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GMKtec EVO T1 im Test: Der stärkste Arrow Lake Mini-PC bisher

von ytools
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GMKtec EVO T1 ist kein gewöhnlicher Mini-PC. Mit Intels neuem Core Ultra 9 285H setzt er neue Maßstäbe in Sachen Leistung auf kleinstem Raum.
GMKtec EVO T1 im Test: Der stärkste Arrow Lake Mini-PC bisher
Für 999 US-Dollar in der Ausstattung mit 64 GB RAM und 1 TB SSD bietet er Power auf Workstation-Niveau – und das in einem Gehäuse, das problemlos auf den Schreibtisch passt.

Herzstück: Intel Core Ultra 9 285H

Das Highlight des EVO T1 ist Intels Core Ultra 9 285H aus der Arrow Lake-H Reihe. Mit 16 Kernen (6P + 8E + 2LPE), Boost-Taktraten bis 5,4 GHz und einer TDP zwischen 45 und 115 Watt liefert er starke Multi-Core-Performance. Die integrierte Arc 140T GPU auf Basis der Alchemist+ Architektur unterstützt Raytracing, XeSS-Upscaling und KI-Framegeneration – ein klarer Fortschritt gegenüber früheren Intel-Grafiklösungen.

Dazu kommt ein verbesserter NPU mit 13 TOPS, der gängige KI-Frameworks wie OpenVINO und ONNX beschleunigt. Damit ist der EVO T1 nicht nur für Office und Kreativarbeit geeignet, sondern auch für moderne AI-Workloads bestens gerüstet.

Design & Kühlung

Optisch setzt GMKtec auf eine elegante Mischung aus goldfarbenen Metall-Elementen und dezenten RGB-Lüftern. Im Inneren sorgt ein Dual-Lüfter-System mit Vapor-Chamber-Heatsink für stabile Temperaturen, selbst wenn die CPU nahe an 100 °C arbeitet. Das Gehäuse ist etwas größer als bei anderen Minis, dafür gibt es aber drei NVMe-Slots (bis zu 8 TB insgesamt), zwei 2,5 GbE-LAN-Ports und sogar OCULink für externe GPUs. Die Front bietet vier USB 3.2 Gen2 Anschlüsse plus USB-C mit PD und DisplayPort.

Leistung im Test

In Benchmarks wie Cinebench, Geekbench und Blender konnte der EVO T1 die Ryzen-Konkurrenz klar überholen. Auch bei KI-Tests überzeugte die Kombination aus Arc 140T GPU und NPU – gerade bei Text- und Bildgenerierung.

Gaming in Full HD läuft erstaunlich gut: Cyberpunk 2077, Forza Horizon 5 und Metro Exodus sind spielbar mit XeSS-Upscaling. Zwar liefert AMDs Radeon 890M teilweise höhere FPS, doch bei Raytracing hat Intel die Nase vorn.

Fazit

GMKtec EVO T1 kombiniert starke CPU-Leistung, konkurrenzfähige integrierte Grafik, KI-Beschleunigung und große Erweiterungsmöglichkeiten in einem kompakten Format. Für 999 US-Dollar ist er eine attraktive Option für Content-Creator, Power-User und alle, die Desktop-Leistung im Mini-PC suchen. Mit dem kommenden EVO X auf Ryzen-Basis könnte GMKtec noch eins drauflegen – doch aktuell ist der EVO T1 das stärkste Arrow Lake Mini-System.

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2 kommentare

LunaLove September 8, 2025 - 3:44 am

endlich mal ne Intel-GPU die was taugt!

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FaZi September 13, 2025 - 3:31 am

AMD fühlt sich in Games smoother an, aber KI ist hier krass

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