
Galaxy S26-Reihe: spürbare Upgrades bei Kamera, Akku und Display – plus ein mögliches „Slim“
Nach zwei Generationen mit eher vorsichtigen Schritten deutet ein neuer, noch unbestätigter Leak darauf hin, dass Samsung die Galaxy-S26-Familie breiter modernisiert. Laut Bericht erhalten alle Modelle spürbare Verbesserungen bei Kameras, Batterien und Bildschirmen. Außerdem ist von einer zusätzlichen, dünneren Variante die Rede, die zwischen Basis und Plus positioniert sein soll. Wichtig: Die Quelle bleibt anonym, deshalb alles mit Augenmaß lesen – doch die Skizze wirkt in sich stimmig und passt zur Marktlage.
Ultra: M14-OLED mit KI-Privatsphäre, optische Feinarbeit und großer Energiespeicher
Beim Galaxy S26 Ultra soll ein M14-OLED-Panel mit 6,9″ debütieren, inklusive KI-gestützter Privatsphäre-Funktion gegen neugierige Blicke von der Seite. Auf dem Datenblatt bleiben die Auflösungen vertraut – 200 MP Hauptkamera, 50 MP Ultraweit, 50 MP 5×-Periskop – , doch es heißt, Haupt- und Ultraweitmodul würden qualitativ zulegen: bessere Mikrokontraste, stabilere Farben, sauberere Nachtbilder. Der Unsicherheitsfaktor: die 3×-Tele. Je nach Flurfunk setzt Samsung erneut auf 12 MP, auf einen größeren 12-MP-Sensor – oder wagt den Sprung auf 50 MP. Beim Akku kursieren rund 5400 mAh. In Kombination mit effizienterem SoC und feinfühligem Refresh-Management könnte das Ultra damit für viele Nutzer Richtung Zwei-Tage-Laufzeit rücken.
Plus: größerer Hauptsensor und hochwertigere Begleiter
Das Galaxy S26+ dürfte den sichtbarsten Foto-Sprung für Nicht-Ultra-Käufer bringen. Der Hauptsensor soll auf 1/1,3″ wachsen (von etwa 1/1,56″), der Ultraweitwinkel auf 50 MP steigen und die Telekamera durch ein größeres 12-MP-Modul (≈1/2,55″) ersetzt werden. Offiziell bestätigt ist nichts, aber die Konfiguration erinnert stark an Bauteile und Tuning aus der Ultra-Riege, was wie ein kontrolliertes Herunterreichen der Premium-Fotografie wirkt. Indirekt deutet das auch darauf hin, dass das Plus im Programm verankert bleibt, während das alte Edge-Label endgültig ausläuft.
Basis-S26: weniger Kompromisse dort, wo es zählt
Die Standardvariante soll das Kamera-Trio des S26+ übernehmen – ein klares Signal gegen die bisherige „Basis ist Basis“-Logik. Der Akku wächst moderat auf etwa 4200–4300 mAh. Für sich genommen kein Paukenschlag, in Summe mit effizienterer Hardware aber relevant fürs Ende des Tages. In der Community steht zudem die Frage nach augenfreundlicherem Dimming im Raum: PWM-Empfindliche wünschen sich weniger Flimmern bei niedriger Helligkeit. Ebenfalls oft gefordert: eine durchgängige „Triple-50-MP“-Ausstattung inklusive vernünftiger Midrange-Tele. Bestätigt ist das nicht, aber die Richtung – Basis aufwerten – ist erkennbar.
Gerüchte zum „Slim“: dazwischen in der Größe, ohne große Abstriche
Spannend ist ein kolportiertes Galaxy S26 Slim. Es soll zwischen S26 und S26+ landen, mit 6,6″-Display, dreifacher 50-MP-Kamera (Haupt, Ultraweit, Tele) und rund 4300 mAh Akku. Anders als frühere „dünne“ Experimente, die spürbar abspeckten, beschreibt der Leak eine elegante, aber vollwertige Option – für alle, die hochwertige Haptik wollen, ohne den Formfaktor des Ultra oder abgespeckte Kameras der kleineren Modelle.
Displays & Chips: pragmatische Evolution
Neben dem M14-Panel im Ultra dürften die übrigen Modelle leise, aber nützliche Display-Verbesserungen bei Spitzenhelligkeit, Effizienz und Augenkomfort erhalten. Unterm Strich bleibt Samsungs Doppelstrategie beim SoC: je nach Region Snapdragon 8 Elite Gen 5 oder Exynos 2600. Puristen wünschen sich Einheitlichkeit, doch am Ende zählt das Feintuning: Thermik, konstante Leistung und wie viel Screen-On-Time nach sechs Monaten Alltag noch drin ist.
Einordnung: warum das wichtig ist – und wo Vorsicht bleibt
Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, wirkt die S26-Reihe wie eine Kurskorrektur: weniger künstliche Stufen, mehr echte Verbesserungen über die gesamte Breite. Der Wettbewerbsdruck – allen voran bei Effizienz und Computational Photography – zwingt Samsung, seine Stärken stärker zu streuen. Trotzdem: Anonyme Quelle, offene 3×-Tele-Frage im Ultra, unklare Namensführung rund um Slim/Edge – bis zur Vorstellung kann sich vieles verschieben.
Das Wichtigste in Kürze
- S26 Ultra: 6,9″ M14-OLED mit KI-Privatsphäre; verbesserte 200-MP-Haupt- und 50-MP-Ultraweit; 50-MP-5×; 3× offen; ~5400 mAh.
- S26+: 1/1,3″ Hauptsensor; 50-MP-Ultraweit; größeres 12-MP-Tele (≈1/2,55″); „fast Ultra“ ohne dessen Masse.
- S26: Plus-Kameras für die Basis; 4200–4300 mAh; Fokus auf weniger Kompromisse.
- S26 Slim (Gerücht): 6,6″; Triple-50-MP; ~4300 mAh; Größe zwischen S26 und S26+ ohne grobe Einschnitte.
- Chips: Snapdragon 8 Elite Gen 5 oder Exynos 2600 je nach Markt.
Fazit: Nach Jahren der Vorsicht könnte 2025 die S-Reihe wieder breiter glänzen – vor allem für alle, die nicht zum Ultra greifen. Bis dahin gilt: Gerüchte bleiben Gerüchte.
1 kommentar
Slim klingt gut, glaube es aber erst, wenn ich es im Laden anfassen kann. Edge war schon Chaos