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Baut Sony ein PS5–PC-Cross-Buy für PlayStation?

von ytools
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Gerüchtebarometer: Unsere Skala reicht von 0–20% (unwahrscheinlich) bis 81–100% (sehr wahrscheinlich). Für den aktuellen Fall landen wir bei 85% – sehr wahrscheinlich.
Baut Sony ein PS5–PC-Cross-Buy für PlayStation?
Hier ist die Begründung.

Was viele als „PlayStation Play Anywhere“ bezeichnen – und was dahinter steckt

Die Idee ist ebenso schlicht wie spielerfreundlich: einmal kaufen, auf mehreren PlayStation-Ökosystemen nutzen. Im wahrscheinlichsten ersten Schritt hieße das: Wer ein Spiel im PlayStation Store erwirbt, erhält ohne Aufpreis Zugriff auf die passende PC-Version – und umgekehrt, solange die Titel das unterstützen. Der eigentliche Gewinn entsteht aber durch Komfortfunktionen wie Cross-Progression und Cloud-Saves: Spielfortschritt, Trophäen und Einstellungen ziehen von der Konsole an den Schreibtisch und – perspektivisch – auf ein mobiles Gerät weiter.

Die Spuren: neue Symbole, Code-Hinweise und ein auffälliger Zeitstrahl

Aufmerksame Store-Beobachter bemerkten jüngst neue Plattform-Icons, die auf PS5/PC-Bündel hindeuten. Der verlässliche Leaker billbil-kun untermauerte das und verwies zudem auf einen Fund im Frontend-Code: In CSS-Dateien taucht ein crossbuy-tag auf, der bereits im Juni 2025 ergänzt worden sein soll. Das ist kein Überbleibsel aus der PS-Vita-Zeit (damals gab es punktuell Cross-Buy für PS3/PS4/Vita), sondern wirkt wie frische Infrastruktur für ein modernes Programm.

Wie so ein PS5–PC-Cross-Buy praktisch funktionieren könnte

Die hübschen Badges sind nur die Oberfläche. Darunter liegt die harte Arbeit: Entitlements (Nutzungsrechte) verknüpfen den Kauf mit dem PSN-Konto, Lizenzchecks autorisieren die jeweilige Plattform, und ein Datendienst synchronisiert Spielstände. Idealerweise erkennt der Store beim Checkout klar: „Gilt für PS5 und PC“. In der Bibliothek erscheinen beide Varianten, die Installation greift zur passenden Build, und Cloud-Saves halten alles zusammen. Sony veröffentlicht ohnehin immer mehr First-Party-Spiele auf dem PC – Cross-Buy würde die Brücke stabilisieren und die Frage „muss ich das später doppelt kaufen?“ elegant entschärfen.

Wo ein Handheld ins Bild passt – und warum er ständig genannt wird

Seit Monaten kursieren Gerüchte über ein neues PlayStation-Handheld, zeitlich in der Nähe des nächsten Konsolenzyklus (PS6). Selbst wenn Hardware noch nicht spruchreif ist: Plattform-Features wie Cross-Buy werden vor dem Gerät gebaut. Ein mobiler Client, der sich in PSN einloggt und dieselben Berechtigungen sieht wie PS5 oder PC, macht die Bibliothek fließend. Dass heute Icons auftauchen und im Code ein passender Tag steckt, kann das Frühwarnsignal für diese Multi-Screen-Strategie sein.

Kommt ein vollwertiger PlayStation-Store für den PC?

Möglich ist es. Zwei Wege sind denkbar: A) Sony bringt einen eigenen PC-Client samt Shop und Downloader. B) Man startet über bestehende PC-Stores, während PSN die Rechteverwaltung, Kontolinks und Fortschritts-Sync übernimmt. Für Spieler ist der Unterschied zweitrangig, solange das Versprechen „einmal kaufen, plattformübergreifend nutzen“ transparent und verlässlich eingelöst wird.

Warum sich der Schritt für Sony (und Studios) lohnt

Strategisch schließt Cross-Buy die Lücke zu Microsofts Play Anywhere, stärkt die Kundenbindung im PSN und reduziert Hemmungen beim Plattformwechsel. Für Third-Parties kann ein sauberer Rechte-Layer sogar Fragmentierung verringern: eine Community, mehrere Geräte, ein Ökosystem. Für Spieler sind die Vorteile offensichtlich: weniger Doppelkauf, mehr Flexibilität, weniger Reibung zwischen Wohnzimmer, Schreibtisch und unterwegs.

Die Stolpersteine

Ganz ohne Haken wird es nicht. Verlagsverträge unterscheiden sich, manche Features sind plattformabhängig, regionale Regeln können Ausnahmen erzwingen. Sony muss außerdem glasklar kennzeichnen, welche Spiele einbezogen sind, ab wann die Regel greift und ob ältere Käufe rückwirkend profitieren. Unklare Kommunikation wäre hier der schnellste Spaßbremsen-Faktor.

Unser Fazit

Die Kombination aus neuen Store-Symbolen, dem dokumentierten crossbuy-tag und seriösen Beobachtern ergibt ein konsistentes Bild: Ein PS5–PC-Cross-Buy ist in Arbeit – mit Option, später auf zusätzliche Geräte zu wachsen. Bis zum PlayStation-Blog-Post bleibt es ein Gerücht, aber ein sehr belastbares. Unser Index bleibt bei 85% – sehr wahrscheinlich.

So bewerten wir Gerüchte

  • 0–20% Unwahrscheinlich: keine belastbaren Quellen
  • 21–40% Zweifelhaft: wesentliche Fragen offen
  • 41–60% Plausibel: vernünftige Indizien
  • 61–80% Wahrscheinlich: starke Hinweise
  • 81–100% Sehr wahrscheinlich: mehrere verlässliche Signale

Wie schnell es konkret wird, hängt nun von Titelauswahl, Zeitplan und der Klarheit der Regeln ab. Der Trend ist dennoch deutlich: PlayStation entwickelt sich vom Gerät zum Service, der dem Spieler folgt.

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2 kommentare

sunny January 1, 2026 - 3:16 pm

Und alle, die „NIE!“ geschrien haben? Internet vergisst nicht 🤡

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Vitalik2026 January 22, 2026 - 1:20 pm

Wenn PSN richtig auf PC landet, sehe ich bald auch einen eigenen Client

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