Google bringt frischen Wind in seine Quick Share-Funktion und macht sie Schritt für Schritt zu einer echten Standardlösung für Dateifreigaben. Bisher konnten Nutzer bereits Dateien unkompliziert zwischen Android-Smartphones, Windows-PCs und Chromebooks austauschen. Doch laut aktuellen Berichten arbeitet Google daran, den Dienst auch auf iOS- und macOS-Geräte zu erweitern. 
Sollte das gelingen, könnte Quick Share endlich zu einer ernsthaften Alternative zu Apples AirDrop werden.
Das aktuelle Update, das bereits bei einigen Nutzern angekommen ist, liefert eine aufgeräumte Oberfläche und ein klareres Bedienkonzept. Neu ist vor allem die Unterteilung in zwei Tabs: Senden und Empfangen. Standardmäßig öffnet sich Quick Share im Empfangsmodus, wobei der Gerätename gut sichtbar hervorgehoben wird und eingehende Anfragen direkt und übersichtlich angezeigt werden. Damit entfällt die frühere Verwirrung, wo empfangene Dateien etwas versteckt waren.
Auch die Senden-Ansicht wurde deutlich verbessert: Ein integrierter Dateiauswahl-Dialog erlaubt nun, mehrere Dateien unterschiedlicher Typen gleichzeitig auszuwählen. Außerdem gibt es eine Vorschau vor dem Absenden, sodass man sich sicher sein kann, die richtigen Inhalte zu verschicken. Das spart peinliche Fehlgriffe, wie etwa das falsche Foto im falschen Chat.
Optisch erinnert die Lösung stark an Samsungs One UI 8, was darauf hindeutet, dass Google versucht, die Nutzererfahrung über verschiedene Android-Geräte hinweg zu vereinheitlichen. Das reduziert Fragmentierung und sorgt für mehr Konsistenz – egal, ob man ein Pixel, ein Galaxy oder ein anderes Gerät verwendet. Gleichzeitig äußern manche Nutzer Bedenken, Google könnte Android in Zukunft stärker einschränken, etwa beim Installieren von Custom-ROMs. Doch im Fall von Quick Share zeigt sich klar: Hier stand die Verbesserung der Alltagstauglichkeit im Vordergrund.
Kommt tatsächlich die Integration für Apple-Geräte, dürfte Quick Share vom praktischen Helferlein zum unverzichtbaren Tool für plattformübergreifendes Arbeiten aufsteigen. Bis dahin freuen sich vor allem Android- und Chromebook-Besitzer über eine deutlich rundere und intuitivere Nutzererfahrung.
2 kommentare
Klingt gut, aber diese Gerüchte über eingeschränkte Custom-ROMs nerven mich schon jetzt 😕
Endlich logisch aufgebaut: Senden/Empfangen getrennt – viel besser als vorher 👍