NVIDIA sorgt erneut für Schlagzeilen in der Tech-Welt: Laut neuen Schätzungen könnten die Auslieferungen der Blackwell-GB300-Systeme im dritten Quartal um bis zu 300% steigen. 
Sollte diese Prognose eintreten, wäre es einer der schnellsten Expansionsschritte in der Geschichte des Unternehmens und ein klarer Hinweis darauf, wie stark die Nachfrage nach Hochleistungs-Hardware für Künstliche Intelligenz inzwischen geworden ist.
Die Blackwell-Architektur gilt als bislang ambitioniertestes GPU-Design von NVIDIA. Ein komplettes GB300-System besteht aus 72 Blackwell-GPUs und 36 Arm-basierten Prozessoren – eine Kombination, die für die härtesten Workloads im Bereich KI entwickelt wurde. Bereits früh musste NVIDIA das Produktionsverfahren anpassen, um die Ausbeute zu verbessern. Das zahlte sich schnell aus: Schon in den ersten Quartalen brachte Blackwell Milliarden an Umsatz ein.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 machte Blackwell rund die Hälfte der Data-Center-Erlöse von NVIDIA aus und verzeichnete im Quartalsvergleich ein Plus von 17%. Dabei blieb es nicht nur beim KI-Sektor: Auch Gaming und professionelle Visualisierung profitierten von der neuen Architektur. Mit der Einführung der Blackwell Ultra GPU erweiterte NVIDIA die Produktpalette zusätzlich und unterstrich damit die Strategie, sowohl im Unternehmens- als auch im Endkundenmarkt führend zu bleiben.
Analysten aus den USA gehen nun davon aus, dass die Lieferungen der GB200- und GB300-Racks im dritten Quartal um 300% zulegen könnten und im nächsten Jahr bis zu 60.000 Einheiten erreichen. Zum Vergleich: Frühere Prognosen rechneten damit, dass Microsoft im vierten Quartal 2025 allein 1.500 GB200-Racks bestellen würde. Sollte sich die breite Nachfrage in diesem Tempo entwickeln, könnte NVIDIA seine Vormachtstellung im High-End-KI-Markt noch stärker ausbauen.
Eine zentrale Rolle spielt dabei Foxconn (Hon Hai Technology Group) aus Taiwan, einer der wichtigsten Auftragsfertiger für die Blackwell-Racks. Experten betonen, dass Foxconn massiv von der KI-Welle profitieren dürfte, da die Produktionskapazitäten der Firma entscheidend für Cloud-Anbieter, Forschungseinrichtungen und staatliche Stellen sind, die dringend Zugriff auf modernste Rechenressourcen wollen.
Doch bei aller Euphorie mahnen Investoren zur Vorsicht. Zwischen „wird wachsen“ und „kann wachsen“ liegt ein Unterschied, der mögliche Unsicherheiten bei Lieferketten oder geopolitischen Risiken aufzeigt. Kritiker werfen NVIDIA zudem vor, bewusst die Produktion klassischer Grafikkarten zu verlangsamen, was Gamer frustriert. Andere äußern sarkastisch oder spekulativ Bedenken über versteckte Hintertüren in den Chips oder sogar über Szenarien, in denen geopolitische Konflikte die gesamte Tech-Branche in den Abgrund reißen könnten. Unabhängig davon ist klar: NVIDIA hat sich mit Blackwell nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich und politisch zu einem Schlüsselfaktor in der Debatte über die Zukunft von KI und digitaler Infrastruktur entwickelt.
4 kommentare
lol stellt euch vor Huang hat echt 3 Backdoors und 2 Kill Switches in die Karten eingebaut 🤯
und was ist mit China?
wenn Europa wirklich in nen Krieg mit Russland rutscht, crasht Tech härter als 1929 💀
AMD komplett abgetaucht? NVIDIA frisst alles alleine