Huawei soll an einer neuen speziellen Speicherlösung für KI arbeiten, die die bislang dominierende HBM-Technologie ersetzen könnte. 
Damit will das Unternehmen seine Abhängigkeit vom Westen verringern und seine Position im wachsenden KI-Hardwaremarkt stärken.
Berichten aus China zufolge entwickelt Huawei ein sogenanntes AI SSD – ein Solid-State-Laufwerk, das speziell auf Rechenzentren und KI-Workloads zugeschnitten ist. Im Gegensatz zu HBM soll es keine Kapazitätsgrenzen geben und die Leistung beim Training und Inferenz von KI-Modellen deutlich verbessern. Offizielle technische Details fehlen jedoch, weshalb die Ankündigungen mit Vorsicht zu genießen sind.
Parallel dazu hat Huawei die Software-Suite Unified Cache Manager (UCM) vorgestellt. Sie optimiert den Einsatz von HBM, herkömmlichem DRAM und SSDs beim Training großer Sprachmodelle (LLMs). Dieser hybride Ansatz zeigt, dass Huawei versucht, trotz politischer Beschränkungen innovative Wege zu finden und bestehende Hardware effizienter zu nutzen.
Auch wenn Huawei im Bereich KI-Beschleuniger noch hinter NVIDIA liegt, schrumpft der Abstand dank stetiger Innovation. Ob das AI SSD tatsächlich ein vollwertiger Ersatz für HBM werden kann, bleibt abzuwarten. Doch klar ist: China investiert massiv in eigene Schlüsseltechnologien, um unabhängiger zu werden.