Apple hat mit der neuen iPhone-17-Serie wieder einmal gezeigt, warum das Unternehmen als Meister in Preisgestaltung und Produktionsoptimierung gilt. Erstmals erhält das Basismodell das ProMotion-Display mit 120 Hz Bildwiederholrate – eine Funktion, die bisher den teuren Pro-Versionen vorbehalten war. Trotz dieser Verbesserung bleibt der Einstiegspreis bei 699 US-Dollar. Das macht den iPhone 17 zu einem der attraktivsten Smartphones im Premiumsegment, besonders auf dem chinesischen Markt, wo die Nachfrage sprunghaft gestiegen ist.
Wie schafft es Apple, den Preis stabil zu halten und gleichzeitig ein solches Upgrade zu bieten? Laut einem Bericht der südkoreanischen Zeitung Chosun unter Berufung auf UBI Research liegt das Geheimnis in der Produktion des Displays. 
Das OLED-Panel des iPhone 17 ist rund 42 Prozent günstiger herzustellen als das der Modelle iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max. Dieser Kostenvorteil verschafft Apple Spielraum, um hochwertige Technik zu verbauen, ohne den Endpreis zu erhöhen.
Die Displays stammen fast ausschließlich von Samsung Display und LG Display, die gemeinsam beeindruckende 98 Prozent der gesamten Liefermenge abdecken. Samsung dominiert mit 57,3 Millionen gelieferten Panels und einem Marktanteil von 64,5 Prozent, während LG mit 30,3 Millionen Einheiten auf 34,1 Prozent kommt. BOE, der chinesische Konkurrent, bleibt mit lediglich 1,3 Millionen ausgelieferten Panels und einem Marktanteil von nur 1,4 Prozent weit abgeschlagen. Apple vertraut also weiterhin auf seine bewährten Partner mit erstklassiger Produktionsqualität.
Interessant ist, dass trotz der Einführung von ProMotion in allen Modellen der iPhone-17-Reihe die Displaykosten beim Basismodell deutlich niedriger sind. Das Standard-OLED des iPhone 17 kostet Apple etwa 40 US-Dollar, während die Panels der Pro-Modelle zwischen 60 und 70 US-Dollar liegen. Diese Preisdifferenz lässt sich vor allem durch die aufwendigere Fertigung erklären: Die Pro-Versionen besitzen extrem schmale Ränder, höhere Auflösungen und zusätzliche Schichten zur Verbesserung von Energieeffizienz und Kontrast.
Alle drei Modelle bieten dieselbe maximale Helligkeit und unterstützen HDR10, was bedeutet, dass der visuelle Unterschied im Alltag kaum auffällt. Lediglich das iPhone 17 Pro Max hebt sich mit seiner höheren Auflösung ab, was zu einem schärferen Bild führt – und natürlich zu höheren Produktionskosten. Die Herstellung dieser ultradünnen, hochauflösenden OLED-Panels erfordert Präzision und ist dementsprechend teuer.
Apple beweist erneut seine strategische Stärke im Management der Lieferkette. Durch geschickte Partnerschaften mit Samsung und LG konnte das Unternehmen Produktionskosten senken, ohne Abstriche bei Qualität oder Performance zu machen. Das Ergebnis: ein iPhone 17, das fast so leistungsstark ist wie die Pro-Versionen, aber deutlich günstiger bleibt. Damit setzt Apple neue Maßstäbe dafür, wie man Innovation erschwinglich und massentauglich gestalten kann.