
Honor 500 zeigt sich in Live-Bildern: horizontale Kameraleiste, zweifarbige Rückseite und starke Hardware-Gerüchte
Nach dem Mai-Start der Honor-400-Reihe deutet alles darauf hin, dass der nächste Streich nicht mehr weit ist. Offiziell ist noch kein Termin bestätigt, doch echte Fotos auf Weibo liefern den bisher besten Blick auf das Honor 500. Gesehen wurde das Gerät in den Händen der olympischen Turmspringerin Chen Yuxi – ein seltener, ungefilterter Blick auf das finale Design, das zuvor nur in Skizzen durchgesickert war.
Design: neue Horizontalleiste, dezenter Kameraplatz, flache Metallkanten
Das auffälligste Detail ist eine horizontale Kameraleiste, die sich über die Rückseite spannt und die früheren Leaks erstaunlich genau bestätigt. Der Bereich um das Modul ist in einer zweifarbigen Rückseite stärker gesättigt, wodurch ein klarer Akzent entsteht – allerdings ohne den massiven „Kamerahügel“, den viele meiden. Ein Hauch von „iPhone Air“-Vibe ist spürbar, doch die Leiste wirkt flacher und damit alltagstauglicher. Die Seiten bestehen aus einem flachen Metallrahmen, der griffig in der Hand liegt und beim Hüllenwechsel keine Zicken macht.
Display & Biometrics: 6,6 Zoll mit Punch-Hole und Ultraschall-Fingerprint
Vorn wird ein 6,6-Zoll-Display mit zentralem Punch-Hole erwartet. Besonders interessant: die Gerüchte um einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor im Display. Solche Sensoren arbeiten mit Schallwellen, erfassen die Fingerkuppen dreidimensional und sind häufig zuverlässiger bei feuchten Händen sowie robuster gegen Spoofing als optische Lösungen. Das würde dem Honor 500 ein spürbar hochwertiges Alleinstellungsmerkmal in seiner Klasse geben.
Kameras & Performance: 200 MP als Headliner, starker Qualcomm-Unterbau
Bei der Hauptkamera ist von einem 200-MP-Sensor die Rede. Standardmäßig dürfte Pixel-Binning für hellere, rauschärmere Fotos sorgen; der Vollauflösungsmodus bietet sich an, wenn das Licht passt. Unter der Haube soll laut einem Geekbench-Eintrag Qualcomms Snapdragon 8s Gen 4 arbeiten, flankiert von 16 GB RAM. Übersetzt heißt das: genug Reserven für Gaming, harte Multitasking-Szenarien und On-Device-KI, während die 8s-Familie für ein gutes Effizienz-Leistungs-Verhältnis bekannt ist.
Akku & Laden: auf Langstrecke getrimmt
Der lauteste Flurfunk betrifft die 8.000-mAh-Batterie. Sollte diese Kapazität Realität werden, könnte das Honor 500 neue Maßstäbe in seiner Preisklasse setzen – zwei Tage ohne Steckdose sind dann kein Marketing-Märchen mehr. Natürlich müssen Gewicht, Dicke und Wärmeableitung clever austariert werden. Zu den Ladeleistungen gibt es noch keine harten Informationen, doch die jüngere Honor-Historie lässt auf konkurrenzfähiges Schnellladen schließen.
Start und Einordnung: China zuerst, dann der Rest der Welt
Ein China-Debüt noch in naher Zukunft wirkt wahrscheinlich; eine spätere internationale Verfügbarkeit liegt nahe. Vom Gesamtpaket her – moderne Optik mit Kameraleiste, potenter Chip, ambitionierte Kamera, Fingerabdruck per Ultraschall – positioniert sich das Honor 500 zwischen Oberklasse-Mittelsegment und preiswertem Flaggschiff. Genau dort hat Honor zuletzt spürbar Boden gutgemacht.
Unterm Strich: Wenn sich Leaks und Live-Bilder bewahrheiten, liefert das Honor 500 die seltene Kombination aus pragmatischem Design, praxistauglicher Ergonomie, flotter Technik und großer Ausdauer. Bleibt die Schlüsselfrage nach Preis und Verfügbarkeit – sie entscheidet, wie sehr das Gerät seinen Rivalen die Luft nimmt.
2 kommentare
Hoffentlich kein Ziegelstein vom Gewicht her…
8.000 mAh? Wenn das stimmt, bin ich dabei 🔋