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Nicht das iPhone 17, sondern das iPhone 16 dominiert den Smartphone-Markt im dritten Quartal

von ytools
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Während viele Tech-Fans gespannt auf die brandneue iPhone-17-Reihe starrten, hat sich im Hintergrund ein anderes Modell still und leise an die Spitze gesetzt. Laut aktuellen Zahlen von Counterpoint Research war im dritten Quartal, also von Juli bis September, nicht das iPhone 17, sondern das iPhone 16 das meistverkaufte Smartphone der Welt.
Nicht das iPhone 17, sondern das iPhone 16 dominiert den Smartphone-Markt im dritten Quartal
Mit rund 4 % Anteil an allen ausgelieferten Geräten führt ein Vorjahres-iPhone die globale Rangliste an – in einem Markt, der von günstigen Android-Geräten, ständig neuen Releases und aggressiven Rabatten überflutet wird. Das sagt viel darüber aus, wie Menschen 2025 tatsächlich kaufen: weniger Hype, mehr Langfristdenken.

Das iPhone 16 ist offiziell nicht mehr das Spitzenmodell im Apple-Portfolio, aber genau das macht es so attraktiv. Die Hardware ist weiterhin mehr als stark genug, um mehrere Jahre iOS-Updates locker wegzustecken, die Kamera liefert nach wie vor hochwertige Fotos und Videos, und das Gerät bleibt ein vollwertiges Eintrittsticket in die Apple-Welt – inklusive iCloud, iMessage, AirPods, Apple Watch und unzähligen Apps, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Gleichzeitig ist der Preis nach der Vorstellung der iPhone-17-Familie spürbar gefallen. Händler und Mobilfunkanbieter locken mit Aktionen, Ratenangeboten und Eintauschprogrammen. Aus einem teuren Prestigeprodukt wurde ein Premium-Smartphone mit vergleichsweise „vernünftigem“ Preisschild.

Besonders deutlich wird das in preissensiblen Märkten wie Indien. Dort konnte das iPhone 16 während der großen Festiv- und Feiertagsaktionen massiv zulegen. Bankrabatte, Cashback-Deals und Bundle-Angebote machten das Gerät für viele zum ersten wirklich erreichbaren iPhone. Was früher ein unerreichbarer Traum war, rückt mit einem leicht reduzierten Preis und guter Finanzierung plötzlich in greifbare Nähe. Auch in Japan, wo schwache Währung und veränderte Subventionsmodelle der Netzbetreiber High-End-Phones zuletzt das Leben schwer gemacht haben, legte das iPhone 16 wieder zu. Die Menschen kennen das Gerät, wissen, was sie bekommen, und können gleichzeitig etwas sparen, indem sie nicht zum allerneuesten Modell greifen.

Doch der Erfolg endet nicht beim Standardmodell. Apple dominiert die Spitze des globalen Rankings fast schon absurd deutlich: iPhone 16, iPhone 16 Pro, iPhone 16 Pro Max und das günstigere iPhone 16e belegen Platz eins bis vier. Praktisch die komplette Top-4-Liste gehört Cupertino. Damit wiederholt sich ein Muster, das wir schon bei der iPhone-15-Generation gesehen haben, als 15, 15 Pro und 15 Pro Max die Charts anführten. Apple hat sein Line-up so strukturiert, dass jedes Modell in einer klar definierten Preisstufe sitzt, aber in puncto Software, Bediengefühl und Langzeit-Support nahezu identisch wirkt. Wer einmal im Apple-Ökosystem gelandet ist, wechselt beim Upgrade meist einfach zur nächsten iPhone-Stufe – nicht zur Konkurrenz.

Auf der Android-Seite schafft es nur ein ernstzunehmender Herausforderer in die globale Top-10: Samsung. Allerdings wählt der Konzern eine völlig andere Strategie. Statt mit Ultra-Flaggschiffen gegen Apple anzutreten, holt Samsung seine Stückzahlen vor allem mit der erschwinglichen Galaxy-A-Serie. Der Galaxy A16 5G und der Galaxy A06 landen auf den Plätzen fünf und sechs und bedienen genau das, was viele Nutzer suchen: solide Ausstattung, großes Display, alltagstaugliche Kamera, verlässliche Akkulaufzeit – und ein Preis, der nicht weh tut. Direkt dahinter sortieren sich Galaxy A36 und Galaxy A56 auf Rang sieben und acht ein und sprechen jene an, die etwas mehr Leistung und bessere Kameras wollen, aber nach wie vor keinen Premiumpreis zahlen möchten.

Der Name Galaxy A16 taucht sogar noch ein zweites Mal im Ranking auf: Eine weitere A16-Variante sichert sich Platz neun und unterstreicht damit, wie wichtig diese Modellfamilie für Samsungs weltweite Verkaufszahlen ist. In Lateinamerika, Teilen Europas, im Nahen Osten und in Südostasien gelten Galaxy-A-Geräte längst als Standardoption, wenn man „einfach ein gutes Handy“ sucht. Dort zahlen viele Kunden ihre Smartphones bar oder in kurzer Ratenlaufzeit, statt sie über jahrelange Verträge zu finanzieren. Jeder zusätzliche Euro muss begründet sein – und genau hier punktet Samsung mit einem breiten Spektrum an A-Modellen, die Schritt halten mit den wichtigsten Trends, ohne in Preisregionen der Flaggschiffe vorzudringen.

Abgerundet wird die Top-10-Liste dann doch noch von einem waschechten Super-Flaggschiff: dem iPhone 17 Pro Max. Dass dieses Modell überhaupt im Ranking auftaucht, ist bemerkenswert, denn es kam erst gegen Ende September in den Handel und hatte damit nur einen kleinen Ausschnitt des Quartals, um Verkäufe zu sammeln. Trotzdem reicht diese kurze Zeitspanne, um auf Platz zehn vorzupreschen. Das zeigt, wie groß die Nachfrage der Hardcore-Fans ist, die immer zum größten Display, der besten Kamera und der stärksten Akkulaufzeit greifen – und denen es schlicht egal ist, was es kostet, solange „Pro Max“ auf der Verpackung steht.

In der Summe zeichnen die Zahlen ein klares Bild: Die Mitte des Marktes wird enger. Ganz oben dominieren iPhones – inklusive „Vorjahresstars“ wie dem iPhone 16, die nach einer Preisrunde zu Verkaufsschlagern werden. Unten und im unteren Mittelklassebereich sammeln Galaxy-A-Modelle wie der Galaxy A16 5G, der Galaxy A06, der A36 und der A56 zuverlässig Volumen ein. Für viele andere Marken bleibt nur ein schmaler Streifen dazwischen, in dem sie sich mit teilweise sehr ähnlichen Geräten um Aufmerksamkeit bemühen. Für Käufer bedeutet das: Entweder man streckt das Budget und nimmt ein Premium-Gerät, das mehrere Jahre durchhält, oder man entscheidet sich bewusst für ein gutes, aber deutlich günstigeres Alltags-Phone.

Für Verbraucher ist der Triumph des iPhone 16 fast ein Einkaufsratgeber: Wer nicht unbedingt auf das allerneueste Modell angewiesen ist, fährt oft besser, ein Jahr zu warten, ein etabliertes Flaggschiff mit Rabatt einzusacken und dafür ein ausgereiftes Gesamtpaket zu bekommen. Gleichzeitig beweist Samsungs Leistung mit der Galaxy-A-Reihe, dass Android-Fans keineswegs im Regen stehen, wenn sie aufs Budget achten müssen. Die A-Modelle bedienen Social Media, Streaming, Spiele und Homeoffice völlig problemlos – ohne Premiumaufschlag. Für Apple und Samsung wiederum ist das Q3 ein deutliches Signal, ihre Linie fortzuführen: Apple kann darauf setzen, dass „alte“ iPhones zu stillen Bestseller-Maschinen werden, sobald eine neue Generation erscheint, während Samsung weiter an seinen Galaxy-A-Bestsellern feilt und so den Massenmarkt absichert. Solange kein dritter großer Spieler einen echten Überraschungscoup landet, dürfte die Top-10 der Smartphones auch in den nächsten Quartalen sehr ähnlich aussehen.

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