
Galaxy S26: Preisgerüchte und Erwartungen an Samsungs nächste Flaggschiff-Serie
Der Start der Galaxy-S26-Reihe rückt näher. Voraussichtlich wird Samsung die neuen Geräte im Januar 2026 präsentieren, doch schon jetzt brodelt die Gerüchteküche. Nach der überraschenden Preisstabilität beim Galaxy S25 fragen sich viele: Wird es diesmal tatsächlich teurer?
Beim Vorgänger hatten Insider stark mit Preissteigerungen gerechnet, doch Samsung hielt die Preise konstant – ein Schachzug, der Kunden positiv überraschte. Angesichts steigender Produktionskosten könnte 2026 jedoch eine andere Geschichte erzählen.
Warum ein Preisanstieg wahrscheinlich ist
Im Zentrum der Diskussion stehen die Chippreise von TSMC, dem taiwanischen Branchenriesen. Die Herstellung neuer Prozessoren wird deutlich teurer, was auch die Snapdragon-Chips von Qualcomm betrifft. Sollte Samsung erneut ausschließlich auf Snapdragon setzen, könnten die Preise der Galaxy-S26-Modelle um 50 bis 100 US-Dollar anziehen.
Eine Alternative wäre der Einsatz von Samsungs eigenen Exynos-Prozessoren. Damit ließe sich ein Preissprung abfedern, doch viele Nutzer kritisieren die Exynos-Modelle seit Jahren wegen schwächerer Performance, höherem Energieverbrauch und weniger Effizienz im Vergleich zu Snapdragon. Ein Balanceakt zwischen Kostenkontrolle und Kundenzufriedenheit steht also bevor.
Welche Modelle erwarten uns?
Die Gerüchte widersprechen sich: Einerseits hieß es, Samsung streiche das Plus-Modell und bringe stattdessen ein schlankes Galaxy S26 Edge mit gebogenem Display. Nun wird jedoch behauptet, dass das Plus bestehen bleibt. Möglich wäre also eine besonders breite Palette: Galaxy S26, Galaxy S26 Plus, Galaxy S26 Edge und das Premium-Modell Galaxy S26 Ultra.
Unklar ist auch die Namensgebung. Manche Insider sprechen von einem „Pro“-Zusatz beim Basismodell, andere glauben, dass Samsung lieber bei der bekannten Bezeichnung bleibt, um Verwirrung zu vermeiden.
Voraussichtliche Preise
Offizielle Angaben fehlen noch, doch basierend auf den Vorjahreswerten lässt sich ein Szenario ohne Preiserhöhung skizzieren:
- Galaxy S26: 799 US-Dollar (128GB), 859 US-Dollar (256GB)
- Galaxy S26 Plus: 999 US-Dollar (256GB), 1119 US-Dollar (512GB)
- Galaxy S26 Edge: 1099 US-Dollar (256GB), 1219 US-Dollar (512GB)
- Galaxy S26 Ultra: 1299 US-Dollar (256GB), 1419 US-Dollar (512GB), 1659 US-Dollar (1TB)
Kommt es doch zum Aufschlag, könnte das Ultra-Modell in der größten Speichervariante knapp an die 1800-US-Dollar-Marke stoßen – ein Preis, der bei vielen Kopfschütteln auslösen dürfte.
So sah es beim Galaxy S25 aus
Auch damals wurde ein Preisanstieg erwartet, der jedoch ausblieb. Die S25-Serie behielt das Preisniveau der S24-Geräte, mit Ausnahme des neu eingeführten Edge-Modells. Dieses positionierte sich zwischen 1099 und 1219 US-Dollar und bot ein schlankes Design als Alleinstellungsmerkmal.
- Galaxy S25: 799 US-Dollar (128GB), 859 US-Dollar (256GB)
- Galaxy S25 Plus: 999 US-Dollar (256GB), 1119 US-Dollar (512GB)
- Galaxy S25 Edge: 1099 US-Dollar (256GB), 1219 US-Dollar (512GB)
- Galaxy S25 Ultra: 1299 US-Dollar (256GB), 1419 US-Dollar (512GB), 1659 US-Dollar (1TB)
Der Blick zur Konkurrenz
Apple und Google haben ihre Flaggschiffe zuletzt preislich stabil gehalten. Das iPhone 17 startet bei 799 US-Dollar (256GB), das iPhone Air kostet 999 US-Dollar, das iPhone 17 Pro 1099 US-Dollar und das iPhone 17 Pro Max 1199 US-Dollar. Zwar wurde der Speicher angepasst, aber ein klassischer Aufpreis blieb aus.
Auch Google hielt mit dem Pixel 10 die Preise: 799 US-Dollar (128GB) für das Standardmodell, 999 US-Dollar (128GB) für das Pixel 10 Pro und 1199 US-Dollar (256GB) für das Pixel 10 Pro XL. Damit ergibt sich ein enges Preisfeld, in dem Samsung vorsichtig agieren muss.
Warum Deals entscheidend sein werden
Ob die Galaxy-S26-Serie teurer wird oder nicht – Vorbestelleraktionen und Provider-Deals werden wieder eine Schlüsselrolle spielen. Samsung und Netzbetreiber wie AT&T, Verizon und T-Mobile locken traditionell mit Speicher-Upgrades, hohen Eintausch-Boni und Ratenzahlungen ohne Zinsen. Für viele Kunden sind diese Pakete attraktiver als der Listenpreis.
Da nur wenige bereit sind, mehr als 1000 US-Dollar auf einmal für ein Smartphone zu zahlen, sind Ratenmodelle längst Standard geworden. Samsung setzt stark auf dieses Modell, um Käufer bei Laune zu halten.
Noch viele Monate voller Spekulationen
Bis zur offiziellen Vorstellung sind es noch Monate. Erfahrungsgemäß tauchen echte Preislisten frühestens kurz vor dem Launch auf – meist durch Leaks von Händlern. Bis dahin bleibt vieles Spekulation, doch diese ist wichtig, um Erwartungen zu formen und den Markt vorzubereiten.
Am wahrscheinlichsten ist, dass Samsung alles daransetzt, die Preise stabil zu halten, um konkurrenzfähig gegenüber Apple und Google zu bleiben. Doch mit steigenden Kosten in der Produktion bleibt die Gefahr überraschender Aufschläge bestehen. Das Warten geht weiter.