-Konnektivitätsmodul zu entwickeln, das künftig für Bluetooth- und Wi-Fi-Verbindungen zuständig sein soll. 
Damit würde sich das Unternehmen stärker in Richtung Hardware-Unabhängigkeit bewegen – ein Schritt, den Apple bereits vor Jahren erfolgreich gegangen ist.
In der Bluetooth-Datenbank ist kürzlich ein mysteriöser Eintrag aufgetaucht: der Exynos S6568. Dabei handelt es sich laut Beschreibung um einen Bluetooth- und Wi-Fi-Begleitchip, der den neuen Standard Bluetooth 6.1 unterstützt. Der Chip soll zusammen mit dem kommenden Exynos 2600-Prozessor in bestimmten Regionen eingesetzt werden. Ziel ist es, Reichweite, Stabilität und Energieeffizienz deutlich zu verbessern. Bisher nutzte Samsung dafür Chips von Qualcomm oder Broadcom – doch mit dem S6568 will man sich offenbar von diesen Zulieferern lösen.
Das Ganze erinnert stark an Apples Strategie. Der Konzern aus Cupertino setzt seit dem Apple N1-Chip in der iPhone-17-Serie auf eigene Lösungen für Wi-Fi und Bluetooth, um die Kontrolle über Leistung und Energieverbrauch zu behalten. Samsung scheint nun denselben Weg einzuschlagen und will seine Galaxy-Geräte enger miteinander verzahnen – ähnlich wie Apple es seit Jahren vormacht.
Startverschiebung und Modelländerungen
Während die Hardware-Gerüchte spannend klingen, gibt es auch weniger erfreuliche Nachrichten: Der Launch der Galaxy S26-Reihe soll sich Berichten zufolge von Januar auf März verschieben. Grund dafür könnte eine kurzfristige Umstrukturierung im Produktportfolio sein. Angeblich hat Samsung das Galaxy S26 Edge gestrichen und stattdessen das Galaxy S26 Plus wiederbelebt. Auch die Standardversion, die kurzzeitig als „S26 Pro“ im Gespräch war, bleibt wohl beim klassischen Namen Galaxy S26.
Diese Entscheidung deutet darauf hin, dass Samsung seine Strategie vereinfacht und sich stärker auf die Hauptmodelle S26, S26 Plus und S26 Ultra konzentriert. Das Wegfallen des Edge-Modells dürfte viele Fans enttäuschen – insbesondere diejenigen, die das elegante, gebogene Display mochten. Doch aus geschäftlicher Sicht ergibt es Sinn: Weniger Modelle bedeuten weniger Komplexität in Produktion und Marketing, dafür mehr Fokus auf Qualität und Leistungsoptimierung.
Technische Upgrades und neue Features
Auch bei den Funktionen gibt es interessante Leaks. Das Galaxy S26 Ultra soll ein überarbeitetes Design erhalten, außerdem Unterstützung für magnetisches kabelloses Laden nach Qi2-Standard und endlich 60-Watt-Schnellladen – ein Punkt, bei dem Samsung lange hinter der Konkurrenz aus China zurücklag. Damit könnte der Hersteller endlich wieder aufschließen.
Der neue Exynos-Konnektivitätschip könnte dabei weitreichendere Folgen haben als nur bessere Bluetooth-Verbindungen. Wenn Samsung die Steuerung der Funkmodule komplett in die eigene Hand nimmt, profitieren auch andere Geräte des Ökosystems – etwa Galaxy Watches, Buds oder SmartThings-Produkte. Ein stabileres Zusammenspiel zwischen diesen Geräten könnte das Galaxy-Universum auf ein neues Level heben.
Allerdings bleiben Zweifel: Exynos-Prozessoren hatten in der Vergangenheit oft mit höheren Temperaturen und schlechterer Energieeffizienz zu kämpfen als Snapdragons. Ob Samsung diese Probleme endgültig in den Griff bekommt, wird entscheidend für den Erfolg des neuen Chips sein. Sollte das gelingen, könnte der S6568 der Beginn einer neuen Generation von Galaxy-Technologien sein.
Reicht das für den großen Sprung?
Im Mittelpunkt steht natürlich das Galaxy S26 Ultra – das Premium-Modell der Reihe. Doch auch die kleineren Varianten, das S26 und S26 Plus, müssen überzeugen, um Fans und Neukunden zu begeistern. Ein leicht verändertes Design allein wird dafür nicht reichen. Käufer erwarten längere Akkulaufzeiten, klügere Kamerafunktionen und bessere Integration ins gesamte Galaxy-Ökosystem. Die Startverschiebung könnte also genau das sein, was Samsung braucht, um alles noch einmal gründlich zu überarbeiten.
Am Ende könnte das Galaxy S26 weniger durch ein neues Aussehen, sondern vielmehr durch seine Philosophie beeindrucken. Samsung zeigt mit dem Schritt zum eigenen Chip klar, dass es die Kontrolle über seine Technologie behalten will – wie Apple es vorgemacht hat. Und wenn dieser Plan aufgeht, könnte das Galaxy S26 der Beginn einer Ära werden, in der Samsung wieder Maßstäbe setzt.
1 kommentar
wenn meine Galaxy Buds endlich stabil bleiben, bin ich dabei 😂