Auf dem Datenblatt klingt das Pixel 10 mit 12 GB RAM beeindruckend. Doch Google reserviert fix 3 GB für den Tensor-TPU, damit KI-Funktionen schneller reagieren. Für den Alltag bleiben also nur 9 GB übrig – genug für normale Nutzung, aber knapp, wenn man viele Apps parallel offen halten oder grafisch aufwendige Spiele zocken will.
Beim Pixel 9 griff die KI nur bei Bedarf auf den Arbeitsspeicher zu. 
Dadurch hatte das System mehr RAM frei, allerdings liefen KI-Features deutlich träger. Mit dem Pixel 10 hat Google die Prioritäten verschoben: schnelle KI gegen weniger RAM für den Nutzer. Wer lieber volle Performance möchte, kann das Ganze jedoch mit einem simplen Trick umgehen – den AI Core-Dienst deaktivieren. Nachteil: KI-Funktionen brauchen dann spürbar länger.
So geht’s: Einstellungen > Apps > Alle Apps > System anzeigen > AI Core und dort den Dienst deaktivieren. Danach stehen die vollen 12 GB RAM frei für Multitasking und Spiele. Für Power-User, die kaum auf KI setzen, ist das ein klarer Vorteil.
Und wer noch mehr will: Das Pixel 10 Pro bietet satte 16 GB RAM. Die 256-GB-Version nutzt zudem schnellen UFS-4.0-Speicher (das 128-GB-Modell bleibt bei UFS 3.1). Der Preis liegt höher, aber Amazon legt aktuell einen 200-Dollar-Gutschein obendrauf.
Am Ende müssen Pixel-10-Besitzer entscheiden: lieber Googles KI-First-Ansatz oder maximale RAM-Power fürs eigene Nutzungsszenario.
2 kommentare
warum nicht einfach auswahl lassen: schnelle KI oder mehr RAM??
200$ gutschein bei amazon? klingt nice 👌