Die nächste Konsolengeneration von Sony steht offenbar schon in den Startlöchern. Laut dem bekannten AMD-Leaker Kepler soll die PlayStation 6 im Jahr 2027 erscheinen – sofern keine unerwarteten Verzögerungen auftreten. Damit würde Sony erneut seinem klassischen Sieben-Jahres-Rhythmus folgen, ähnlich wie beim Übergang von der PS4 zur PS5. 
Doch diesmal scheint der Entwicklungszyklus deutlich straffer zu sein: Die PS5 Pro erscheint nur rund drei Jahre vor dem geplanten PS6-Start, was auf eine neue Strategie hindeutet – evolutionäre Hardware-Updates statt radikaler Generationssprünge.
Gerüchte über die technischen Spezifikationen der PS6 kursieren schon seit einiger Zeit – und sie klingen ambitioniert. Der YouTuber Moore’s Law Is Dead berichtete, dass die Konsole zwischen 34 und 40 Teraflops Leistung erreichen könnte, kombiniert mit einer sechs- bis zwölfmal besseren Raytracing-Leistung im Vergleich zur PS5. Damit würde Sony einen gewaltigen Sprung machen, um die Lücke zu High-End-PCs weiter zu schließen, ohne dabei die Effizienz oder die Produktionskosten aus den Augen zu verlieren. Im Zentrum dieser Entwicklung steht Sonys Zusammenarbeit mit AMD unter dem Codenamen Project Amethyst, das drei neue Schlüsseltechnologien umfasst: Radiance Cores, Neural Arrays und Universal Compression.
Die Radiance Cores sollen für massive Verbesserungen im Raytracing sorgen, indem sie die komplexen Berechnungen übernehmen, die bisher die Shader belasteten. So wird mehr Rechenleistung für andere Grafikprozesse frei, was für stabilere Bildraten und realistischere Beleuchtung sorgen dürfte. Die Neural Arrays sind spezialisierte KI-Beschleuniger, die maschinelles Lernen direkt auf der Konsole ermöglichen – etwa für intelligenteres Upscaling oder dynamische Anpassungen während des Spielens. Schließlich reduziert die Universal Compression den Speicherbedarf von Texturen, Geometrie und Assets, ohne die Bildqualität merklich zu beeinträchtigen. Das bedeutet schnellere Ladezeiten, effizientere Nutzung des Speicherplatzes und flüssigeres Streaming offener Welten.
PlayStation-Chefarchitekt Mark Cerny deutete kürzlich an, dass diese Technologien „in den kommenden Jahren“ in einer neuen Konsole zum Einsatz kommen werden – ein klarer Hinweis auf die PS6. Sollte der Zeitplan stimmen, könnte Sonys nächste Konsole also schon in rund zwei Jahren vorgestellt werden. Auch wenn die PS5 erst jetzt richtig Fahrt aufnimmt, scheint Sony bereits an der Zukunft zu feilen, um mit Nvidia, Intel und anderen Marktführern Schritt zu halten.
Fans reagieren gemischt: Manche freuen sich auf den nächsten großen Sprung, andere finden, die PS5 sei noch längst nicht ausgereizt. Doch wenn AMDs Project Amethyst hält, was es verspricht, könnte die PS6 eine der fortschrittlichsten Konsolen aller Zeiten werden – kraftvoll, effizient und intelligent. 2027 dürfte damit zum Jahr werden, in dem die nächste Gaming-Ära beginnt.
2 kommentare
klingt fett, aber ich glaub’s erst, wenn ich 4K120 ohne Drops seh 😅
AMD legt richtig vor, Radiance Cores klingen krasser als alles von Nvidia aktuell