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Wie Apple mit MacBook, iPhone 17e und iPad 12 günstiger werden will

von ytools
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Wie Apple mit MacBook, iPhone 17e und iPad 12 günstiger werden will

Apple entdeckt die Einstiegsklasse neu

Wenn von Apple die Rede ist, denkt man zuerst an teure Premium-Geräte und weniger an Schnäppchen. Doch aktuelle Analystenberichte deuten darauf hin, dass sich genau das ändern könnte. Laut einem Research-Papier von Jeff Pu (GF Securities), auf das sich unter anderem MacRumors beruft, bereitet Apple für Anfang des kommenden Jahres gleich mehrere vergleichsweise günstige Geräte vor: ein neues MacBook im unteren Preissegment, ein überarbeitetes Einsteiger-iPad und ein iPhone 17e als neues Gesicht der Budget-iPhones. Es geht dabei nicht um Resteverwertung, sondern um eine echte, durchdachte Einstiegslinie ins Apple-Ökosystem.

Für Nutzerinnen und Nutzer, die Apple seit Jahren spannend finden, aber beim Blick auf die Preise bisher immer zurückgezuckt sind, könnte das eine kleine Zeitenwende werden. Statt nur ein einzelnes günstigeres Modell im Meer teurer Optionen zu verstecken, würde Apple eine klare, stimmige Basis schaffen: Mac, iPad und iPhone in Versionen, die das Portemonnaie deutlich weniger belasten, ohne den typischen Look&Feel vollständig aufzugeben.

Budget-MacBook mit A18-Pro-Chip: Alltags-Mac statt Prestige-Notebook

Im Zentrum der Gerüchte steht ein neues 13-Zoll-MacBook, das nicht wie gewohnt auf einen M-Chip, sondern auf einen A-Chip setzen soll. Konkret ist vom A18 Pro die Rede, jenem SoC, der auch in den iPhone-16-Pro-Modellen steckt. Für ein Mac-Notebook wäre das ein unkonventioneller Schritt, gleichzeitig aber logisch: Die A-Serie ist extrem effizient, kommt mit wenig Energie aus und ist für typische Alltagsaufgaben mehr als schnell genug.

Der anvisierte Preis von rund 599 US-Dollar wäre für Apple-Verhältnisse fast schon radikal. Natürlich darf man keinen voll ausgestatteten MacBook-Pro-Ersatz erwarten: Wahrscheinlich wird es weniger Anschlüsse geben, das Soundsystem bleibt einfacher und auch beim Display könnte Apple eher auf solide als auf spektakuläre Technik setzen. Trotzdem klingt das Paket attraktiv: ein 13-Zoll-Display, ein lüfterlos wirkender, sehr leiser Betrieb, lange Akkulaufzeit und genügend Leistung für Office, Videocalls, Streaming, Web und Studium.

Optisch soll das Einsteiger-MacBook näher am bunten iPad der Basislinie liegen als an den klassischen Aluminium-Boliden. Kolorierungen in Silber, Gelb, Pink und Blau sind im Gespräch. Damit würde Apple das Gerät klar als freundlichen Alltagsrechner positionieren – ideal für Schüler, Studierende, Homeoffice und alle, die noch nie einen Mac hatten und jetzt einen vergleichsweise günstigen Einstieg suchen.

iPad der 12. Generation: das einfache iPad wird deutlich smarter

Der zweite Pfeiler der neuen Einstiegsoffensive ist das iPad der 12. Generation. Äußerlich soll sich wenig tun; das bewährte Design mit flachen Kanten, einzelner Kamera, Touch ID im Power-Button und USB-C dürfte bleiben. Die Musik spielt im Inneren: Statt älterer Chips wird ein A18-Prozessor erwartet, also derselbe Generationensprung wie beim Budget-MacBook.

Spannend ist das vor allem, weil damit der Weg für Apple Intelligence frei wird – Apples Dachmarke für KI-Funktionen, die systemweit in iOS, iPadOS und macOS einziehen. Wenn diese Features tatsächlich auf das günstigste iPad kommen, profitieren erstmals auch Einsteiger von intelligentem Text- und Bild-Assistenten, smarteren Notizen, besserer Handschriftenerkennung und kontextbewussten Vorschlägen. Für Schüler, Azubis und Studierende, die ihr iPad heute schon als digitalen Collegeblock nutzen, wäre das ein echter Mehrwert.

Kombiniert man das Gerät mit einer günstigen Tastaturhülle und einem Eingabestift, wird aus dem Einsteiger-iPad ein flexibles Arbeitsgerät für Schule, Uni und leichtes Homeoffice – ohne dass der Preis in die Regionen eines iPad Air oder Pro rutscht. Genau in dieser Nische, zwischen günstigen Android-Tablets und teuren Premium-iPads, könnte die 12. iPad-Generation eine sehr breite Zielgruppe abholen.

iPhone 17e: Einsteiger-iPhone ohne Altmetall-Feeling

Noch interessanter wird es beim Smartphone. Das iPhone 17e soll die zweite Generation einer neuen e-Reihe werden und als günstigeres iPhone dienen, ohne wie ein Altgerät aus vergangenen Jahren zu wirken. Laut Pu plant Apple, das 17e mit einem A19-Chip auszustatten – also mit einem Prozessor, der zur aktuellen Spitzengeneration gehört, statt auf alte Hardware zu setzen.

Auf der Vorderseite ist von einer 18-Megapixel-Kamera mit Center Stage die Rede. Die Funktion kennt man bereits von iPad und Mac: Die Kamera folgt der Person im Bild automatisch und sorgt dafür, dass man bei Videokonferenzen im Fokus bleibt. Zusammen mit einem neuen C1-Modem, das schnellere und stabilere Datenverbindungen bei geringerem Energiebedarf ermöglichen soll, ergibt sich ein Einsteiger-iPhone, das bei Performance und Konnektivität kaum Kompromisse eingeht.

Auch optisch könnte das 17e deutlich moderner auftreten als frühere günstige Modelle. Statt der klassischen Notch soll Apple laut Gerüchten auf eine Dynamic-Island-Aussparung setzen, also das gleiche Benachrichtigungs- und Statuszentrum wie bei den teureren iPhones. Kurz gesagt: Wer sich das 17e kauft, soll das Gefühl haben, ein aktuelles iPhone zu benutzen – nur ohne Premiumpreis.

Geteilte iPhone-18-Starts und der Weg zum faltbaren iPhone

Der Bericht von Jeff Pu deckt außerdem auf, wie Apple künftig seine iPhone-Neuvorstellungen staffeln könnte. Ab der iPhone-18-Generation sollen die besonders teuren Modelle zuerst erscheinen: iPhone 18 Pro und ein lange erwartetes iPhone Fold würden im Herbst vorgestellt, während der normale iPhone 18, ein günstigeres iPhone 18e und ein iPhone Air 2 erst Anfang 2027 folgen.

Für Apple hat das mehrere Vorteile. Das Unternehmen kann die mediale Aufmerksamkeit zunächst auf die Margenbringer lenken, also auf Pro-Modelle und den neuen Formfaktor mit faltbarem Display. Später rücken dann die massentauglichen Varianten nach, die preislich unterhalb liegen. Gleichzeitig gewinnt Apple Zeit, um anhand der ersten Verkaufszahlen die Nachfrage einzuschätzen, Produktionsmengen anzupassen und gegebenenfalls Preise und Ausstattung der günstigeren Modelle zu justieren.

Was heißt eigentlich günstig im Apple-Kosmos?

All das klingt vielversprechend, aber man darf sich nichts vormachen: Im Vergleich zum restlichen Markt bleiben diese Geräte teuer. Ein MacBook für 599 US-Dollar wird immer noch klar oberhalb vieler Windows-Einsteigerlaptops und Chromebooks liegen. Und das iPhone 17e dürfte preislich eher im gehobenen Mittelklassebereich angesiedelt sein als bei echten Low-Budget-Smartphones. Doch innerhalb des Apple-Kosmos sind das neue Untergrenzen, die den Einstieg deutlich leichter machen als bisher.

Für Eltern, die den ersten Laptop oder das erste Tablet für ihre Kinder kaufen, für Studierende, die macOS im Studium ausprobieren möchten, oder für Android-Nutzer, die ohne vierstellige Summen mit iOS experimentieren wollen, könnte genau diese Linie den entscheidenden Unterschied machen. Apple setzt darauf, dass der eigentliche Umsatz dann über iCloud-Speicher, Abos wie Music oder TV+, Zubehör und spätere Upgrades hereinkommt. Das Hardwaregerät zum niedrigeren Preis ist in dieser Logik vor allem das Eintrittsticket.

Warum die neue Einstiegslinie mehr ist als nur ein Rabatt

Sollten sich die Prognosen bewahrheiten, wäre die Kombination aus Budget-MacBook mit A18 Pro, iPad 12 mit Apple Intelligence und iPhone 17e eine der konsequentesten Annäherungen an günstigere Apple-Hardware, die wir bislang gesehen haben. Es handelt sich nicht um abgespeckte Restposten, sondern um ein bewusst geplantes Trio, das eine vollständige Einsteiger-Erfahrung im Apple-Universum ermöglicht: ein Notebook, ein Tablet und ein Smartphone mit erkennbarer Familienzugehörigkeit.

In einem Umfeld, in dem viele Menschen ihre Kaufentscheidungen stärker als früher am Preis festmachen, sendet Apple damit ein deutliches Signal. Die Marke bleibt Premium, aber der Weg hinein wird etwas weniger steil. Für manche wird das immer noch zu teuer sein – doch für viele andere rückt der lang gehegte Wunsch nach einem eigenen Mac, iPad oder iPhone damit erstmals in greifbare Nähe.

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1 kommentar

SilentStorm January 18, 2026 - 12:50 pm

Billig wird das alles sicher nicht, aber immerhin reden wir endlich von Apple-Preisen, bei denen man nicht sofort die Flucht ergreift 😅

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