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DGX Spark: Jensen Huang überreicht Elon Musk den kleinsten Supercomputer der Welt

von ytools
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Jensen Huang, der charismatische CEO von NVIDIA, hat wieder einmal bewiesen, dass Produktvorstellungen bei ihm eher wie Inszenierungen wirken. Dieses Mal überreichte er persönlich den „kleinsten Supercomputer der Welt“, den DGX Spark, an Elon Musk – genau zum offiziellen Verkaufsstart.
DGX Spark: Jensen Huang überreicht Elon Musk den kleinsten Supercomputer der Welt
Die Szene war halb Show, halb Symbolik: Zwei der einflussreichsten Tech-Pioniere der Welt treffen sich, um eine Maschine zu feiern, die das Zeitalter der persönlichen KI einläuten könnte.

Der DGX Spark wurde erstmals auf der CES 2025 vorgestellt und markiert den nächsten großen Sprung in der Miniaturisierung von Hochleistungsrechnern. Im Inneren arbeitet der neue NVIDIA GB10 Grace Blackwell Superchip, der bis zu 1 PetaFLOP Leistung bei FP4-Präzision liefert – ein Niveau, das vor wenigen Jahren noch riesige Serverfarmen erforderte. Das Gerät verfügt über 128 GB einheitlichen CPU-GPU-Speicher, wodurch Entwickler ihre Modelle direkt vor Ort trainieren und ausführen können, ohne auf Cloud-Ressourcen angewiesen zu sein. Dank NVLink-C2C und ConnectX-Netzwerk bietet der Spark das Fünffache der PCIe-Bandbreite herkömmlicher Systeme. Ergänzt wird das Ganze durch NVMe-Speicher und HDMI-Ausgänge, wodurch der Spark sowohl für Profis als auch für ambitionierte Bastler interessant ist.

Die Übergabe in der SpaceX-Kantine wirkte fast wie eine Filmszene: Huang schlenderte vorbei an Ingenieuren, die ihm zuwinkten, bevor er Musk traf – beide griffen sich ein Stück Pizza, lachten und erinnerten sich an die Zeit, als Huang den ersten DGX-1 an OpenAI geliefert hatte. „Damals brauchte man noch einen ganzen Raum dafür“, scherzte er, „heute passt er unter den Arm.“ Musk grinste und nannte das Gerät „ein süßes kleines Biest“.

Der DGX Spark wird ab dem 15. Oktober im Handel erhältlich sein. Partner wie Acer, ASUS, Dell, GIGABYTE, HP, Lenovo und MSI bieten eigene Versionen an. Der Start hatte sich aufgrund der komplexen Fertigung des hybriden NVIDIA-MediaTek GB10-SoC verzögert. Der Preis liegt bei rund 3.999 US-Dollar – und spaltet die Tech-Community. Für die einen ist der Spark eine Revolution, für die anderen ein überteuertes Gadget mit zu viel Marketing und zu wenig Substanz.

Kritiker bemängeln, dass der Spark in einigen KI-Benchmarks hinter AMDs 395-Minirechnern zurückbleibt, und stören sich an der geschlossenen NVIDIA-Software. Fans dagegen feiern ihn als Meilenstein – ein Symbol dafür, dass Hochleistungs-KI endlich greifbar wird. Sein kantiges, minimalistisches Design wirkt fast schon ikonisch, wie ein Artefakt aus der Zukunft.

Ob man ihn liebt oder hasst, der DGX Spark ist mehr als nur Hardware – er ist ein Statement. Huang will zeigen, dass die KI-Revolution nicht in Rechenzentren endet, sondern direkt auf unseren Schreibtischen weitergeht. Und mit dieser kleinen schwarzen Box in Musks Händen wurde genau das greifbar.

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