Auf dem Papier wirken das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max fast wie eineiige Zwillinge: gleicher Apple A19 Pro Chip im 3-nm-Verfahren, identisches Triple-Kamerasystem mit 48 MP, gleicher Aluminium-Unibody mit IP68 und dasselbe Paket an Apple-Intelligence-Funktionen. Und trotzdem fühlt sich der Alltag mit den beiden Geräten deutlich unterschiedlich an. 
Wer schon einmal längere Zeit ein Riesen-Phone und ein etwas kompakteres Modell parallel genutzt hat, weiß: Formfaktor, Gewicht und Handlichkeit entscheiden oft mehr über die Zufriedenheit als noch 5 Prozent mehr Benchmark-Punkte.
Dazu kommt der typische Foren-Chor: jedes Jahr dieselben Sprüche von wegen „langweilige iPhone-Saison“, „alles gleich“, „warum so lange Tests für zwei gleiche Geräte“. Die Wahrheit liegt dazwischen. Ja, die 17er-Generation erfindet das Smartphone nicht neu. Aber Apple hat etwas gemacht, was viele seit Jahren fordern: die Pro-Erfahrung ist endlich in beiden Größen vollwertig. Es gibt nicht mehr das eine „richtige“ Pro Max mit besserer Kamera und den kleineren Pro mit kleinen Abstrichen. Die entscheidende Frage lautet 2025 nicht mehr „welches ist stärker?“, sondern „welche Größe passt zu meinem Alltag?“.
Design und Ergonomie: Kompakt-Pro vs. Taschen-Tablet
Schauen wir zuerst auf das, was man sofort spürt: Größe und Gewicht. Das iPhone 17 Pro misst etwa 150,0 × 71,9 × 8,8 mm und bringt 206 g auf die Waage. Das iPhone 17 Pro Max liegt bei rund 163,4 × 78,0 × 8,8 mm und 233 g. Auf dem Datenblatt sehen die Unterschiede überschaubar aus. In der Praxis macht es aber einen enormen Unterschied, ob man 200 oder deutlich über 230 Gramm plus Hülle ständig in der Hand und in der Hosentasche hat.
Das 17 Pro ist so etwas wie das „Fast-Compact“ unter den aktuellen Top-iPhones. Klein im klassischen Sinn ist es zwar nicht, aber verglichen mit dem Max wirkt es deutlich handlicher. Die leicht gerundete Rückseite lässt das Gerät optisch schrumpfen und es legt sich angenehm in die Handfläche. Eine WhatsApp mit einer Hand schreiben, durch Feeds scrollen oder schnell die Taschenlampe einschalten funktioniert, ohne dass man akrobatisch umgreifen muss. Gerade wer viel unterwegs tippt oder sein Handy permanent in der Hand hat, merkt diesen Komfort täglich.
Das 17 Pro Max ist da ganz offen ein anderes Kaliber. Es ist das Gerät für Fans von großen Displays, und das spürt man: Die Breite macht Einhandbedienung schwierig, das Gewicht sorgt dafür, dass man es beim längeren Lesen oder Serien-Bingen irgendwann absetzen möchte. Mit Hülle ist man schnell bei deutlich über 250 g – im engen Jeans-Pocket fühlt sich das eher nach kleiner Hantel an. Für viele wandert der Pro Max deshalb in Rucksack, Handtasche oder Jackentasche, während der kleinere Pro auch im Alltag in der Hosentasche kaum stört.
Bei Materialien und Verarbeitung gibt es dagegen keine Unterschiede. Beide Modelle kommen mit einem Aluminium-Unibody, hochwertigem Glas, denselben drei Farbvarianten und IP68-Zertifizierung. Das kleinere Modell wirkt nicht „billiger“ und das größere nicht extra veredelt. Apple will klar vermitteln: Du wählst die Größe, nicht die Liga. Genau das ist für alle spannend, die sich jahrelang ein echtes Pro-iPhone im etwas kleineren Format gewünscht haben.
Display: gleiche Klasse, andere Fläche
Die Abmessungen schlagen sich direkt in den Displays nieder. Das iPhone 17 Pro setzt auf ein 6,3-Zoll-LTPO-OLED-Panel, das iPhone 17 Pro Max auf 6,9 Zoll LTPO-OLED. Beide unterstützen ProMotion mit bis zu 120 Hz und passen die Bildwiederholrate dynamisch an. Dolby Vision ist an Bord, und mit rund 460 ppi wirken beide Displays gleich scharf: 1206 × 2622 Pixel beim Pro, 1320 × 2868 Pixel beim Pro Max.
Bei der reinen Qualität liegen die Panels auf Augenhöhe. Farben sind typischer Apple-Stil: kräftig, aber nicht übertrieben, Kontrast ist hoch, Schwarz ist wirklich schwarz. Im manuellen Modus liegen beide bei ungefähr 800 Nits Helligkeit, in hellem Sonnenlicht mit rund 75 Prozent weißer Fläche haben wir etwa 1000 Nits gemessen. In kleineren Fenstern um die 10 Prozent können beide Displays auf deutlich über 2000 Nits boosten, was die Ablesbarkeit im Freien deutlich verbessert. Kurz gesagt: Du verzichtest mit dem kleineren Pro auf nichts, was Bildqualität betrifft.
Was du allerdings spürst, ist die Fläche. Das 6,9-Zoll-Panel des Pro Max bietet ungefähr 20 Prozent mehr Displayfläche als das 6,3-Zoll-Panel des Pro. In der Praxis heißt das: ein paar Zeilen mehr in der Mail-App, mehr Tweets oder Beiträge gleichzeitig im Feed, eine größere Videofläche in YouTube und Netflix. Wer viel liest, Videos schaut oder Fotos bearbeitet, wird davon profitieren, dass alles etwas großflächiger und entspannter wirkt.
Das 17 Pro fühlt sich dagegen deutlich „intimer“ an. Du kannst es länger mit einer Hand halten, ohne dass der Daumen streikt, und beim Scrollen hat man mehr Kontrolle. In der Bahn festhalten und gleichzeitig eine Antwort in Signal tippen? Mit dem 17 Pro machbar, mit dem Pro Max eher ein Gymnastik-Workout. Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist genau dieser Unterschied der Grund, warum sie immer wieder vom XXL-Format zurück zu einem moderateren Gerät wechseln.
Akkulaufzeit: Max bleibt Marathonläufer
Beim Akku fährt Apple zwei verschiedene Größen: Im iPhone 17 Pro steckt ein Akku mit rund 3998 mAh, im iPhone 17 Pro Max einer mit etwa 4832 mAh. Die Zahlen verraten es schon – der Max hat schlicht mehr Reserven. Gepaart mit dem effizienten 3-nm-Chip und den adaptiven Displays ergibt sich ein recht klares Bild im Alltag.
In unseren Laufzeittests hielt der Pro Max beim Videostreaming ungefähr drei Stunden länger durch als der kleinere Pro. Beim Surfen im WLAN oder 5G konnte sich der Max ebenfalls um etwa drei Stunden absetzen, im Gaming lag das Plus bei rund zwei Stunden. Das sind Werte, die man merkt, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist, viel streamt oder öfter lange Spiele-Sessions einlegt.
Damit wird der 17 Pro aber nicht zum Kurzstreckenläufer. Für einen typischen intensiven Tag – mehrere Stunden Messenger, Social Media, Kameraeinsatz, etwas Navigation und zwischendurch YouTube – reicht die Kapazität locker. Wer seinen Alltag nicht komplett im Display verbringt, kommt abends meist mit Restprozent nach Hause. Nur wer wirklich exzessiv 4K-Videos aufnimmt, viel über 5G streamt und dauerhaft zockt, bringt den kleineren Akku zuverlässig früher ans Limit.
Spannend ist der Blick über den Tellerrand: In den Kommentaren tauchen inzwischen regelmäßig Aussagen auf wie „mein sieben Jahre altes Huawei hält immer noch länger durch als neue iPhones“. Das kann in bestimmten Nutzungsszenarien sogar stimmen, weil ältere Android-Modelle viel konservativer mit Displayhelligkeit und Leistung umgingen. Aber sie sind bei Performance, Kameraqualität und Helligkeit heute schlicht in einer anderen Liga unterwegs. 2025 geht es nicht mehr nur darum, wie viele Stunden der Akku hält, sondern was das Gerät in dieser Zeit alles stemmen kann.
Laden: schneller als früher, aber ohne Rekordjagd
Auch beim Laden hat Apple nachgelegt. Offiziell unterstützt das iPhone 17 Pro bis zu 35 W per Kabel, das iPhone 17 Pro Max bis zu 42 W. Mit guten USB-C-Netzteilen erreichten wir beim 17 Pro in 15 Minuten ungefähr 40 Prozent Ladestand und nach 30 Minuten etwa 70 Prozent. Der Pro Max lag bei rund 38 Prozent nach 15 Minuten und etwa 65 Prozent nach 30 Minuten, war dafür aber ein paar Minuten schneller komplett voll – etwa 72 Minuten statt ungefähr 78 Minuten beim kleineren Modell.
Damit sind die neuen Pro-Modelle deutlich schneller wieder einsatzbereit als ihre direkten Vorgänger. Das klassische Szenario „kurz unter die Dusche, Kaffee machen, Handy einstöpseln“ reicht, um aus dem roten Bereich wieder in einen entspannten Ladestand zu kommen. Gleichzeitig geht Apple nicht in extrem hohe Wattzahlen, wie man sie von manchen Android-Herstellern kennt. Das dürfte der Langlebigkeit des Akkus zugutekommen, da weniger Hitze beim Laden entsteht.
Wireless-Charging bleibt bei beiden Modellen gleich: MagSafe mit den bekannten magnetischen Pucks und Stands ist an Bord, ebenso klassische Qi-Ladepads. Zwischen Pro und Pro Max gibt es beim kabellosen Laden keine echten Unterschiede, hier entscheidet wieder vor allem dein Nutzungsprofil. Wer ständig kurz zwischenlädt, wird beim Max den größeren Tank zu schätzen wissen, beim Pro ist dafür das Handling mit Powerbank und Car-Charger angenehmer.
Lautsprecher und Sound: Max klingt größer
Beim Ton verbaut Apple in beiden Geräten ein Stereo-Setup aus Hauptlautsprecher und Ohrmuschel. Im Vergleich zur 16er-Generation sind die Lautsprecher geringfügig kleiner geworden, was sich in Messungen als etwas geringere Maximal-Lautstärke zeigt. Dramatisch ist der Unterschied nicht, aber nachweisbar.
Im direkten Vergleich klingt der iPhone 17 Pro Max hörbar voluminöser. Er wird nicht nur ein kleines Stück lauter, sondern vermittelt auch ein größeres Klangbild – mehr räumliche Breite, etwas sattere Tiefen, insgesamt ein „größerer“ Sound. Serien, Filme und Spiele profitieren davon, wenn man oft ohne Kopfhörer schaut.
Der iPhone 17 Pro muss sich trotzdem nicht verstecken. Stimmen sind klar, Höhen werden sauber wiedergegeben, und auch hier ist in Querformat-Haltung eine ordentliche Stereo-Wahrnehmung möglich. Wer ohnehin hauptsächlich mit In-Ears oder Over-Ears unterwegs ist, wird im Alltag keinen riesigen Unterschied merken. Aber für alle, die ihren Lautsprecher wirklich ausreizen, lohnt der Blick auf den Pro Max.
Performance und Speicher: A19 Pro für beide Größen
Unter der Haube gibt es keine Rangordnung. Beide Geräte werden vom Apple A19 Pro angetrieben, gefertigt im 3-nm-Verfahren. Die CPU besteht aus sechs Kernen – zwei Performance-Kerne mit Taktfrequenzen bis über 4 GHz und vier Effizienz-Kerne für leichtere Aufgaben. Dazu kommt eine 6-Kern-GPU und ein 16-Kern-Neural Engine für KI-Berechnungen und Apple-Intelligence-Features wie smarte Assistenzfunktionen und fortgeschrittene Bildverarbeitung.
Auch beim Arbeitsspeicher herrscht Gleichstand: Sowohl das iPhone 17 Pro als auch der Pro Max verfügen über 12 GB LPDDR5X-RAM, ein spürbarer Sprung gegenüber den 8 GB der Vorgänger. Multitasking, große Spiele, parallele Video-Bearbeitung und Dutzende Tabs im Browser bringen beide Geräte kaum ins Schwitzen. Beim Flash-Speicher beginnt Apple nun bei 256 GB, darüber hinaus stehen 512 GB und 1 TB zur Verfügung. Nur wer 2 TB intern haben möchte, muss zum iPhone 17 Pro Max greifen – das ist die einzige klare Feature-Differenz beim Speicher.
In Benchmarks liegen die beiden Geräte extrem nah beieinander. Der Pro Max schafft minimal höhere Scores, was überwiegend daran liegt, dass er dank größerem Gehäuse und effizienter Kühlung etwas länger auf höchstem Takt laufen kann, bevor er drosselt. Im Alltag wirst du den Unterschied aber so gut wie nie spüren. Egal ob Spiele, Bildbearbeitung oder rechenintensive Apps: Beide iPhones fühlen sich kompromisslos schnell an.
Kameras: gleiche Hardware, gleiche Ergebnisse
Eine der größten Änderungen der letzten Jahre war der Abschied von der „besseren Kamera nur im Max“. Spätestens seit den 16er-Modellen hat Apple die Kameraausstattung zwischen Pro und Pro Max angeglichen, und beim iPhone 17 wird dieser Ansatz konsequent fortgeführt. Beide Geräte haben genau dasselbe Kamerapaket – hinten wie vorne.
Auf der Rückseite sitzen drei Sensoren mit jeweils 48 MP: eine Hauptkamera mit großem 1/1,28-Zoll-Sensor, eine Ultraweitwinkelkamera mit einem kleineren 1/2,55-Zoll-Sensor und ein neuer 4x-Tele mit ebenfalls 48 MP. Der Tele liefert echten optischen 4-fach-Zoom, während Apple bei 2x und höheren digitalen Zoomstufen Software-Tricks und Sensor-Crop nutzt, um möglichst viel Detail zu erhalten.
Die Frontkamera löst mit 18 MP auf und bietet eine Brennweite von etwa 20 mm (Kleinbild-äquivalent). Sie nutzt einen Multi-Aspect-Sensor, der unterschiedliche Bildausschnitte erlaubt, ohne die Qualität drastisch zu verschlechtern. Selfies wirken scharf, Hauttöne natürlich, und auch Gruppen-Selfies oder Vlogs mit dem Front-Cam sind auf beiden Geräten absolut alltagstauglich.
Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera des iPhone 17 Pro und des Pro Max sehr ähnliche Ergebnisse: hohe Schärfe, breite Dynamik, verlässliche Belichtung, dazu ein Look, der leicht knackig ist, ohne in knallige Oversaturation abzurutschen. Im Vergleich zur Vorgänger-Generation hat Apple vor allem bei 2x nachgelegt. Die Kombination aus höher auflösendem Sensor und cleverer Bildfusion erzeugt Fotos, die nah an einer echten Tele-Linse wirken und sich besonders für Portraits anbieten.
Der 4x-Tele ist etwas spezieller. Auf seiner nativen Stufe überzeugt er mit vielen Details und sauberen Konturen, bei 8x sieht man dann schon ein Plus an Rauschen und eine stärkere Software-Signatur. Für Social Media ist das völlig in Ordnung, für Pixel-Peeping eher nicht. Entscheidend: Dieses Verhalten ist auf beiden Geräten identisch, es gibt keine versteckte Pro-Max-Behandlung mehr.
Die Ultraweitwinkelkamera hält den Farbabgleich mit der Hauptkamera gut, Verzerrungen sind moderat, und für Architektur-Shots, Landschaften oder enge Innenräume ist sie sehr praktisch. Nachts fällt sie etwas zurück, aber mit Nachtmodus lassen sich brauchbare Ergebnisse erzielen, solange man keine Wunder erwartet. Im Dunkeln glänzt erwartungsgemäß die Hauptkamera, die auch im Low-Light-Bereich sehr viel aus schwierigen Szenen heraus holt – bei beiden 17 Pro-Modellen.
Video: fast konkurrenzlos, egal in welcher Größe
Beim Video spielen beide iPhone 17 Pro ihre Stärken aus. Ob 0,5x, 1x, 2x oder 4x – Stabilisierung, Autofokus und Belichtung sind auf einem Niveau, das die meisten Android-Konkurrenten weiterhin alt aussehen lässt. Die beiden Geräte bieten dieselben Videomodi, dieselben Auflösungen und Bildraten sowie dieselben Pro-Features, etwa für ambitionierte Creator.
Tagsüber wirken Clips extrem stabil, mit satten Details und zuverlässigem HDR. Nachts halten beide Telefone das Rauschen gut im Griff, vermeiden harte Belichtungswechsel und behalten einen relativ stabilen Weißabgleich, auch wenn sich das Licht ändert. Ob du also Kurzvideos für TikTok drehst oder ernsthafter Content-Creation nachgehst: Du musst nicht zum Pro Max greifen, um die „beste“ Videokamera zu bekommen. Das kleinere 17 Pro spielt qualitativ in der gleichen Liga.
Preise, Zielgruppen und Alltagsszenarien
Beim Preis gibt es naturgemäß Unterschiede. Je nach Markt und Händler liegt der iPhone 17 Pro spürbar unter dem iPhone 17 Pro Max mit gleicher Speichergröße. Im Gegenzug bekommst du mit dem Max das größere Display, die längere Akkulaufzeit, den etwas kräftigeren Sound und die Option auf 2 TB Speicher. Es ist also kein reiner Größenaufschlag, sondern ein Paket aus mehreren Vorteilen.
Für wen eignet sich der iPhone 17 Pro besonders? Für alle, die sich ein vollwertiges Pro-iPhone wünschen, das nicht permanent wie ein Ziegelstein an der Hose zieht. Wer viel unterwegs ist, häufig einhändig tippt, sein Smartphone in jede Jacken- und Hosentasche stecken möchte und trotzdem die volle Kamera- und Performance-Power haben will, wird hier fündig. Man könnte sagen: Es ist das Gerät, das viele sich seit Jahren von anderen Herstellern in der Klasse „kleineres Ultra“ wünschen.
Der iPhone 17 Pro Max ist dagegen das Modell für Menschen, deren Smartphone ihr Hauptbildschirm ist. Wer abends stundenlang Serien und YouTube am Handy schaut, große PDFs liest, Fotos und Videos direkt auf dem Gerät bearbeitet oder 3D-Games in Dauerrotation hat, wird den größeren Bildschirm und den größeren Akku zu schätzen wissen. Nicht wenige nutzen genau so einen Max als Arbeits- und Medien-Maschine und stellen ihm ein günstigeres Android-Gerät für Gaming und Experimente zur Seite. In so einem Setup hat der Max fast die Rolle eines kleinen Tablets mit Mobilfunk-Anbindung.
Fazit: zwei echte Pros, eine Grundsatzentscheidung
Unterm Strich ist die iPhone-17-Pro-Generation weniger eine Revolution als eine überfällige Klärung. Apple verkauft nicht mehr einen „echten“ Pro Max und einen kleineren Pro mit subtilen Abstrichen, sondern zwei gleichwertige Pro-Flaggschiffe, die sich primär im Format unterscheiden. Das erleichtert die Entscheidung, macht sie aber gleichzeitig persönlicher: Es geht nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das, was zu dir passt.
Zusammengefasst lässt sich die Wahl so beschreiben:
- Zum iPhone 17 Pro greifst du, wenn dir Handlichkeit, Gewicht und Taschen-Tauglichkeit wichtiger sind als maximale Bildschirmfläche. Du bekommst dieselbe Kamera, denselben Chip, dieselbe Software – nur in einem leichteren, alltagstauglicheren Gehäuse und etwas günstiger.
- Zum iPhone 17 Pro Max greifst du, wenn dein Smartphone dein Fernseher, deine Spielekonsole und dein kleiner Arbeitsbildschirm in einem ist. Du profitierst von der größeren Fläche, mehr Akkureserve, etwas kräftigerem Sound und der Option auf 2 TB Speicher.
Es gibt also keine objektiv richtige Antwort. Wer ehrlich auf seinen eigenen Alltag schaut – wie oft das Handy in der Hand ist, wie lange man damit Medien konsumiert, wie wichtig Einhandbedienung und Gewicht wirklich sind –, findet sehr schnell heraus, ob der kleinere 17 Pro oder der große 17 Pro Max der bessere Begleiter für die nächsten Jahre ist.
2 kommentare
Ich würd eins von den 17 Pros nur für Fotos und Arbeit nehmen und dazu nen Poco zum Zocken. Dann muss man sich auch nicht mehr im Forum prügeln, was jetzt ‚besser‘ ist 😂
233 g plus Hülle… sorry, das ist ein Handtrainer, kein Handy 😅 Max ist nice auf dem Sofa, aber unterwegs nervt mich das Gewicht einfach