Ein riesiger Leak hat nahezu alle Details zu Motorolas 2026er Moto-G-Modellen ans Licht gebracht. Zwei neue Mittelklasse-Smartphones – das Moto G (2026) und das Moto G Play (2026) – wurden mit umfassenden Spezifikationen, Funktionen und Design-Rendern enthüllt. 
Auch wenn Preis und Marktstart noch nicht offiziell bestätigt sind, zeichnen sich schon jetzt klare Konturen für Motorolas Strategie im Budget-Segment ab.
Moto G (2026): solides Mittelklasse-5G mit Feinschliff
Das Moto G (2026) kommt mit einem 6,7-Zoll-HD+-Display, das eine Bildwiederholrate von 120 Hz und eine Spitzenhelligkeit von 1.000 Nits bietet. Damit ist das Gerät sowohl für Gaming als auch für die Nutzung im Freien bestens geeignet. Gorilla Glass 3 schützt den Bildschirm vor Kratzern. Angetrieben wird das Gerät vom MediaTek Dimensity 6300 in Kombination mit Android 16. Zudem sind aktuelle Software-Features wie Circle to Search, Family Space, Moto Secure und ThinkShield mit an Bord.
Auf der Kameraseite bringt Motorola ein wichtiges Upgrade: Die Frontkamera wurde auf 32 MP angehoben – ein klarer Fortschritt für Selfies und Videochats. Hinten sitzt ein 50-MP-Sensor mit Quad Pixel-Technologie, ergänzt von einer Makro-Linse. Beliebte Modi wie Night Vision, Hyperlapse oder Dual Capture sind ebenfalls integriert.
Der interne Speicher umfasst 128 GB (per microSD erweiterbar), dazu gibt es 4 GB RAM mit RAM Boost. Die Batterie mit 5.200 mAh unterstützt 30W-Schnellladen. Für den Sound sorgen Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos. Optisch setzt Motorola auf ein wasserabweisendes Gehäuse mit veganer Lederoberfläche. Auch klassische Features wie ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss und USB-C sind vorhanden.
Moto G Play (2026): günstiger, aber erstaunlich voll ausgestattet
Das Moto G Play (2026) übernimmt viele Eigenschaften des großen Bruders, ist aber in einigen Bereichen abgespeckt, um günstiger zu bleiben. Auch hier gibt es ein 6,7-Zoll-120-Hz-Display und denselben Dimensity-6300-Chip. Der Speicher ist mit 64 GB kleiner, die Frontkamera reduziert sich auf 8 MP, und die Ladegeschwindigkeit liegt bei maximal 18W. Die Hauptkamera bietet 32 MP und die vertrauten Motorola-Funktionen wie Night Vision oder Auto Smile Capture.
Beim Design spart Motorola nicht: Auch das Play-Modell kommt mit veganer Lederoptik, gezeigt in der Farbe Tapestry. Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos sind ebenfalls dabei – ein starkes Argument in der Preisklasse unter 150 US-Dollar. Features wie Face Unlock und ThinkShield sind ebenfalls integriert, sodass man trotz des niedrigeren Preises keine großen Abstriche bei Sicherheit und Komfort machen muss.
Design: Evolution statt Revolution
Optisch orientieren sich die 2026er-Modelle stark an ihren Vorgängern. Schlanke Displayränder, zentrierte Punch-Hole-Kamera und ein dezentes, aber präsentes Kameramodul sorgen für ein vertrautes, modernes Erscheinungsbild. Besonders die Farbvarianten – Cattleya Orchid beim Moto G und Tapestry beim Play – bringen frischen Stil in die Serie und heben sie von vielen Plastikmodellen der Konkurrenz ab.
Lohnt sich das Warten?
Wer 2026 ein Smartphone für rund 200 US-Dollar oder weniger sucht, sollte die neuen Moto-G-Modelle definitiv im Blick behalten. Große technische Sprünge gegenüber dem Moto G (2025) gibt es zwar nicht – Prozessor, RAM und Display bleiben im Kern gleich –, doch Motorola verbessert an den entscheidenden Stellen: bessere Selfie-Kamera, mehr Akkukapazität und schnelleres Laden beim Standardmodell.
Wenn Motorola die Preisgestaltung beibehält (ca. 199 Dollar für das Moto G und unter 150 Dollar für das Play), könnten beide Geräte die Budget-5G-Klasse dominieren. Ein Fragezeichen bleibt, ob das Moto G Play (2026) tatsächlich weltweit, insbesondere in den USA, verfügbar sein wird – hier war Motorola in der Vergangenheit inkonsequent.
Unterm Strich zeigt der Leak, dass Motorola nicht alles neu erfindet, sondern die Erfolgsformel der Moto-G-Reihe weiter festigt: erschwingliche Smartphones mit solider Ausstattung und zunehmend hochwertigem Design. Für die Zielgruppe dürfte genau das der richtige Weg sein.
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unter 150$ fürs Play und ich bin dabei