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James Gunn reagiert auf Kritik am Finale von Peacemaker 2 und erklärt die Enthüllungen von Checkmate und Salvation

von ytools
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„Nicht jedem kann alles gefallen.“ – Mit diesem Satz reagierte DCU-Chef James Gunn auf die gemischten Reaktionen zum Finale der zweiten Staffel von Peacemaker. Während viele Fans das Ende als enttäuschend oder verwirrend bezeichneten, verteidigte Gunn seine kreative Entscheidung.
James Gunn reagiert auf Kritik am Finale von Peacemaker 2 und erklärt die Enthüllungen von Checkmate und Salvation
Er verstehe die Kritik, sagte er, aber für ihn stecke im Finale mehr, als viele Zuschauer bemerkt hätten.

Achtung, Spoiler zur zweiten Staffel von Peacemaker!

Ein Finale, das den Weg für den neuen Superman ebnet

Nach acht Episoden endete Peacemaker auf HBO Max mit einem Paukenschlag – zumindest aus Sicht von Gunn. Die letzte Folge zeigt John Cenas Christopher Smith an einem entscheidenden Wendepunkt seiner Reise. Laut Gunn sollte das Finale als Brücke zum kommenden DCU-Film Superman: Man of Tomorrow (geplant für 2027) dienen. Dabei deutet alles darauf hin, wer in Zukunft als gemeinsamer Gegner von Nicholas Hoults Lex Luthor und David Corenswets Superman auftreten könnte.

Gleichzeitig feierte die Geheimorganisation Checkmate ihr Debüt im DCU, ebenso wie der mysteriöse Planet Salvation. Für Comic-Fans sind das bedeutende Enthüllungen – für viele andere Zuschauer allerdings kaum verständliche Begriffe. Einige empfanden den Abschluss deshalb als antiklimaktisch oder zu offen, besonders da Gunn derzeit keine dritte Staffel plant.

Gunn reagiert auf Fans: „Nicht jeder muss es lieben“

Wie so oft stellte sich Gunn den Fragen der Fans direkt – diesmal auf Threads. Auf die Frage, ob er die Kritik gesehen habe, antwortete er: „Natürlich! Nicht jedem kann alles gefallen. Ich liebe die Episode, aber ich verstehe, wenn andere das nicht tun – das ist völlig in Ordnung.“

Als ein anderer Nutzer anmerkte, er habe ein „großes Reveal“ erwartet, antwortete Gunn etwas schärfer: „Er (Langston Fleury) ist nicht der Martian Manhunter. Aber ich verstehe nicht, warum manche sagen, es gäbe keine großen Enthüllungen – Checkmate und Salvation sind doch riesige Dinge!“

Checkmate und Salvation – kleine Anspielungen oder Grundpfeiler?

Checkmate ist in den Comics eine geheime Regierungsorganisation, die Superhelden überwacht und verdeckte Operationen durchführt. In der Serie gründen Peacemaker und seine Crew ihre eigene Version davon. Salvation hingegen stammt aus der Comicreihe Salvation Run (2007), die auf einer Idee von George R.R. Martin basiert. Dort dient der Planet als Exil für Metawesen – und Gunn deutet an, dass er in der DCU eine ähnliche Rolle spielen wird.

Für eingefleischte Fans sind das starke Hinweise auf zukünftige Ereignisse, doch viele Zuschauer ohne tiefes Comic-Wissen fühlten sich ausgeschlossen. Für sie wirkte das alles eher wie lose Fäden als wie große Enthüllungen.

Fanmeinungen: Begeisterung, Verwirrung, Müdigkeit

Die Diskussionen online zeigen ein geteiltes Publikum. Reddit-Nutzer Eugene_Dav schrieb: „Ich glaube, nur Gunn selbst weiß, wohin das führt. Vielleicht wird es irgendwann cool, aber im Moment ist es nur ein Haufen Andeutungen. Selbst für Comic-Fans ist nicht klar, was das für das DCU bedeutet.“

Andere lobten die Richtung. TrueBlue2088 meinte: „Ich denke, das zeigt uns, welche Comicvorlage Gunn für die erste DCU-Phase nutzt. Für mich ist das ein großes Ding.“

Doch die Skeptiker überwiegen. Ein Nutzer bemerkte: „Checkmate ist einfach kein bekanntes Konzept. Wenn das auf etwas wirklich Populäres hinauslaufen würde, wären die Leute viel begeisterter.“ Ein anderer fügte hinzu: „Cool für Hardcore-Fans, aber wer keine Comics liest, versteht gar nichts davon.“

Kritik am Finale: Zu viel Musik, zu wenig Fokus

Mehrere Zuschauer störten sich nicht an der Handlung, sondern am Ton. Statt explosiver Action gab es lange Musiksequenzen. „Die Songs liefen ewig, und die großen Enthüllungen kamen in Sekunden vorbei“, schrieb ein Fan. Ein anderer fand: „Das wirkte mehr wie ein Epilog als wie ein Finale.“

Auch die Schnittführung wurde kritisiert. „Man merkt, dass Szenen gestrichen wurden“, schrieb jemand. „Wenn Folge 7 und 8 gemeinsam erschienen wären, hätte es vielleicht besser funktioniert.“

Wie Peacemaker ins größere DCU passt

Schon im letzten Jahr erklärte Gunn, dass Peacemaker Staffel 2 als direkte Vorgeschichte zu Man of Tomorrow gedacht sei. 2026 sollen zudem Supergirl, Lanterns und Clayface erscheinen – Peacemaker soll diese Projekte miteinander verknüpfen. Trotzdem bleibt unklar, ob John Cena seine Rolle wieder aufnehmen wird. Gunn sagte lediglich: „Peacemaker ist mir sehr wichtig. Es geht darum, die großen Marken – Batman, Superman, Wonder Woman – zu stärken und gleichzeitig aus kleineren Figuren neue Diamanten zu machen.“

Ob Peacemaker also in Supergirl oder Man of Tomorrow auftaucht, bleibt ein Geheimnis. Gunn grinste nur und sagte: „Wir werden sehen – das ist geheim!“

Ein polarisierendes Ende mit offenem Ausgang

Der Abschluss von Peacemaker Staffel 2 zeigt einmal mehr, dass Gunns Vision mutig, aber riskant ist. Für die einen ist das der Beginn einer neuen, vernetzten DCU-Ära. Für andere war es schlicht enttäuschend und zu selbstverliebt. Doch wenn man Gunn glaubt, sind Checkmate und Salvation keine Fußnoten – sondern die ersten Steinplatten auf dem Weg zum künftigen DCU.

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