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Wie Jensen Huang den 100-Milliarden-Dollar-Deal zwischen NVIDIA und OpenAI rettete

von ytools
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NVIDIA-Chef Jensen Huang musste persönlich eingreifen, um eine der größten Deals der KI-Geschichte zu retten. Laut dem Wall Street Journal stand das milliardenschwere Abkommen zwischen NVIDIA und OpenAI kurz vor dem Scheitern, nachdem Gerüchte aufkamen, dass OpenAI überlegte, auf Google TPU-Chips umzusteigen. Für Huang war das ein Alarmsignal – und er griff sofort zum Telefon, um die Verhandlungen wiederzubeleben.

Ursprünglich sah der Plan vor, dass NVIDIA rund 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert.
Wie Jensen Huang den 100-Milliarden-Dollar-Deal zwischen NVIDIA und OpenAI rettete
Im Gegenzug sollte die Firma von Sam Altman Millionen von KI-Chips erhalten, die zusammen bis zu zehn Gigawatt Rechenleistung liefern könnten. Das Abkommen sollte die Vormachtstellung von NVIDIA im globalen KI-Ökosystem zementieren. Doch als OpenAI seinen ersten Cloud-Vertrag mit Google unterzeichnete, begann sich die Situation zu verschlechtern – der Wechsel zu Googles TPUs schien plötzlich realistisch.

Als diese Nachricht durchsickerte, reagierte Huang blitzschnell. Laut Insidern rief er Altman persönlich an, fragte nach, ob die Gerüchte stimmten, und schlug vor, die Gespräche wieder aufzunehmen. Nur wenige Wochen später war der Deal nicht nur gerettet, sondern deutlich größer angelegt. Der 100-Milliarden-Dollar-Pakt machte NVIDIA nicht nur zum Hauptlieferanten von Hardware, sondern auch zum strategischen Partner von OpenAI – eine Win-Win-Situation, die Huang meisterhaft eingefädelt hatte.

Mit dieser Vereinbarung sicherte sich NVIDIA mehr als nur Umsätze: Sie bindet OpenAI langfristig an die eigene Hardware und Software. Vom aktuellen H100-Chip bis hin zu den kommenden Vera Rubin-Systemen wird OpenAI in den nächsten Jahren auf NVIDIA angewiesen sein. Kritiker sprechen schon von einem „Lieferanten-Lock-in“ – einem cleveren Schachzug, der OpenAI abhängig macht, während NVIDIA seine Marktführerschaft festigt.

Doch nicht alle sehen das positiv. Einige Branchenbeobachter warnen vor einer gefährlichen Marktkonzentration. CUDA, NVIDIAs proprietäres Software-Framework, gilt zwar als Rückgrat des KI-Booms, wird aber auch als Innovationsbremse kritisiert. Entwickler müssten weiterhin auf GPUs setzen, selbst wenn NPUs oder TPUs günstiger und energieeffizienter seien. Trotz dieser Bedenken zeigt Huangs Vorgehen, warum NVIDIA seinen Status als dominierende Kraft in der KI-Welt behalten hat – Schnelligkeit, Kontrolle und strategisches Denken.

Am Ende ist die Botschaft klar: In der Welt der künstlichen Intelligenz überlebt nicht der Größte, sondern der Schnellste. Jensen Huang hat das verstanden – und mit seinem Eingreifen bewiesen, dass NVIDIA nicht nur Chips verkauft, sondern die Regeln des Spiels schreibt.

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1 kommentar

Max October 27, 2025 - 6:06 pm

Wenn Google seine TPUs öffentlich anbieten würde, sähe das anders aus

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