
MSI Infinite E1 im Test: Gaming-PC mit Intel i7 der 14. Generation und RTX 4070 Super
MSI ist seit Jahren ein fester Begriff in der Gaming-Szene. Mit dem MSI Infinite E1 (14NUE7-042XRU) bringt der Hersteller 2025 einen PC auf den Markt, der nicht auf absolute Luxus-Hardware setzt, sondern auf eine durchdachte Balance aus Leistung, Design und Preis. Kein überteuertes RTX-5090-Monster, sondern ein Rechner für alle, die in 1440p zocken wollen, ohne gleich ein Vermögen auszugeben.
Im Inneren stecken ein Intel Core i7-14700F, satte 32 GB DDR5-RAM, eine 1-TB-NVMe-SSD von Samsung und die wichtigste Komponente für Gamer: eine NVIDIA GeForce RTX 4070 Super mit 12 GB GDDR6X. Damit bietet der Infinite E1 nicht nur starke Gaming-Performance, sondern auch genug Reserven für Content-Creation, Streaming oder Bildbearbeitung.
Spezifikationen und Anschlüsse
- Prozessor: Intel Core i7-14700F (20 Kerne: 8 P + 12 E, bis zu 5,4 GHz)
- Grafik: NVIDIA GeForce RTX 4070 Super (12 GB GDDR6X)
- RAM: 32 GB DDR5 SK Hynix, 5600 MHz
- Speicher: Samsung MZ-VL81T00 SSD mit 1 TB, PCIe Gen3 x4 (3500/3000 MB/s, Haltbarkeit 600 TBW)
- Frontanschlüsse: USB-C 3.2 Gen1, USB-A 3.2 Gen1, Mikrofon-In, Kopfhörer-Out
- Rückseite: 2x USB-A 3.2 Gen1, 4x USB 2.0, HDMI + 3x DisplayPort (GPU), RJ45 LAN, 3 Klinken
Mit dieser Ausstattung lässt sich problemlos ein Multi-Monitor-Setup betreiben. Auch Peripherie wie Headsets, Gamepads und externe Laufwerke finden genug Anschlussmöglichkeiten.
Design: Schlicht mit Gamer-Charakter
Optisch setzt der Infinite E1 auf die typische MAG-Linie von MSI: kantig, robust und funktional. Der schwarze Midi-Tower ist kompakt, aber nicht beengt. Auf der Front prangt eine Struktur, die an ein Fadenkreuz erinnert, dazu eine dezente RGB-Leiste, die sich per Mystic Light steuern lässt. Kein Seitenfenster aus Glas – dafür ein unauffälliges, aber seriöses Design, das sich auch im Büro sehen lassen kann. Ein zusätzlicher USB-Port an der Vorderseite wäre allerdings wünschenswert gewesen.
Grafikleistung: RTX 4070 Super dominiert 1440p
Die RTX 4070 Super ist das Herzstück des Systems. Dank Ada-Lovelace-Architektur liefert sie etwa 15–20 % mehr Power als die normale 4070. Für WQHD-Gaming ist das perfekt. In Cyberpunk 2077 erreicht der PC bei maximalen Einstellungen mit Raytracing stabile 90–100 FPS. Mit leicht reduzierten Effekten klettert die Bildrate sogar auf 120–130 FPS. Alan Wake 2, berüchtigt für seine Hardwareanforderungen, läuft in 2K-Ultra mit 40–45 FPS – im Balanced-Modus sind es solide 70 FPS. Konsolen können hier nicht mithalten: PS5 bei 60 FPS, Series S oft nur 30.
Baldur’s Gate 3 oder Warcraft laufen butterweich mit über 130 FPS. Selbst leistungshungrige Titel wie Cities: Skylines 2 bringen den Infinite E1 nicht ins Schwitzen. Für E-Sport-Spiele wie Counter-Strike 2 ist das Setup sowieso überdimensioniert.
Prozessor: Intel Core i7-14700F
Der i7-14700F bietet 8 Performance- und 12 Effizienzkerne. Damit bleibt genug Leistung für Multitasking, während die GPU die Hauptarbeit erledigt. Discord, OBS oder ein Browser mit vielen Tabs laufen problemlos parallel. Im Cinebench R23 erreicht die CPU etwa 19.300 Punkte – mehr als ausreichend für Gaming und produktive Anwendungen. Mit 125 W TDP bleibt der Chip zudem angenehm effizient.
Speicher und RAM
Die 1-TB-SSD von Samsung setzt zwar noch auf PCIe Gen3, erreicht aber 3500 MB/s beim Lesen und 3000 MB/s beim Schreiben. Das reicht für schnelle Boot-Zeiten und kurze Ladebildschirme in AAA-Spielen. Mit 600 TBW ist die Haltbarkeit mehr als solide. Der 32-GB-DDR5-RAM bei 5600 MHz sorgt für Stabilität und Zukunftssicherheit. In den Tests lief alles ruckelfrei und ohne Abstürze.
Kühlung und Lautstärke
MSI setzt auf sein Frozr-AI-Cooling-System, das die Lüfterdrehzahl intelligent anpasst. Die GPU-Temperaturen blieben stets unter 75 °C, selbst nach Stunden Gaming. Allerdings sind die Lüfter deutlich hörbar – wer nachts in ruhiger Umgebung zockt, könnte sich daran stören.
Fazit: Für wen eignet sich der Infinite E1?
Der MSI Infinite E1 ist ein PC für Gamer, die ein starkes Gesamtpaket suchen, ohne auf Enthusiasten-Hardware setzen zu müssen. Er meistert moderne Titel in 1440p mühelos, eignet sich für Content-Creation und bleibt dabei preislich im Rahmen. Klar, 4K-Ultra ist nicht seine Stärke, aber für 2025 bietet er genau die richtige Balance. Die wenigen Kritikpunkte – Lüftergeräusch und eingeschränkte Frontanschlüsse – verblassen neben der insgesamt überzeugenden Leistung. Kurz gesagt: ein verlässlicher Gaming-PC, der viele Jahre Freude machen wird.
3 kommentare
32gb ram ab werk = zukunftssicher
mag das schlichte Design, besser als übertriebene RGB-Kisten
ssd gen3 ist ok, aber gen4 wäre besser gewesen