Frische Gerüchte deuten darauf hin, dass OnePlus für die erste Jahreshälfte 2026 ein kleineres, aber vollwertiges Flaggschiff plant – je nach Markt wohl als OnePlus 15T oder OnePlus 15s. Die Idee erinnert an die 13T/13s-Formel: erstklassige Performance, ein pragmatisches Design und ein Preis, der spürbar unter der Hauptserie liegen könnte, ohne sich nach Kompromiss anzufühlen.
Im Zentrum der Spezifikationen steht angeblich Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5. Dazu passt ein flaches 6,31-Zoll-Panel mit “1.5K”-Auflösung, sehr schmalen, symmetrischen Rändern und einem 3D-Ultraschall-Fingerabdrucksensor im Display. Diese Kombination spricht für Bedienbarkeit statt Effekthascherei: stabiler Grip, weniger Fehleingaben, schnelles Entsperren und eine klare Silhouette ohne gekrümmte Spielereien. Als besonderes Plus steht IP68-Schutz im Raum – ein Wunsch, der in der T/s-Reihe häufig genannt wurde.
Ist 6,31 Zoll überhaupt „kompakt“?
Die Antwort hängt davon ab, wie man „kompakt“ definiert. 
Früher wirkten 5,8-Zoll-Geräte groß, weil die Ränder wuchtig waren. Heute passt mehr Display in ähnliche Gehäuse. Für Einhand-Tauglichkeit sind Breite, Gewicht und Gewichtsverteilung wichtiger als die Diagonale. Puristen nennen unter ~140 mm Höhe „wirklich kompakt“. Realistisch bleibt: Wenn OnePlus Breite, Masse und Griffigkeit klug austariert, kann sich ein 6,31-Zoll-Phone deutlich handlicher anfühlen, als die Zahl vermuten lässt.
Riesige Batterie, noch größere Erwartungen
Besonders spannend: Eine Kapazität um ~7000 mAh macht die Runde – beeindruckend für dieses Format. Doch echte Laufzeit entsteht nicht nur aus Milliampere-Stunden, sondern aus Displayeffizienz, Modemverhalten, SoC-Management und Software-Tuning. Der neue Chip sollte helfen, aber OnePlus muss Hintergrundprozesse, Thermik und Netzwerk sauber zügeln, damit aus der großen Zahl ein spürbar längerer Tag wird. Und ja: Die Community hofft, dass drahtloses Laden in die T/s-Familie zurückkehrt, um das Schnellladen sinnvoll zu ergänzen.
Kameras: drei Linsen, keine Gimmicks
Gerüchte sprechen von einer Triple-Cam. Der Wunschzettel der Fans ist eindeutig: kein pseudo-„2x“ ohne OIS, kein 2-MP-Makro nur fürs Datenblatt. Lieber ein starker Hauptsensor mit Stabilisierung, ein wirklich nützlicher Ultraweitwinkel und – falls vorhanden – ein Tele, das konsistent abliefert. OnePlus hat in der Vergangenheit gelegentlich an einem Modul gespart; diesmal fordert die Community ein stimmiges Set mit verlässlichem HDR, sauberer Nachtabstimmung und einheitlicher Farbgebung.
Design, Robustheit und Verfügbarkeit
Flachglas, schmale Ränder und Ultraschall-Biometrie stehen für Alltagstauglichkeit. IP68 würde eine frühere Lücke schließen, während IP69 zwar als Schlagwort kursiert, in Mainstream-Phones aber die Ausnahme bleibt. Offene Fragen bleiben: exakte Abmessungen und Gewicht (entscheidend für Einhand-Nutzung), Qualität des Vibrationsmotors, Update-Politik und vor allem die Marktabdeckung. Denn T/s-Modelle haben bestimmte Regionen zuletzt auslassen müssen – ein Reizthema für viele europäische Nutzer.
Fazit: Sollte sich der Leak bewahrheiten, zielt das OnePlus 15T/15s auf jene Nutzer, die Flaggschiff-Power ohne Ziegelstein-Format wollen. Wenn OnePlus Ergonomie, Kamera-Kohärenz, smarte Energieverwaltung und eine breite Verfügbarkeit vereint – gern inklusive Wireless Charging – könnte dies das handlichste High-End-OnePlus seit Jahren werden.
2 kommentare
Wireless Charging in 2026 sollte Standard sein. T/s ohne war echt schade ⚡️
IP68 wäre top. IP69 klingt cool, ist aber eh selten in normalen Phones 😂