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Moto G36: Motorolas Mittelklasse mit Riesenakku und großem Display

von ytools
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Die Moto-G-Reihe von Motorola wächst unaufhörlich, und nun sorgt das Moto G36 für Schlagzeilen.
Moto G36: Motorolas Mittelklasse mit Riesenakku und großem Display
Das Gerät tauchte kürzlich bei der chinesischen Zertifizierungsbehörde TENAA unter der Kennung XT2533-4 auf. Nach den jüngsten Modellen Moto G06 und G06 Power bringt Motorola damit ein weiteres Smartphone, das vor allem mit Ausdauer und Speicheroptionen punkten soll.

Das auffälligste Merkmal ist ohne Zweifel der Akku: nominell 6.790 mAh, typisch 7.000 mAh. Damit liegt das G36 deutlich über dem Moto G56 mit seinen 5.200 mAh. Wer also keine Lust auf tägliches Laden hat, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Dank 33-Watt-Schnellladen (11V/3A) ist die Batterie auch zügig wieder voll – immerhin ein kleines Plus gegenüber den 30W des G56.

Allerdings bringt die enorme Batterie natürlich Gewicht und Volumen mit. Das Moto G36 wiegt rund 210 g und ist 8,7 mm dick. Zum Vergleich: Das G56 kommt auf 200 g und 8,4 mm, das G06 Power auf 220 g und 8,8 mm. Leichtgewichte sind das allesamt nicht, aber für viele Nutzer zählt die lange Laufzeit mehr als ein paar Gramm Unterschied.

Das Display misst 6,72 Zoll und löst mit 1.080 × 2.400 Pixeln auf – identisch zum G56. Unklar ist noch, ob Motorola auch hier wieder ein 120-Hz-IPS-Panel verbaut wie beim G34 und G35, oder ob man Kosten spart und auf eine einfachere Lösung setzt. Angesichts der wachsenden Bedeutung hoher Bildwiederholraten selbst im Einsteiger- und Mittelklasse-Segment hoffen viele Fans auf die bessere Variante.

Bei den Kameras orientiert sich das G36 offenbar ebenfalls am G56: 50-MP-Hauptsensor, 8-MP-Ultraweitwinkel und 32-MP-Selfiecam. Damit liegt man solide im Mittelfeld. Spannender ist die Prozessorfrage. Laut TENAA erreicht der Hauptkern maximal 2,4 GHz – was auf einen schwächeren Chip hindeutet. Gerüchte sprechen vom Dimensity 6300 oder einem Unisoc-SoC. Für Social Media und Alltagsnutzung sollte das reichen, für Gaming eher nicht.

Überraschend sind die aufgelisteten Speicheroptionen: von 4 bis 16 GB RAM und 64 bis 512 GB interner Speicher. Eine Version mit 16/512 wirkt zwar unrealistisch, aber Kombinationen wie 4/128 oder 12/512 sind durchaus denkbar – schließlich gibt es diese bereits beim G56. Gerade in China sind Geräte mit 512 GB oder sogar 1 TB weit verbreitet, weil Apps wie WeChat oder Douyin sehr speicherhungrig sind. International wäre eine solche Ausstattung in dieser Preisklasse jedoch eine kleine Sensation.

Neben der Hardware brodelt die Gerüchteküche auch beim Namen: Möglich ist ein Start als Teil der „Neo“-Serie, je nach Markt. Motorola hat in der Vergangenheit immer wieder auf Rebrandings gesetzt. Sicher ist nur: Mit dem Moto G36 will man im Budget-Segment auffallen – vor allem mit einem Akku, der in dieser Klasse kaum Konkurrenz kennt. Da auch chinesische Marken wie Xiaomi und Realme ähnliche Wege gehen, passt Motorola den Trend konsequent an.

Ein offizielles Launch-Datum gibt es noch nicht, und wahrscheinlich wird die Präsentation eher unspektakulär ausfallen. Trotzdem: Mit 7.000 mAh, soliden Kameras und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis dürfte das Moto G36 2025 eines der spannendsten Mittelklasse-Smartphones werden.

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