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Poco F8 Pro und F8 Ultra stehen offenbar kurz vor dem globalen Start

von ytools
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Poco F8 Pro und F8 Ultra stehen offenbar kurz vor dem globalen Start

Poco F8 Pro und F8 Ultra stehen offenbar kurz vor dem Start

Die nächste Generation der Poco-Flaggschiffe kündigt sich früher an als erwartet. Nachdem der Poco F8 Ultra bereits im thailändischen NBTC-Register aufgetaucht war, wurde nun auch der Poco F8 Pro zertifiziert. Solche Einträge gelten fast immer als Vorbote eines baldigen Marktstarts – und diesmal passiert das ungewöhnlich schnell: Der F7 Pro und F7 Ultra kamen erst im März auf den Markt, also vor nicht einmal sieben Monaten. Offenbar will Xiaomi das Tempo deutlich erhöhen.

Im NBTC-Dokument trägt das F8 Pro die Modellnummer 2510DPC44G. Das „G“ am Ende steht klassisch für eine globale Version, also ein Modell mit weltweiter Kompatibilität. Da sowohl der F8 Pro als auch der F8 Ultra fast gleichzeitig zertifiziert wurden, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie gemeinsam vorgestellt werden. Wie schon bei der F7-Serie könnte die Standardversion F8 etwas später folgen.

Das Rebranding-Rätsel: Welcher Redmi steckt dahinter?

Seit Jahren greift Poco bei seinen Topmodellen auf Redmis Hardwarebasis zurück. Anfangs wurde spekuliert, der F8 Ultra sei ein umgelabelter Redmi K90 Pro. Doch dann präsentierte Redmi überraschend den K90 Pro Max, was die Karten neu mischte. Sollte Poco beim gewohnten Muster bleiben, dürfte der Ultra auf der Max-Version basieren, während der F8 Pro auf dem normalen K90 aufbaut – vielleicht mit leicht kleinerem Akku, modifizierter Kamera oder angepasstem Kühlsystem.

Offiziell bestätigt ist das natürlich nicht, doch die Logik der letzten Generationen spricht klar dafür. Die eigentliche Frage ist, ob Poco mehr bieten wird als nur ein neues Logo. Entscheidend werden Kameraqualität, Systemoptimierung und thermische Leistung sein. Käufer erwarten mittlerweile bessere Nachtaufnahmen, stabile OIS-Videostabilisierung und echte Telezoom-Optionen statt simpler 2x-Digitalvergrößerung. Auch die Wärmeentwicklung unter Last und konstante Leistung ohne Throttling spielen eine große Rolle.

Was ein vorgezogener Launch bedeutet

Ein früher Start bedeutet: Leaks, Benchmarks und Renderbilder werden bald in Serie auftauchen. Um mit aggressiven Konkurrenten wie iQOO und Realme mitzuhalten, muss Poco die Messlatte bei Kamera und Performance höher legen. Gerade die iQOO-Neo-11-Serie hat die Erwartungen in diesem Preissegment angehoben. Poco wird daher zeigen müssen, dass es nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern auch auf Qualität setzt.

Im Design dürfte die Marke ihrem Stil treu bleiben – auffällige Farben, markantes Kameramodul, mutiges Branding. Selbst wenn der Body mit einem Redmi-Modell identisch ist, könnten Feinschliff bei Haptik, Lautsprechern oder Software den Unterschied machen. Auf Softwareseite wird die internationale Optimierung entscheidend sein: Batteriemanagement, Empfangsstabilität und weniger überflüssige Apps stehen ganz oben auf der Wunschliste.

Lohnt sich Warten oder jetzt zuschlagen?

Während sich der F8-Start nähert, purzeln die Preise für die Poco F7 Pro und F7 Ultra. Beide sind noch immer solide Geräte, vor allem zu reduzierten Konditionen. Wer allerdings Zeit hat, sollte abwarten: Die F8-Reihe dürfte bei Kamera, Effizienz und globaler Unterstützung nachlegen – das „G“ im Modellcode lässt hoffen.

Fazit

Die NBTC-Zertifizierungen deuten klar darauf hin, dass Poco F8 Pro (2510DPC44G) und F8 Ultra früher erscheinen als geplant. Sollte der Ultra tatsächlich auf dem Redmi K90 Pro Max basieren und der Pro auf dem K90, bleibt das Ziel dasselbe: starke Performance zu aggressivem Preis. Der Konkurrenzdruck wächst – und der Poco-F8-Countdown läuft.

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