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Intel Panther Lake: Bis zu 16 Kerne und 12 Xe3 GPU-Cores im Core Ultra 300

von ytools
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Die nächste große Mobile-CPU-Generation von Intel trägt den Codenamen Panther Lake und sorgt mit neuen Leaks für Aufsehen.
Intel Panther Lake: Bis zu 16 Kerne und 12 Xe3 GPU-Cores im Core Ultra 300
Damit zeichnet sich ein deutlich klareres Bild der kommenden Core Ultra 300-Serie ab, deren Marktstart für Ende 2025 erwartet wird. Im Vergleich zu Lunar Lake bringt Panther Lake nicht nur ein breiteres Leistungsspektrum, sondern auch eine komplett überarbeitete integrierte Grafik und verschiedene Varianten, die von Ultrabooks bis hin zu Gaming-Handhelds reichen sollen.

Die neuesten Informationen stammen aus dem CoreBoot-Repository und wurden vom bekannten Hardware-Leaker @InstLatX64 entdeckt. Demnach plant Intel vier Kategorien: Standard, Base, Premium und die High-End-Version SuperSKU. Unterschiede zeigen sich nicht nur bei der Anzahl der CPU-Kerne, sondern auch bei den integrierten GPU-Einheiten, die bei mobilen Chips zunehmend wichtiger werden.

Das Flaggschiff wird die Konfiguration 4+8+12Xe darstellen – mit vier leistungsstarken Cougar Cove-Kernen (P-Cores), acht effizienten Darkmont-Kernen (E-Cores) und zwölf Xe3-Grafikkernen der Celestial-Architektur
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. Zum Vergleich: Lunar Lake setzt noch auf Xe2-GPUs, womit Panther Lake einen deutlichen Generationssprung liefert. Neben dem Spitzenmodell sind auch Varianten wie 4+8+4Xe, 4+0+4Xe und 2+0+4Xe vorgesehen – klar auf verschiedene Geräteklassen zugeschnitten.

Die Bezeichnung „4+8+12Xe“ bedeutet also: vier Performance-Kerne, acht Effizienz-Kerne und zwölf integrierte GPU-Cores. Gerade die zwölf Xe3-Einheiten könnten Notebooks und Handhelds einen deutlichen Schub bei Grafikleistung verschaffen – so weit, dass sie in manchen Szenarien mit Einsteiger-Grafikkarten konkurrieren könnten.

Überraschend ist der Blick auf die Energieaufnahme: Während anfangs von maximal 45 Watt die Rede war, zeigen neue Daten nun ein Turbo Power Limit von bis zu 64W (PL2). Die Baseline beginnt bei 15 Watt für U-Modelle und 25 Watt für H-Modelle.
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Damit eröffnet Intel Herstellern die Wahl, ob Geräte auf maximale Leistung oder längere Akkulaufzeit optimiert werden sollen.

Zum Vergleich: Lunar Lake operiert zwischen 17 und 30 Watt. Panther Lake hebt die Spannbreite also deutlich an. Gerade für Gaming-Handhelds könnte das spannend werden, da diese Geräte extrem sensibel auf die Balance zwischen Leistung, Hitze und Akkudauer reagieren.

Die Dokumente sprechen zudem von PL1, PL2, PL3 und PL4 – Power States, die kurzfristige Leistungsspitzen oberhalb der regulären Turbo-Frequenzen erlauben. Diese Modi werden wohl vor allem High-End-Laptops mit starker Kühlung ausnutzen können, um in kurzen Lastspitzen – etwa beim Rendern oder beim Laden von Games – zusätzliche Performance freizusetzen.

Architektonisch setzt Intel auf Cougar Cove (P-Cores), Darkmont (E-Cores), mögliche Skymont-Kerne für Ultra-Low-Power-Szenarien sowie auf die neue Xe3 Celestial GPU. Damit verfolgt der Konzern konsequent seinen hybriden Ansatz und legt gleichzeitig mehr Gewicht auf die Grafikleistung.

Natürlich gilt: Alle bisher bekannten Daten stammen aus Leaks und können sich bis zum Launch ändern. Dennoch tauchen die Spezifikationen mittlerweile mehrfach konsistent in verschiedenen Quellen und sogar bei der Computex 2025 auf – was nahelegt, dass vieles bereits final ist. Klar ist: Panther Lake ist mehr als ein Routine-Update. Intel will mit dieser Generation AMD im Notebook-Bereich Paroli bieten und zugleich Druck auf Apples effiziente M-Serie ausüben.

Angesichts steigender Anforderungen an mobile Systeme – sei es Gaming, Streaming oder Content Creation – könnte Panther Lake zum Gamechanger werden. Mit mehr CPU- und GPU-Power und flexiblen Energieprofilen bereitet Intel die Core Ultra 300-Serie für 2025 und darüber hinaus vor.

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