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Bürgermeister der Philippinen blamiert sich mit 175.000-Dollar-PC

von ytools
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In den Philippinen sorgt ein unglaublicher Fall für Schlagzeilen: Ein Ex-Bürgermeister hat angeblich einen PC für rund 10 Millionen Pesos gekauft – umgerechnet etwa 175.000 US-Dollar.
Bürgermeister der Philippinen blamiert sich mit 175.000-Dollar-PC
Das Problem: Die Hardware ist höchstens 1.000 Dollar wert.

Bilder des Rechners landeten schnell auf Reddit und Facebook und lösten Spott und Empörung aus. Zu sehen ist ein eher schlichtes Setup: Intel Alder Lake Prozessor, ASUS PRIME H610-R mATX-Mainboard, 16–32 GB G.Skill Ripjaws RAM, ein 750W-Netzteil und keine dedizierte Grafikkarte. Sogar eine HDD wurde notdürftig an der Front des Gehäuses befestigt. Kurz gesagt: ein typischer Mittelklasse-PC, den man im Handel für kleines Geld bekommt.

Der aktuelle Bürgermeister deutete bereits Korruption an. Viele Nutzer im Netz sehen darin keinen Zufall: Selbst die legendären Silicon-Graphics-Workstations der 90er Jahre waren günstiger. Der Verdacht liegt nahe, dass es hier nie um Unwissenheit ging, sondern um das Abzweigen öffentlicher Gelder. Der aufgeblähte Kaufpreis dürfte lediglich als Vorwand gedient haben, um Steuergelder verschwinden zu lassen.

Für die meisten Kommentatoren ist klar: Betrogen wurde nicht der Bürgermeister, sondern die Bürger. Klassisches Schema – billig einkaufen, teuer abrechnen, den Rest einstecken. Ein Muster, das überall dort auftaucht, wo Transparenz fehlt.

Die Lehre aus der Geschichte: Egal ob bei öffentlichen Aufträgen oder im Privatkauf – Preise vergleichen, Specs prüfen und nicht blind auf Rechnungen vertrauen. Sonst wird aus dem neuen PC schnell ein teurer Witz.

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1 kommentar

okolo September 8, 2025 - 3:14 am

das ist keine Dummheit, das ist korrupte Abzocke, gefälschte Quittung fertig

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