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Intel Panther Lake-H Leak zeigt neue Ultra X Namensstrategie

von ytools
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Die ersten Leaks zu Intels Panther Lake-H Prozessoren sind aufgetaucht – und sie bringen nicht nur technische Hinweise, sondern auch eine neue Namensstrategie mit sich.
Intel Panther Lake-H Leak zeigt neue Ultra X Namensstrategie
Mit der Einführung der Ultra X Serie, bestehend aus Core Ultra X5, Ultra X7 und Ultra X9, geht Intel erneut einen ungewöhnlichen Schritt in der Markenführung, was unter Fans für Diskussion sorgt.

Panther Lake gilt als eine der wichtigsten kommenden Plattformen von Intel. Zum ersten Mal sollen Chips für Endkunden auf dem Intel 18A Fertigungsprozess basieren. Dieser Knoten soll deutliche Verbesserungen in Effizienz und Leistung pro Watt bringen. Gleichzeitig führt Intel neue Xe3-Grafikkerne und ein überarbeitetes NPU-Modul ein, das speziell für KI-Beschleunigung gedacht ist. Damit will der Konzern verlorenes Terrain gegenüber der Konkurrenz zurückgewinnen – sowohl im klassischen CPU-Segment als auch bei modernen AI-Workloads.

In den Leaks tauchten vier Modelle unter der Core Ultra 300 Serie auf:

  • Core Ultra X7 368H
  • Core Ultra X7 358H
  • Core Ultra X5 338H
  • Core Ultra X9 388H

Das Topmodell soll der Ultra X9 388H sein. Ihm werden bis zu 12 Xe3-Grafikkerne und Taktfrequenzen von bis zu 5,1 GHz nachgesagt. Damit würde er zu den stärksten mobilen CPUs überhaupt gehören und sogar mit Desktop-Chips im Einstiegsbereich konkurrieren. Der X7 368H hingegen soll einen besonders leistungsfähigen iGPU-Ansatz verfolgen, wodurch er sich für schlanke Notebooks eignet, die dennoch ordentliche Grafikleistung benötigen. Die restlichen Modelle dürften die Mittelklasse abdecken.

Die Namensgebung sorgt schon jetzt für Stirnrunzeln. Nach dem Wechsel von „Core i“ zu „Core Ultra“ folgt nun also „Ultra X“. Für manche eine klare Abgrenzung von älteren Generationen, für andere schlicht ein unnötiges Namenschaos. Ein Nutzer witzelte bereits, dass wir bald bei einem „X11 Extreme Xdition“ landen könnten.

Zudem ist wichtig: Diese Panther-Lake-Chips haben nichts mit Nova Lake-H zu tun, die später als Core Ultra 400 erscheinen sollen. Panther Lake-H ist klar in der 300er Serie verankert. Offizielle Infos sollen schon diesen Monat kommen – dann wird Intel seine Roadmap für mobile CPUs der nächsten Jahre genauer darlegen.

Branchenbeobachter sehen Panther Lake als möglichen Wendepunkt. Sollte der 18A-Knoten halten, was er verspricht, könnte Intel wieder Vertrauen bei Enthusiasten und OEMs gewinnen. Bis dahin bleibt es bei Gerüchten, Memes und hitzigen Diskussionen darüber, ob für die nächste Gaming-Notebook-Generation schon wieder noch mehr VRAM nötig sein wird.

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1 kommentar

SamLoover November 21, 2025 - 7:44 pm

lustig, Lisas NPU läuft kaum, aber Intel verspricht gleich das nächste Wunder

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