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Foxconn entwickelt NVIDIAs Vera Rubin KI-Server für den Marktstart 2026

von ytools
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NVIDIA bereitet den nächsten großen Schritt in der KI-Ära vor. Die neue Servergeneration mit dem Codenamen Vera Rubin befindet sich bereits in der Entwicklung bei Foxconn, einem der wichtigsten Partner des Unternehmens.
Foxconn entwickelt NVIDIAs Vera Rubin KI-Server für den Marktstart 2026
Die Massenproduktion soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 beginnen. Parallel dazu läuft die Produktion der Blackwell Ultra GB300-Serie auf Hochtouren – ein deutliches Zeichen für den rasanten Innovationsrhythmus von NVIDIA.

Wie die Taiwan Economic Daily berichtet, hat Foxconn die Arbeit an den Vera Rubin NVL 144 MGX-Servern aufgenommen. Diese Server sollen auf einer völlig neuen Architektur basieren, die einen massiven Leistungssprung in der KI-Verarbeitung verspricht. NVIDIA plant dabei keine kleine Evolution, sondern eine komplette Neugestaltung: von der Rack-Konfiguration über die Kühlung bis hin zu den Rubin-Chips selbst. Ziel ist maximale Rechenleistung, höhere Energieeffizienz und eine noch bessere Skalierbarkeit für riesige Rechenzentren.

Derzeit erzielt NVIDIA Rekordumsätze mit seinen GB200 Blackwell AI-Servern. Die Blackwell Ultra-Modelle werden den Markt voraussichtlich bis Mitte 2026 dominieren, da die Partner bereits in Serienfertigung sind. Dass die Vera-Rubin-Plattform nur sechs bis acht Monate nach der GB300-Generation auf den Markt kommt, verdeutlicht, wie aggressiv NVIDIA seinen Innovationszyklus gestaltet – fast jährlich und mit minimalem Spielraum für Konkurrenten wie AMD.

Foxconn spielt dabei eine zentrale Rolle. Schätzungen zufolge wird das Unternehmen rund 60 % der Fertigung übernehmen. Gleichzeitig investiert Foxconn stark in den Aufbau von Produktionsstätten in den USA, was perfekt zu NVIDIAs Strategie passt, mehr Fertigungskapazitäten in Amerika aufzubauen und die Abhängigkeit von Asien zu verringern. Das könnte langfristig einen spürbaren Wandel in der globalen KI-Lieferkette einleiten.

Insider berichten, dass bereits OpenAI und andere KI-Giganten Interesse an den Vera-Rubin-Systemen gezeigt haben – mit Gesprächen über Verträge im Multi-Gigawatt-Bereich. Das verdeutlicht, wie groß der Hunger nach Rechenleistung in der Branche ist und wie stark NVIDIA seine Marktführerschaft behauptet. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht: AMD arbeitet intensiv an seiner MI450-Serie, die 2026 direkt mit Rubin konkurrieren könnte.

Mit der Fertigung auf Basis des N3P-Prozesses und ehrgeizigen Leistungszielen steht fest: Vera Rubin wird zum nächsten großen Kapitel im globalen KI-Wettrennen.

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1 kommentar

GalaxyFan November 7, 2025 - 12:09 pm

KI-Chipmarkt wirkt langsam wie der Schaufelverkauf vorm Goldrausch 😬

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