
Lava Agni 4: 1.5K-AMOLED, Dimensity 8350 und ein erwachsener Auftritt
Am 20. November will Lava den Agni 4 offiziell machen – begleitet von einer Teaser-Welle, die klar signalisiert: Dieses Modell soll die Reihe auf ein neues Niveau heben. Der experimentelle Zweitbildschirm auf der Rückseite (bekannt vom Agni 3) ist Geschichte. Stattdessen setzt Lava auf Metallrahmen, Glasrückseite und einen dezent inszenierten LED-Ring um das Kameramodul. Weniger Show, mehr Substanz – so der erste Eindruck.
Display & Entsperren
Vorn arbeitet ein 6,67-Zoll-AMOLED mit sehr gleichmäßigen 1,15-mm-Rändern. Die Auflösung bezeichnet der Hersteller als 1.5K, kombiniert mit 120 Hz Bildrate und bis zu 2.400 Nits Spitzenhelligkeit – ein Setup, das draußen spürbar hilft. Der Fingerabdrucksensor im Display sorgt für saubere Flanken ohne zusätzliche Knöpfe.
Leistung, Speicher & Funk
Unter der Haube steckt der MediaTek Dimensity 8350, flankiert von 8 GB LPDDR5X und bis zu 256 GB UFS 4.0. Das verspricht schnelle App-Starts, kurze Ladezeiten und stabile Framerates. Bei der Konnektivität fährt Lava fast alles auf: 14 5G-Bänder, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4 und – angenehm oldschool – ein IR-Blaster zum Steuern von TV & Co.
Kameras
Hinten setzt Lava auf Pragmatismus: eine 50-MP-Hauptkamera mit OIS für weniger Wackler sowie eine 8-MP-Ultraweitwinkel. Selfies übernimmt ein weiterer 50-MP-Sensor. Entscheidend wird das Tuning: Nachtmodus, Hauttöne und Videostabilisierung sind die Felder, auf denen OIS seine Trümpfe ausspielt – wenn die Software mitzieht.
Software & Pflege
Zur Android-Version schweigt die Marke bislang, was stark auf Android 15 zum Start hindeutet (bei Android 16 würde man es groß plakatieren). Positiv: Es sind drei große OS-Upgrades und vier Jahre Sicherheitsupdates zugesagt – das ist 2025 die Messlatte in der oberen Mittelklasse.
Akku & Laden: noch Gerüchte
Offizielle Zahlen fehlen, aber die Gerüchteküche spricht von 7.000 mAh und 66-W-Schnellladen. Klingt nach „Wochenende ohne Steckdose“, ohne ewig am Kabel zu hängen. Spannend bleibt, wie Lava Gewicht, Dicke und Abwärme mit so einem Brocken an Akku balanciert.
Technik in Kürze
| Bauweise | Metallrahmen, Glasrückseite, LED-Ring um die Kamera |
|---|---|
| Display | 6,67″ AMOLED, 1.5K, 120 Hz, bis 2.400 Nits, 1,15-mm-Ränder |
| Chip | MediaTek Dimensity 8350 |
| Speicher | 8 GB LPDDR5X; bis 256 GB UFS 4.0 |
| Funk | 14 5G-Bänder, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4, IR-Blaster |
| Biometrie | Fingerprint im Display |
| Kameras | 50 MP OIS + 8 MP Ultraweit; 50 MP Selfie |
| Akku | Gerücht: 7.000 mAh; 66 W |
| Software | Vermutlich Android 15; 3 OS-Upgrades & 4 Jahre Security |
| Launch | 20. November |
Erster Eindruck: Zuversicht mit Restzweifeln
Die Community klingt optimistisch: Lava habe „einen großen Sprung“ gemacht, endlich mit Anspruch. Gleichzeitig bleibt Skepsis bei Verarbeitungsqualität, Kamerafeinschliff und Softwarepolitur. Unterm Strich wirkt der Agni 4 wie der erste Agni, der reifes Design, moderne Speicherstandards, breites 5G und eine sinnvoll stabilisierte Hauptkamera zusammenbringt. Wenn Gewicht und Thermik stimmen – und die Update-Pflege hält, was sie verspricht – könnte dies Lavas überzeugendster Anlauf im oberen Mittelklasse-Feld werden.