Die neue iPhone-17-Serie ist offiziell vorgestellt und erste Geekbench-Ergebnisse geben einen spannenden Einblick in die Leistung der A19- und A19-Pro-Chips. 
Revolutionär sind die Zahlen nicht, doch die Fortschritte zeigen klar, wohin Apple den Fokus legt – mehr Grafikleistung, mehr Arbeitsspeicher und deutliche Verbesserungen bei KI-Aufgaben.
Das Standardmodell iPhone 17 (iPhone 18,3) erzielte 3.608 Punkte im Single-Core- und 8.810 Punkte im Multi-Core-Test. Das entspricht einem Leistungsplus von etwa 10 % bzw. 11 % gegenüber dem iPhone 16
. Endlich gibt es 8 GB LPDDR5x-RAM, was längst überfällig war. Besonders auffällig ist jedoch der Grafikschub: Mit 37.014 Punkten im Metal-Benchmark liegt die GPU rund 33 % über dem Vorgänger.
Das neue iPhone Air (18,4) wirkt dagegen etwas merkwürdig positioniert. Es nutzt eine abgespeckte Version des A19 Pro mit einem deaktivierten GPU-Kern, bringt dafür aber 12 GB RAM. Die CPU-Werte liegen mit 3.674 und 8.824 Punkten nur knapp über dem iPhone 17. Im GPU-Test erreicht es 37.743 Punkte. Trotzdem sehen viele Nutzer das Air kritisch: nur eine Kamera, hoher Preis und mögliche Hitzeprobleme machen das Gerät nicht gerade attraktiv.
Spannender wird es beim iPhone 17 Pro (18,1). Mit 12 GB RAM erreichte es 3.523 (Single-Core) und 9.028 (Multi-Core). Richtig stark ist hier aber die GPU mit 44.342 Punkten – ein Plus von 32 % gegenüber dem iPhone 16 Pro. Der wahre Star bleibt jedoch das iPhone 17 Pro Max (18,2). Dank größerem Gehäuse und besserer Kühlung durch eine größere Vapor-Chamber erzielte es 3.781/9.679 Punkte in CPU-Tests und satte 45.657 Punkte bei der GPU – fast 40 % mehr als der 16 Pro Max.
Apple spricht von +40 % Leistungssteigerung, aber solche Angaben sind kontextabhängig. Geekbench misst kurze Spitzen, nicht Dauerlast. In der Praxis spielen Faktoren wie Temperaturkontrolle eine größere Rolle. Wo die echten Sprünge stattfinden könnten: bei den Neural Engines. Diese sollen bis zu fünfmal schneller arbeiten – ideal für Foto-Features, Spracheingabe und das kommende Apple Intelligence.
Doch bleibt die Frage: Merkt man als Nutzer überhaupt den Unterschied von 10–30 %? Für Surfen, Nachrichten oder Fotos reicht selbst ein älteres iPhone locker aus. Viele wünschen sich eher längere Akkulaufzeit und weniger Hitze statt reiner Benchmark-Zahlen. Wahrscheinlich kommt der wirkliche Umbruch erst 2026 mit dem 2-nm-Prozess von TSMC.
Bis dahin bietet das iPhone 17 eine solide Weiterentwicklung: etwas mehr CPU-Power, ein deutlich stärkeres GPU-Upgrade und mehr RAM. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, ob man spielt, KI nutzt – oder einfach immer das neueste Apple-Flaggschiff haben will.
2 kommentare
und wo sind die leute, die sagten A19 Pro zerlegt android? verliert gegen snapdragon 8 elite 🤣
pro max liegt vorne wegen besserer kühlung, das kleinere pro drosselt schneller