NVIDIA hat das bisher größte Update für GeForce NOW angekündigt: Die neue Blackwell-Architektur bringt Leistung auf RTX-5080-Niveau und AMD Zen 5-CPUs in die Cloud – ohne Preiserhöhung.
Die RTX 5080 SuperPods sind mit 48 GB VRAM ausgestattet und verfügen über doppelt so viele Tensor-Cores für KI-Features wie DLSS 4 Multi-Frame Generation. 
Auf der CPU-Seite ersetzt Zen 5 die ältere Zen 3-Architektur und liefert rund 30 % mehr Performance bei 4,4 GHz. Laut NVIDIA ist der Dienst damit fast dreimal so stark wie die PlayStation 5 Pro.
Besonders hervorgehoben wird das neue Cinematic Quality Streaming (CQS). Mit YUV 4:4:4 für gestochen scharfe Texte, HDR10, AV1-Streaming und KI-basierten Videofiltern soll die Bildqualität einem High-End-Gaming-PC ebenbürtig sein. Für E-Sportler gibt es Low Latency Streaming (LLS) mit Reflex-Unterstützung, wodurch die Reaktionszeit auf etwa 30 ms sinkt – vergleichbar mit lokalen Setups bei 360 Hz.
Auch die Geräteunterstützung wächst: Das Steam Deck OLED streamt nun mit 90 FPS, das Lenovo Legion Go erreicht 120 FPS, und LG-OLED-TVs laufen mit bis zu 5K bei 120 Hz. Zudem sind Logitech-Rennlenkräder voll integriert. Mit der neuen Install-to-Play-Funktion wächst die Spielebibliothek auf über 4.500 Titel, die dank persistentem Hochgeschwindigkeits-Speicher zwischen den Sessions erhalten bleiben.
Zu den bestätigten Neuerscheinungen gehören Call of Duty: Black Ops 7, Borderlands 4 und The Outer Worlds 2. Außerdem kooperiert NVIDIA mit Discord und Epic, um soziale Features wie Game-Invites direkt einzubinden. Trotz aller Neuerungen bleibt der Preis stabil: Ultimate für 19,99 US-Dollar, Performance für 9,99 US-Dollar. Zusätzlicher Cloud-Speicher ist ab 2,99 US-Dollar erhältlich.
Das Blackwell-Upgrade für GeForce NOW startet im September. Für NVIDIA ist es der entscheidende Schritt, um Cloud-Gaming endgültig auf Augenhöhe mit einem High-End-PC zu bringen.
1 kommentar
warum haben die nicht gleich 285k-karten genommen? wär lustig gewesen