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Louise O’Connor übernimmt Posten als Chief of Staff bei Xbox Game Studios nach Everwild-Aus

von ytools
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Louise O’Connor, langjährige Produzentin von Rare und zuletzt Executive Producer von Everwild, hat einen neuen Posten angenommen: Sie wird Chief of Staff bei den Xbox Game Studios.
Louise O’Connor übernimmt Posten als Chief of Staff bei Xbox Game Studios nach Everwild-Aus
Damit übernimmt sie eine Schlüsselrolle in einer Zeit, in der Microsofts Gaming-Sparte von großen Umstrukturierungen und Entlassungen geprägt ist.

O’Connor ist seit mehr als 25 Jahren Teil von Rare. Ihre ersten Credits gehen auf das N64-Kultspiel Conker: Bad Fur Day im Jahr 2001 zurück. Danach arbeitete sie an Kameo: Elements of Power, der Viva-Piñata-Reihe, Banjo-Kazooie: Nuts & Bolts sowie mehreren Kinect Sports-Titeln. Über die Jahre hinweg prägte sie den kreativen Kurs des Studios entscheidend mit und wurde zu einer festen Größe im Rare-Team.

Das Projekt Everwild, mit dem O’Connor zuletzt verbunden war, wurde jedoch nie veröffentlicht. Erstmals 2019 auf dem Event X019 vorgestellt, sorgte es mit seinem malerischen Artstyle für Aufsehen, ließ aber viele Fans ratlos zurück, da unklar blieb, wie sich das Spiel tatsächlich spielen sollte. 2020 hieß es offiziell, die Gameplay-Idee befinde sich noch in der Findungsphase. Ein kompletter Neustart im Jahr 2021 verschärfte die Zweifel. Kurzzeitig kam Hoffnung auf, als Xbox-Chef Phil Spencer Anfang 2024 von ermutigenden Fortschritten sprach. Doch Anfang 2025 zog Microsoft den Stecker und stellte Everwild ein – im Zuge einer großen Entlassungswelle, die mehrere Bereiche traf.

Besonders bitter: Rare feiert 2025 sein 40-jähriges Jubiläum, wollte dieses eigentlich mit einem Vorzeigeprojekt krönen, muss nun aber die Absage verkraften. O’Connors neuer Posten stellt jedoch sicher, dass ihr Wissen und ihre Erfahrung weiter in die kreative Strategie von Xbox einfließen. Sie arbeitet erneut eng mit Craig Duncan zusammen, der seit Oktober 2024 als Leiter der Xbox Game Studios fungiert.

Die Geschichte von Everwild verdeutlicht, wie riskant und unberechenbar Großprojekte im AAA-Bereich sein können. Mit O’Connor in einer zentralen Führungsrolle setzt Microsoft jedoch auf Kontinuität und Erfahrung – ein Signal an Fans und Branchenbeobachter, dass die Xbox Game Studios künftig klarere Visionen entwickeln wollen.

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2 kommentare

BenchBro September 7, 2025 - 8:14 am

dieser gemalte 3D-Look nervt langsam, hübsch für Screenshots, aber langweilig im Spiel

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PiPusher January 12, 2026 - 10:20 am

vielleicht bringt sie in der Chefrolle endlich mehr Klarheit

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